2 Wochen Kolumbien, 4 Monate Peru

Reisezeit: September 2009 - Januar 2010  |  von Fabienne Stöffel

Ferien mit meinen Eltern

Wie viele von euch ja schon wissen, sind am 27. Oktober meine Eltern (oder auch: elderly people - wie ich sie nenne ) gekommen, um mich zu besuchen.

Selten war ich so aufgeregt, ob auch alles reibungslos vonstatten geht.
In Lima haben sie naemlich 1 Nacht verbracht und ich liess sie dort von Leuten abholen, die ich selbst nicht kannte, sondern die Freunde meiner Gast-Tante Cris waren.
Es ging aber alles gut. Sie sind super nett von einem - gottseidank - englischsprechenden Hollaender namens Hein abgeholt worden und hatten wohl ein super Zimmer und Fruehstueck am naechsten Tag fuer 20 Dollar pro Nase mit Transfer vom/zum Flughafen.
Wenn sich jemand fuer diese Ubernachtungsmoeglichkeit interessiert, kann er sich gerne bei mir melden oder eine E-mail schreiben an:
roomlima@hotmail.com

Am Dienstag sind dann Mama & German endlich in Cusco angekommen - so um 15 Uhr circa.
Meine Gastmutter Augusta und ihre Schwester Cris kamen mit zum Flughafen, wo ich die beiden dann mit Poncho und Peru-Muetze ueberrascht habe.
Am ersten Tag haben wir uns dann mal das Stadtzentrum angeschaut, einen Spaziergang auf der Plaza de Armas gemacht und unsere erste Cerveza Cusqueña getrunken...

Die Tage darauf haben sie dann zuerst mal die Schule besucht, in der ich das Praktikum mache.
Der Name ist "Pukllasunchis" und kommt von der Sprache der Ureinwohner Perus, Quechua, und bedeutet "Lasst uns spielen".

Die Direktorin ist eine Schweizerin, die hier ein neues Schulsystem einfuehren wollte. Deshalb ist das "Pukllasunchis", wie viele hier in Peru, eine Privatschule. Aber hier wird das Schulgeld nach Einkommen der Eltern berechnet. Insgesamt erinnert es sehr an Walldorfpaedagogik und der Umgang hier zwischen Lehrern und Schuelern ist weniger hierarchisch, sondern eher freundschaftlich (die Lehrer werden auch geduzt und mit Vornamen angesprochen).
Das Konzept der Schule beinhaltet auch, alle Menschen akzeptieren zu lernen, seien sie arm, reich, anderer Hautfarbe oder behindert. Deshalb gibt es ein Programm zur Integration behinderter Kinder. In fast jeder Klasse gibt es ein Kind mit Behinderung/Entwicklungsverzoegerung und mit diesen Kindern arbeite ich in diesem Programm. Die werden naemlich zusatzlich von einem Psychologen-Team begleitet und zusaetzlich gefoerdert.

Aber mehr dazu spaeter...
Erstmal ein paar Bilder von der Schule:

Sicht vom Eingang aus

Sicht vom Eingang aus

Die Schule besteht aus 3 Teilen: Kindergarten, Grundschule und weiterfuehrende Schule
Deshalb ist das Gelaende auch riesig. Ausserdem gibt es noch Werkstaetten, einen Garten, eine Kueche und mehrere Spiel-/Sportplaetze

Weg zum Garten

Weg zum Garten

Hauptsportplatz

Hauptsportplatz

Die Klassenzimmer

Die Klassenzimmer

Der Garten

Der Garten

Tiere gibt es auch hier, die gehegt werden

Tiere gibt es auch hier, die gehegt werden

Hier arbeite ich. Alle Schilder in der Schule gibt es uebrigens einmal auf spanisch und darunter steht die Bezeichnung in Quechua

Hier arbeite ich. Alle Schilder in der Schule gibt es uebrigens einmal auf spanisch und darunter steht die Bezeichnung in Quechua

Mama & German vor dem Garten

Mama & German vor dem Garten

Wie gesagt: Spaeter mehr zur Schule und zu meinem Praktikum dort

© Fabienne Stöffel, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Jetzt werde ich endlich mein Urlaubssemester in Peru antreten. Zuerst aber besuche ich meinen Onkel in Bogota. Ich freue mich, noch einmal nach Suedamerika zu kommen. Wer weiss, ob es in dieser Form noch einmal moeglich ist.
Details:
Aufbruch: 10.09.2009
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 27.01.2010
Reiseziele: Kolumbien
Peru
Bolivien
Der Autor
 
Fabienne Stöffel berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.