Vier Monate für die Anden Länder

Reisezeit: November 2006 - Februar 2007  |  von Noemi Strahm

Ushuaya, Fin del Mundo

So.25.2.07
Heute standen wir um sechs Uhr auf und um halb acht Uhr fuhr der Bus der Companie Paceco. Wir fuhren suedwärts Richtung Punto Arenas. Um 10 Uhr mussten wir in ein anderen Bus umsteigen da wir ja nach Ushuaia wollten. In al Estreclo de Maggallanes ueberquerten wir mit der Faehre ein Meereskanal, von dem ich den Namen nicht weiss. Um ca. 14 Uhr kamen wir an der Grenze von Argentinien an, wo es hiess.. Bienvenidos a la Provincia Tierra del Fuego. Der Grenzuebergang hiess San Sebastian. Von dort aus fuhren wir durch das Feuerland und kamen um ca. 21 Uhr am Abend in Ushuaia an, der suedlichsten Stadt am Ende der Welt wie es ueberal geschrieben wird.Dort gingen wir direkt ins Hotel Crus del Sur welches ein richtiges Pack-Packer Hotel ist. Das heisst man schlaeft in 6er Zimmer und es hat ein Esszimmer, eine Kueche und ein Aufenthaltszimmer zur Verfuegung. Dort trafen wir wieder unsere Franzosen Valerie und Sylvain, die netterweise schon ein Abendessen gekocht hatten, Pouletreis Catalanischer Art.
Mo.26.2.2007
Heute nahmen wir zu viert um ca. 9 Uhr ein Taxi das uns zur Station vom El Tren del Find del Mundo fuhr. Dort fuhren wir um 9.30 Uhr mit einem roten alten Zueglein und einer altmodischen Dampflokomotive (fuer 60 Pesos) ca. eine Stunde in den Parque Nacional Tiera del Fuego. Dann spazierten wir, leider bei Regen, durch viele Waelder und ploetzlich fing es sogar noch an zu schneien. Dann beobachteten wir lange einen beruehmten grossen Biberbau, doch leider kam bei diesem Wetter kein Biber nach draussen. Dafuer sahen wir Spuren und vorallem abgeknakte Baeume. Dann wanderten wir ohne die Franzosen 3 Stunden dem Beagelkanala entlang, war sehr schoen aber leider auch stressig, da wir um 16 Uhr den letzten Zug hatten. Auf dem nassen Weg sahen wir viele Hasen und Wasservoegel. Dann kamen wir erschoepft am Lago Roca an, wo beim Camping gerade ein Bus zur Zugstation zurück fuhr. Doch anstatt an die obere Zugstation, fuhr er bereits nach unten an die Endstation. Da wir das nicht nett fanden, verlangte ich dass er uns dafuer direkt gratis nach Ushuaya fuhr. Am Abend gingen wir frische Meeresfruechte essen.

Di.27.2.2007
Heute Morgen gingen Valerie und Sylvain frueh auf den Flughfen da sie heute schon nach Buenosaires flogen, hasta luego. Da es Heute schoenes Wetter war entschieden wir uns fuer eine Schifffahrt auf dem Beagelkanal. Zuerst gingen wir noch in das Turibuero wo ich noch 3 Stempel in den Pass bekam und anschliessend kauften wir das Schiffticket bei der Companie Velero Puludine fuer 100 Chilenos. Um 15 Uhr fuhren wir mit dem kleinen Schiff namens Tango los. Wir waren statt 12 Leuten sogar nur 6 und erst noch alles Argentinier. Wir fuhren auf dem beruehmten Beagelkanal zu der Isla de los Lobos (Seeloewen). Das war lustig sie schwammen alle dem Schiff nach da sie spielen wollten. Dann ging es weiter auf die Insel de los Pajaros (Vogelinsel) dort hatte es viele Kormorane und wenige Pinguine. Anschliessend kamen wir am beruehmten Faro les Ecleireus an, welches ein rot weisser Leuchtturm hat, der auf einer kleinen Insel steht. Als letztes gingen wir noch auf die Isla Bridges, die nach einem der Entdecker benannt ist. Dort wanderten wir kurz, erfuhren etwas ueber die Vegetation und ueber die Geschichte vom Feureland. Zb. erfuhren wir das es hier im Winter meistens zwischen minus 10 und minus 20 Grad kalt ist. Dies ist auch nicht verwunderlich da es im Hochsommer schon so kalt ist.Auch erfuhren wir,dass die Ureinwohner ausgestorben sind und nur noch eine 80 jaehrige Frau lebt, die die Ursprache spricht. Auf der ganzen Fahrt dachte ich oft an unseren Hund Zita, denn der ist ein Beagelmischling. Am Abend gab es selbstgekochte Maiskolben.
Mi.28.2.2007
Da es heute Morgen schlechtes Wetter war machten wir eine Museumstour. Zuerst gingen wir in das beruehmte Museo Fin del Mundo, wo man wieder ein Stempel in Pass bekommt. Dort erfuhr man was ueber die Ureinwohner (Yamanas), ueber die grosse Vogelwelt von Patagonien und ueber die Eroberung. Dann gingen wir weiter ins Museo Maritimo de Ushuaya en el Presidio. Dieses Museum ist sehr teuer (30 Pesos, fuer mich als Student nur 18 Pesos). Es hatte verschiedene Ausstellungen. Das ganze war im alten Gefaengnis, man bekam ein Eindruck wie die Gefangenen hier lebten, ausfuerhrlich ueber die Entdeckug und Eroberung des Feuerlands per Schiff und ueber den 6 ten Kontinent, der Antarktis. Am Nachmittag wo das Wetter besser wurde fuhren wir mit dem Taxi zur Sesselliftstation (Martial). Doch anstatt das wir den sehr teuren Lift nahmen, treckten wir 1,5 Stunden hoch und kamen am Mirador Martial an. Von hier aus hatte man eine schoene Aussicht auf den nahen Glaciar Luis Martial und auf der anderen Seite auf den Beagelkanal und auf Ushuaya. Wir waren sogar schon ein wenig im Schnee. Am Abend kochte ich wieder einaml ein Risotto, da ich das jetzt 4 Monate nicht mehr gegessen hatte. Da das viele andere Packpacker komisch fanden, wollten sie alle goutieren.

DO.1Maerz.
Heute machten wir ein gemuetlicher Tag in Ushuaya, und erledigten alles was noch zu tun war. Dann um 17.30 Uhr fuhren wir an Flughafen da wir ja um 19 Uhr einen Flug nach Buonesaires hatten. Doch beim einchecken erfuhren wir von unserer Fluggesellschaft Aerolinas Argentino, dass das Flugzeug verspaetung hat und anstatt um 19.10 Uhr erst um 23 Uhr fliegt. So war wiedereinmal unsere Geduld gefragt. Um 23.15 flog dann unser Flugzeug endlich ab und wir kamen nach 3.20 Stunden um halb 3 in der Nacht am Flughafen in Buonesaires an. Dort bekamen wir nach langem warten endlich ein Taxi, dass uns ins Hotel Telmotango im Santelmo Quartier fuhr, welches ich ja schon kannte. Um ca. 4 Uhr war dann endlich Nachtruhe.

Das ist das Zueglein Fin del Mundo.

Das ist das Zueglein Fin del Mundo.

das is ein Seeloewe der dem Schiff nachschwamm

das is ein Seeloewe der dem Schiff nachschwamm

Hier sieht man den Biberbau.

Hier sieht man den Biberbau.

Das ist der bekannte Leuchtturm

Das ist der bekannte Leuchtturm

Das ist auf dem Beagelkanal, und im Hntergrund sieht man Ushuaya

Das ist auf dem Beagelkanal, und im Hntergrund sieht man Ushuaya

Das ist das beruehmte Schild am hafen von Ushuaya

Das ist das beruehmte Schild am hafen von Ushuaya

© Noemi Strahm, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nun ist der langersehnte Tag gekommen und ich fliege nach Quito. Von da aus wird es quer durch Ecuador, Galapagos, Peru, Bolivien, Chile und einaml quer durch Argentinien gehen. Nadann sag ich nur Hasta luego.....
Details:
Aufbruch: 08.11.2006
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 28.02.2007
Reiseziele: Ecuador
Peru
Bolivien
Paraguay
Brasilien
Argentinien
Chile
Uruguay
Der Autor
 
Noemi Strahm berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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