Unsere letzte Fahrt zum Mittelpunkt der Welt

Reisezeit: Juli - September 2018  |  von Christa & Rainer, die Elche

06.8,Langbrók

Montag, 6/8
147 km

~9º bis ~12º im Hochland, sonnig mit Wolken, im Flachland ~17º

Am nächsten Morgen bauten wir schnell ab, und weiter ging die Fahrt in Richtung Landmannalaugar. Bevor wir die Station verließen, sahen wir uns die kleine Höhle an, die Landmannahellir seinen Namen gab. Der Weg ging dann am Fluß entlang, den wir einige Male durchqueren mußten. Bald hatten wir die Hauptpiste F 225 erreicht. Hier fuhren erheblich mehr Fahrzeuge als auf den Pisten gestern, so reihte sich stellenweise ein Schlagloch an das nächste. Aus der Ebene stieg die Piste langsam an ins Gebirge. Hier entdeckten wir Fahrspuren am Hang, die auf den Hinweistafeln zum Fahren im Hochland abgebildet sind, die wir auch schon 2010 fotografiert hatten. Sie sehen noch genauso aus! Durch schwarzen Sand und bizarre Lavaformationen stieg die Piste weiter an, bis wir schließlich den See Frostastaðavatn sahen. Bald hatten wir die F208, die Hauptpiste nach Landmannalaugar erreicht. Diese Piste war noch viel schlechter, Schlagloch an Schlagloch. Hier bretterten die Leihwagen und Ausflugsfahrzeuge nach Landmannalaugar. Nach kurzem Anstieg gab es einen kleinen Parkplatz, bevor der Weg vom See wegschwenkte. Hier hatten wir einen tollen Blick auf den Krater Stútur. Nun war es nicht mehr weit bis zum Abzweig nach Landmannalaugar. Wir wollten eigentlich weiter auf der F 208 zur Eldgjá fahren. Die weitere Strecke war aber gesperrt, weil es schon seit einigen Tagen einen Gletscherlauf der Skaftá gab. Zeitweise war im Süden sogar die N 1 gesperrt. Wir hatten gehofft, daß die Straße inzwischen wieder frei war. Es wäre wohl besser gewesen, in Landmannahellir vor der Abfahrt den Hüttenwirt nach den Sperrungen zu fragen. Wir mußten also zurück. Rainer fand auf der Karte eine Piste, die zur F 210 führte, wo es einige Übernachtungsplätze gab. Wir fuhren am Abzweig Richtung Landmannahellir vorbei und bogen kurz danach Richtung Süden ab. Zu Beginn war der Weg etwas ruppig, wurde dann besser, um dann wieder ausgewaschen und schwierig zu werden, je höher wir kamen. Dafür war das Panorama, das sich uns bot, einfach grandios. Immer wieder stiegen wir aus, um die Berge um uns herum zu genießen. Bald waren wir schon auf 900 m, und der Weg stieg weiter an. In der Ferne entdeckte Christa ein sehr großes Schneefeld, durch das der Fahrweg ganz offensichtlich hindurch führte. Als wir uns das ganze noch betrachteten, sahen wir zwei Fahrzeuge von oben kommend das Schneefeld passieren. Kurz danach waren sie bei uns. Es war ein Geländekrad und ein Fyrhjuling. Sie hielten an und der Kradfahrer sagte uns, daß wir auf keinen Fall weiterfahren dürften, da noch mehrere tiefe Schneefelder kämen. Also hieß es für uns zum zweiten Male umkehren. Schade, aber es hatte sich gelohnt, hier oben gewesen zu sein. Nun war aber guter Rat teuer, was machen? Wir studierten die Karte und entschlossen uns dann über die F 225 zur 26 und weiter zurück zum Wohnwagen zu fahren. Die Piste führte durch die unterschiedlichsten Lavafelder, teilweise hohe Wände oder einzelne bizarre Brocken. Der Wind wurde inzwischen immer stärker, oft wurde man von Staubwolken regelrecht verhüllt. Er drang bis ins Innere des Wagens vor. So umrundeten wir in einiger Entfernung die Hekla. Nachdem wir Hvolsvöllur erreicht hatten, wusch Rainer erst einmal das Auto. Wie gut, daß das hier fast an allen Tankstellen möglich ist. Danach ging es zum Wowa. Wir aßen heute nur einen großen Salat und Brote, und Christa fiel totmüde um 22h ins Bett.

vor der Weiterfahrt

vor der Weiterfahrt

einige Hütten von Landmannahellir

einige Hütten von Landmannahellir

die Höhle Landmannahellir

die Höhle Landmannahellir

in der Höhle

in der Höhle

Blick zurück über die Helliskvísl, rechts die Hütten und die Campingwiese

Blick zurück über die Helliskvísl, rechts die Hütten und die Campingwiese

weiter ging es flußaufwärts

weiter ging es flußaufwärts

und bald kamen Vadställen

und bald kamen Vadställen

weiter ging die Piste

weiter ging die Piste

um einige Seen herum

um einige Seen herum

und erreichte die F 225 mit vielen Schlaglöchern

und erreichte die F 225 mit vielen Schlaglöchern

jahrzehntealte Fahrspuren am Hang

jahrzehntealte Fahrspuren am Hang

die wir auf den Hinweistafeln schon 2010 fotografiert hatten

die wir auf den Hinweistafeln schon 2010 fotografiert hatten

Informationen

Informationen

Schlaglöcher

Schlaglöcher

Ureinwohner

Ureinwohner

Weiterfahrt

Weiterfahrt

durch Lavafelder

durch Lavafelder

mit großen Lavabrocken

mit großen Lavabrocken

bergauf und

bergauf und

bergab

bergab

dann kam der See Frostastaðavatn in Sicht

dann kam der See Frostastaðavatn in Sicht

beeindruckend die Farben des Gesteins

beeindruckend die Farben des Gesteins

dann hatten wir die F 208 in Richtung Landmannalaugar erreicht

dann hatten wir die F 208 in Richtung Landmannalaugar erreicht

und fuhren am

und fuhren am

Frostastaðavatn entlang

Frostastaðavatn entlang

der Krater Stútur.

der Krater Stútur.

dann war die F 208 Richtung Süden gesperrt

dann war die F 208 Richtung Süden gesperrt

Blick Richtung Landmannalaugar

Blick Richtung Landmannalaugar

Rückfahrt auf der F 208, Ansturm der Touristen nach Landmannalaugar

Rückfahrt auf der F 208, Ansturm der Touristen nach Landmannalaugar

wir fuhren aber auf der F 225 in Richtung Westen

wir fuhren aber auf der F 225 in Richtung Westen

Fahrt durch die Lavawüste

Fahrt durch die Lavawüste

Gesteinsskulptur natürlichen Ursprungs

Gesteinsskulptur natürlichen Ursprungs

wieder an der Fahrspur im Gelände vorbei

wieder an der Fahrspur im Gelände vorbei

auch Radfahrer-Gruppen waren unterwegs

auch Radfahrer-Gruppen waren unterwegs

von der Schlaglochpiste

von der Schlaglochpiste

bogen

bogen

wir

wir

in die

in die

Berge ab

Berge ab

hier war großflächig Wasser geflossen

hier war großflächig Wasser geflossen

in einer Mulde lag eine weiße Katze

in einer Mulde lag eine weiße Katze

die Piste stieg immer höher

die Piste stieg immer höher

die Farben waren immer wieder beeindruckend

die Farben waren immer wieder beeindruckend

in diese Richtung herrschte schwarz vor

in diese Richtung herrschte schwarz vor

die Piste war teilweise kaum zu erkennen

die Piste war teilweise kaum zu erkennen

dann sahen wir das Schneefeld mit der Fahrspur

dann sahen wir das Schneefeld mit der Fahrspur

also umdrehen

also umdrehen

langsam ging es bergab

langsam ging es bergab

fließendes Wasser griff an vielen Stellen die Piste an

fließendes Wasser griff an vielen Stellen die Piste an

dann waren wir wieder unten auf der F 225

dann waren wir wieder unten auf der F 225

und die große Vadställe kam in Sicht

und die große Vadställe kam in Sicht

Gegenverkehr

Gegenverkehr

hinten die andere Furt in Richtung Landmannahellir

hinten die andere Furt in Richtung Landmannahellir

wichtig, keine großen Wellen machen

wichtig, keine großen Wellen machen

Blick zurück

Blick zurück

Fahrzeuge des Rettungsdienstes waren überall unterwegs um Touristen zu retten

Fahrzeuge des Rettungsdienstes waren überall unterwegs um Touristen zu retten

tief eingeschnittene Piste durch Grasland

tief eingeschnittene Piste durch Grasland

hier verließen wir das Naturschutzgebiet Friðland að Fjallabaki

hier verließen wir das Naturschutzgebiet Friðland að Fjallabaki

Bach mit kleinem Wasserfall

Bach mit kleinem Wasserfall

weiter ging es Richtung Westen

weiter ging es Richtung Westen

bald kamen wieder

bald kamen wieder

Lavafelder

Lavafelder

mit großen Lavabrocken

mit großen Lavabrocken

dann lag die Hekla neben uns

dann lag die Hekla neben uns

es wurde zunehmend windig

es wurde zunehmend windig

und Sand wurde aufgewirbelt

und Sand wurde aufgewirbelt

Piste mit Lavabrocken

Piste mit Lavabrocken

blauer Himmel über der Hekla

blauer Himmel über der Hekla

weiter unten gab es schon niedrigen Weidenbewuchs

weiter unten gab es schon niedrigen Weidenbewuchs

Hekla

Hekla

Bimsflächen

Bimsflächen

auf der 268 über die Brücke der Ytri-Rangá mit Búrfell im Hintergrund

auf der 268 über die Brücke der Ytri-Rangá mit Búrfell im Hintergrund

die Hekla von der N 1 aus

die Hekla von der N 1 aus

zurück auf der 261 auf den Eyjafjallajökull zu

zurück auf der 261 auf den Eyjafjallajökull zu

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Íslandreise vom 02 Juli bis 01 September 2018
Details:
Aufbruch: 02.07.2018
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 01.09.2018
Reiseziele: Island
Der Autor