Ich bin dann mal weg...

Reisezeit: Juli 2014 - Juli 2015  |  von Claudia J.

Guatemala II: Quetzaltenango

14.10.2014: Nach weiteren 3 Stunden im Bus und einer Fahrt hoch in die Berge Guatemalas haben wir dann Quetzaltenango erreicht, welches auf 2234 m liegt. Am Tag ist es angenehm warm, aber in der Nacht wird es schon sehr frostig. In Quetzaltenango habe ich 2 Naechte in einem Hostel (Hostal Don Diego eine Nacht im EZ fuer 7 Euro) gebucht. Ich habe mein Gepaeck ins Zimmer geworfen mir von der Aurora (Managerin des Hostels) eine Karte geben lassen und bin dann gleich los.

Quetzaltenango, auch unter dem Maya-Namen Xelajú (ausgesprochen als "Sche-La-Hu") oder seiner Kurzform Xela bekannt, ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos Quetzaltenango liegt etwa 200 km west-nordwestlich von Guatemala-Stadt in einem der größten Täler der guatemaltekischen Sierra Madre. Südwestlich der Stadt erheben sich die Vulkane Cerro Quemado, Santa María und Siete Orejas, die eine natürliche Grenze zum pazifischen Tiefland bilden. Das 127 km² große, dicht besiedelte Municipio Quetzaltenango hat ausgesprochen fruchtbare Böden vulkanischen Ursprungs, deren landwirtschaftliche Nutzung schrittweise zugunsten der städtebaulichen und industriellen Entwicklung zurückweichen musste. Das Klima in Quetzaltenango ist gemäßigt bis kalt. Die Temperaturen können nachts, insbesondere zwischen Dezember und Februar, unter den Gefrierpunkt fallen. Die Regenzeit dauert in der Regel von Mai bis November.

Die Stadt wurde sehr von italienischen, deutschen und englischen Familien beeinflusst, was man gut an der Architektur erkennen kann.

Es gibt hier auch einige Sprachschulen, aber zum Lernen ist es mir hier eindeutig zu kalt. Ausserdem ist das hier wirklich was fuer Leute, die gerne wandern und da zaehle ich nun wirklich nicht zu. Man kann hier auf saemtliche Vulkane rauf. Ich will zwar auch auf einen Vulkan, aber doch ein Stueckchen rauffahren.

Die Flaggen von Guatemala und Xela

Die Flaggen von Guatemala und Xela

Der zentrale Platz in Xela: Parque Centroamerica

Der zentrale Platz in Xela: Parque Centroamerica

Die Kathedrale mit ihrer herrlichen Fassade und...

Die Kathedrale mit ihrer herrlichen Fassade und...

...dem Glockenturm

...dem Glockenturm

In der Kirche

In der Kirche

Der Ziegenpeter war auch in der Stadt

Der Ziegenpeter war auch in der Stadt

Pasaje Enriquez von aussen...

Pasaje Enriquez von aussen...

...und innen

...und innen

Europaeische Einfluesse...

Europaeische Einfluesse...

...wohin man schaut

...wohin man schaut

Das Theater in Xela

Das Theater in Xela

Die alte Eisenbahnstation, heute ein Museum

Die alte Eisenbahnstation, heute ein Museum

Streetart

Streetart

Die Chickenbusse fahren hier land auf...

Die Chickenbusse fahren hier land auf...

...und landab

...und landab

Ist doch fast neu?!?!

Ist doch fast neu?!?!

Am Abend hat mir die Aurora gesagt, es gaebe eine Nacht-Geisterfuehrung durch den Friedhof von Xela. Also dieser Friedhof ist gigantisch und hat teilweise riesige Mausoleen und Krypten. Der Guide Don Augusto hat die Tour geleitet, viel ueber die Architektur und auch einige Geistergeschichten erzaehlt. Mit von der Partie war ein Ehepaar aus Guatemala City, die wohl eine Fernsehshow im guatemaltekischen Fernsehen haben, welche sich mit uebernatuerlichen Kraeften beschaeftigt. Der hatte auch so ein Energiemessgeraet mit und ist immer mal ausgeflippt, wenn auf dem Teil die Lichter blinkten.

Der Geisterbeschwoerer aus GuatemalaCity  und seine Frau, meine Wenigkeit, Adam aus England und Aurora mit ihrem Sohn

Der Geisterbeschwoerer aus GuatemalaCity und seine Frau, meine Wenigkeit, Adam aus England und Aurora mit ihrem Sohn

Unser Guide Don Augusto, der absolut alles ueber den Friedhof weiss

Unser Guide Don Augusto, der absolut alles ueber den Friedhof weiss

Cementerio general de Quetzaltenango

Cementerio general de Quetzaltenango

Am naechsten Tag habe ich mich noch auf den zentralen Platz gesetzt und ein bisschen die Leute beobachtet und da gab es doch glatt eine Prozession. Die Leute hier sind uebrigens extrem freundlich. Ich wurde mehrmals von Leuten angesprochen, wo ich denn herkomme, oder auch gefragt, ob ich weiss, wo ich hinmuss. Die Trachten der Einheimischen sind hier auch besonders farbenpraechtig. Ich konnte mich garnicht sattsehen. Am Nachmittag habe ich dann noch eine historische Tagestour durch Xela gebucht. Die hat auch die Aurora gefuehrt und ich war die einzige Teilnehmende an der Tour. Ja und am Montag ging es dann weiter mit dem Shuttle nach Panajachel am Lago Atitlan, also runter auf 1600m.

Alle haben sich huebsch gemacht

Alle haben sich huebsch gemacht

Die kleinen Maedls mussten auch mal die schwere Statue schleppen

Die kleinen Maedls mussten auch mal die schwere Statue schleppen

Also die Leute in Xela empfand ich als extrem freundlich, wenn es hier nur nicht so a...kalt waere

© Claudia J., 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ein Jahr durch Mittel- und Südamerika und die Karibik.
Details:
Aufbruch: 24.07.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Juli 2015
Reiseziele: Mexiko
Guatemala
Nicaragua
Costa Rica
Panama
Kolumbien
Peru
Kuba
Der Autor
 
Claudia J. berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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