Leben im nördlichenTeil Lateinamerikas kennenlernen ;)

Reisezeit: August 2006 - Januar 2007  |  von Mary A.

Wochenende in Placencia

Letztes Wochenende machten wir uns auf unseren Trip nach Placencia. Wir waren alle reif, mal wieder aus San Ignacio weg zu kommen. Zu viert (wie immer Maggie, Heidi und ich und diesmal auch die neue Freiwillige aus Kanada, Kirsty) machten wir uns am Freitag, sobald wir alle mit unserer Arbeit fertig waren, auf den Weg mit gepackten Rucksaecken. Stanley, der Fahrer von Cornerstone war so nett und fuhr uns zur Bushaltestelle, wo auch schon ein Bus bereit stand. Erstmal ging es ab nach Belmopan und von da aus direkt weiter nach Placencia ueber Dangriga. Insgesamt dauerte die Fahrt gute 6 Stunden, was aber auch die letzten 23 Meilen schuld waren, denn diese Strasse war schlimmer als alle Holperstrecken in Cayo! Die Strasse bestand quasi nur aus Loechern und war uebersaet mit grossen Steinen. Zu Fuss waere man dort wahrscheinlich schneller unterwegs.
Dann waren wir endlich da.
Eigentlich trafen wir Omar gleich, als wir aus dem Bus stiegen und er warb fuer sein Gaestehaus. Da wir aber erst einmal verwirrt umherliefen, fanden wir ihn erst kurze Zeit spaeter. Er fing uns sofort ab und erklaerte, SEINE Preise seien die BESTEN. Fuer 2 Doppelzimmer bezahlten wir je 25 Belize Dollar pro Nacht, was dann fuer jeden insgesamt fuer die 2 Naechte ca. 12 Euro waren. Also in Belize zu uebernachten ist WIRKLICH nicht teuer, da kann mir keiner was erzaehlen!

Omar's guesthouse

Omar's guesthouse

Aussicht vom Gästehaus

Aussicht vom Gästehaus

Hauptstraße von Placencia

Hauptstraße von Placencia

Wir rannten geradezu in zwei andere Reisende aus den USA und gingen mit ihnen auf Essenssuche. Omar zeigte uns noch das ein oder andere (wie z.B. die Kaktusblueten, die nur in der Nacht bluehen), dann liess er uns alleine. Wir assen direkt am Strand im "Cozy Corner".

Nun, am Morgen in Placencia schien die Sonne. Wir holten uns die besten Smooties, die ich je probiert habe und prompt fing es an zu regnen. Na ja, halb so schlimm. Wir liefen durch's Dorf und hielten uns in den Kuenstlergalerien und kleinen Geschaeften auf, in denen man fantastische Dinge sehen kann.
Die kleinen Haeuser und Gaerten in dem Dorf sind wirklich sehr huebsch und daneben gleich das Meer.

Da von Placencia so viele Touren angeboten werden, beschlossen wir, an einer teilzunehmen und bekamen einen guten "Volunteer Deal" fuer Cockscomb am nächsten Tag, einen Park noerdlich von Placencia, in dem der Jaguar als nationales Tier geschuetzt ist.

Zuvor allerdings rief Brenda uns heran, ihr "homemade cooking" zu probieren. Brenda's Stand bestand aus einem winzigen Klapptisch, auf dem alles, was sie verkaufte getuermt war. Sie gab uns frisch gepressten Saft, Grapefruits, Kokosreis und eine Sosse mit Gemuese, Kartoffeln und Muscheln.

Irgendwann an dem Tag gingen wir auch schwimmen.
Inzwischen waren in Omar's Guesthouse noch zwei Maedels aus England angekommen, die durch Zentralamerika reisen.
Abends gingen wir mit Matt und Chris, den beiden "Amis" essen und danach auf eine Beachparty bei Cozy Corner.

© Mary A., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
teilweise kompliziert umzusetzende Reisevorstellungen ... aber der Plan ist, knapp 5 Monate weg zu sein: Urlaub, Freiwilligendienst, eigenes 'Trekking' und wieder Urlaub :-) - mal schauen, was so passiert!
Details:
Aufbruch: 18.08.2006
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 09.01.2007
Reiseziele: Mexiko
Guatemala
Belize
Der Autor
 
Mary A. berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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