Unsere letzte Fahrt zum Mittelpunkt der Welt

Reisezeit: Juli - September 2018  |  von Christa & Rainer, die Elche

09.8,Álftavötn

Donnerstag, 9/8
95 km

~19º, Sonne, blauer Himmel, angenehm warm, im Hochland ~15º

Bei herrlichem Wetter fuhren wir nun wieder ins Hochland. Vom Campingplats bogen wir auf die 261 in Richtung Osten ab. Kurz vor der Einmündung der 250 erreichten wir den schönen Wasserfall Gluggafoss. Der Fels des Wasserfalls besteht teilweise aus Tuff, was relativ weich ist. So werden Fenster, gluggi, ausgewaschen. Wasserfälle sind immer wieder beeindruckend, und dieser war auch wieder besonders schön. Von hier hatten wir auch einen tollen Blick auf den Eyjafjallajökull, der uns bei der weiteren Fahrt begleitete. Bald ging die Straße in Schotter über und führte schließlich ein ganzes Stück durch das Flußbett des Markarfljót. Wir passierten den Tuffelsen Þórólfsfell, der schon im Landnámabók und der Njálssaga erwähnt wurde. Weiter ging die Fahrt dicht am Berg oder im Flußbett entlang mit dem Eyjafjallajökull auf der anderen Seite. Wir konnten sogar die Gletscherzunge entdecken, unter der wir bei unserer Þórsmörk-Fahrt Rast gemacht hatten. Als wir auf der gegenüberliegenden Þórsmörk-Seite die Station Húsadalur liegen sahen, stieg die Piste an, das Tal wurde enger und der Fluß schmaler. Die Piste ging auf und ab, teilweise ging sie in der Schlucht durch einige Vadställen, dann führte sie weiter hinauf auf die Hochfläche. Bizarre Felsformationen begleiteten uns immer wieder. Einhyrningur, das Einhorn, ist ein Pelagonitrücken, den wir in einer Schleife fast umrundeten. Wir fuhren jetzt auf ungefähr 500 m über eine Hochfläche. Inzwischen begleitete uns der Gletscher Mýrdalsjökull. Auf einem Plateau an der Schlucht der Markarfljót, Markarfljótsgljúfur, machten wir Rast im herrlichen Sonnenschein. Dann führte der Weg über eine Brücke und anschließend wieder bergan. Weiter ging die Piste über die Hochebene, durch Lavafelder und Sandflächen mit kleineren Vadställen. Über einen wilden Fluß führte wieder eine Brücke. Hier waren auch Wanderer unterwegs. Wo es Wasser gab, gab es auch grüne Pflanzen und bunte Blumen. Kurz bevor wir die Gabelung der F 261 mit der F 210 erreichten, mußten wir noch eine größere Vadställe durchqueren, aber nicht, bevor Rainer mit der Wathose den richtigen Weg erkundet hatte. Wenige hundert Meter weiter waren wir am nächsten Fluß. Diesen mußten wir jetzt aber nicht durchqueren, das wollten wir uns für den Rückweg aufheben. Hier gab es für Wanderer eine feste Brücke. Wir fuhren jetzt auf der F 210 parallel zum Fluß in Richtung Osten. Nach einer kurzen Strecke führte die Piste über Plattenlava. Dies ist zwar ein fester Untergrund, aber furchtbar rubbelig. So kommt man nur langsam voran. Zum Glück war diese Strecke nicht allzu lang, dann ging es geradlinig durch Sanderflächen mit einigen kleinen Vadställen auf den Berg Mælifell zu. Im 90º-Winkel fuhren wir herum und weiter durch eine weite Sandfläche, die mit kleinen, teilweise trockenen Wasserläufen durchzogen war. Natürlich war der Sand hier überall schwarz! Dann stieg die Piste wieder an, und wir erreichten bald die Gabelung der Pisten F 210 und F 232. Nun ging es gebirgig auf und ab. Mehrfach durchquerten wir Flüsse, teilweise auch größere, die Rainer vor der Durchfahrt erkundete. Wir fuhren weiter auf der F 233 in Richtung Norden. Wir wollten zum Schwanensee, Álftavötn. Von einem kleinen Stichweg konnten wir auf den See und die Station sehen. An der Abfahrt waren wir aber schon vorbeigefahren. Also mußten wir zurück und ca. einen halben Kilometer einen ausgewaschenen Weg zum See hinunter fahren. Hier bauten wir unser Zelt auf. Der Platz war kostenlos, hatte eine Unterkunftshütte und draußen sogar ein Klo mit Wasserspülung. Es war gerade eine Wandergruppe aus Deutschland dort. Die Wanderer erzählten uns, daß sie vor 2 Tagen mit ihren Zelten fast davongeflogen waren. Sie mußten mitten inder Nacht schnell alles abbauen und sich in einer Hütten verschanzen. Davor hatten uns ja die Elfen bewahrt!

Gluggafoss, unterer Teil mit Basalt

Gluggafoss, unterer Teil mit Basalt

oberer Teil im Tuffgestein

oberer Teil im Tuffgestein

Blick von der Stufe zum Eyjafjallajökull

Blick von der Stufe zum Eyjafjallajökull

Blick zurück auf den ganzen Wasserfall

Blick zurück auf den ganzen Wasserfall

bald ging die Straße in Schotter über

bald ging die Straße in Schotter über

es gab aber noch Häuser und Pferdeweiden

es gab aber noch Häuser und Pferdeweiden

dann schwenkte die Piste in das Flußbett ab auf den Eyjafjallajökull zu, rechts der Hinweis, die Piste nicht zu verlassen

dann schwenkte die Piste in das Flußbett ab auf den Eyjafjallajökull zu, rechts der Hinweis, die Piste nicht zu verlassen

immer wieder ging es durch kleine Wasserläufe

immer wieder ging es durch kleine Wasserläufe

oder daran vorbei

oder daran vorbei

dann führte der Weg wieder dicht am Felsen entlang

dann führte der Weg wieder dicht am Felsen entlang

um anschließend wieder zum Flußbett hinunter zu führen

um anschließend wieder zum Flußbett hinunter zu führen

der Eyjafjallajökull mit der Gletscherzunge Gígjökull, wo wir bei unserer Þórsmörk-Fahrt Rast gemacht hatten

der Eyjafjallajökull mit der Gletscherzunge Gígjökull, wo wir bei unserer Þórsmörk-Fahrt Rast gemacht hatten

vom Flußbett führte

vom Flußbett führte

die Piste wieder auf den Bergrücken

die Piste wieder auf den Bergrücken

die Station Húsadalur auf der Þórsmörk-Seite des Markarfljót.

die Station Húsadalur auf der Þórsmörk-Seite des Markarfljót.

vor der Abfahrt

vor der Abfahrt

in die Tröllagjá

in die Tröllagjá

immer wieder Wasser

immer wieder Wasser

und Felsen

und Felsen

wir fuhren auf den Berg Hrútkollur zu

wir fuhren auf den Berg Hrútkollur zu

Hrútkollur mit Bálstaður

Hrútkollur mit Bálstaður

teilweise war die Piste tief eingeschnitten

teilweise war die Piste tief eingeschnitten

dann stieg die Piste wieder an

dann stieg die Piste wieder an

und umrundete das Einhorn -Einhyrningur

und umrundete das Einhorn -Einhyrningur

Blick zurück über die Schlucht zum Eyjafjallajökull

Blick zurück über die Schlucht zum Eyjafjallajökull

Einhyrningur

Einhyrningur

Weiterfahrt

Weiterfahrt

auf

auf

der Höhe

der Höhe

Mýrdalsjökull

Mýrdalsjökull

im Tal fließt die Innri-Emstruá

im Tal fließt die Innri-Emstruá

Abfahrt hinunter

Abfahrt hinunter

Rast auf dem Plateau an der Innri-Emstruá

Rast auf dem Plateau an der Innri-Emstruá

Blich zur Schlucht der Innri-Emstruá

Blich zur Schlucht der Innri-Emstruá

Innri-Emstruá

Innri-Emstruá

Blick zurück auf die Schleife der Innri-Emstruá mit der Brücke

Blick zurück auf die Schleife der Innri-Emstruá mit der Brücke

weiter ging

weiter ging

es über

es über

die Hochfläche

die Hochfläche

dann fuhren wir wieder über Sanderflächen mit Wasserdurchfahrten

dann fuhren wir wieder über Sanderflächen mit Wasserdurchfahrten

bald kam die Brücke über die Innri-Emstruá in Sicht

bald kam die Brücke über die Innri-Emstruá in Sicht

Innri-Emstruá

Innri-Emstruá

Innri-Emstruá

Innri-Emstruá

Innri-Emstruá mit arktischen Weidenröschen

Innri-Emstruá mit arktischen Weidenröschen

rastende Wandergruppe

rastende Wandergruppe

Mýrdalsjökull mit schwarzem Sand

Mýrdalsjökull mit schwarzem Sand

weiter ging es durch die Sandfläche

weiter ging es durch die Sandfläche

Erkundung der Vadställe

Erkundung der Vadställe

der Bláfjallakvísl

der Bláfjallakvísl

dann hatten wir die Kaldaklofskvísl erreicht, für Wanderer gab es eine Brücke, wir blieben aber diesseits

dann hatten wir die Kaldaklofskvísl erreicht, für Wanderer gab es eine Brücke, wir blieben aber diesseits

und fuhren weiter auf der F 210 in Richtung Osten

und fuhren weiter auf der F 210 in Richtung Osten

Kaldaklofskvísl

Kaldaklofskvísl

Plattenlava

Plattenlava

war schwierig zu befahren

war schwierig zu befahren

dann ging es

dann ging es

bald wieder

bald wieder

durch flache

durch flache

Sanderflächen

Sanderflächen

die mit

die mit

Wasserläufen

Wasserläufen

durchzogen waren

durchzogen waren

vor dem Mýrdalsjökull wurde Sand aufgewirbelt

vor dem Mýrdalsjökull wurde Sand aufgewirbelt

in der nassen Ebene fuhren wir um den Berg Mælifell herum

in der nassen Ebene fuhren wir um den Berg Mælifell herum

in der Ebene

in der Ebene

mit vielen Wasserläufen

mit vielen Wasserläufen

bald erreichten wir die Gabelung von F 210, F 232 und F 233

bald erreichten wir die Gabelung von F 210, F 232 und F 233

die Piste

die Piste

führte bald

führte bald

zur nächsten

zur nächsten

Vadställe

Vadställe

mit mehreren Flußarmen

mit mehreren Flußarmen

Staubfahnen anderer Fahrzeuge

Staubfahnen anderer Fahrzeuge

Blick ins Tal der Hólmsá

Blick ins Tal der Hólmsá

die Piste führte ins Tal

die Piste führte ins Tal

durch Wasserläufe

durch Wasserläufe

und wieder

und wieder

über die Berge

über die Berge

viele Flußläufe

viele Flußläufe

begleiteten uns

begleiteten uns

wieder ging es über Hochflächen

wieder ging es über Hochflächen

durch Wasserläufe

durch Wasserläufe

und wieder auf die Hochflächen

und wieder auf die Hochflächen

als es wieder den Berg hinauf ging

als es wieder den Berg hinauf ging

hatten wir einen tollen Blick auf Álftavötn mit der Station

hatten wir einen tollen Blick auf Álftavötn mit der Station

wir mußten zurück und fuhren über den holprigen Stichweg

wir mußten zurück und fuhren über den holprigen Stichweg

hinunter zum Campingplats

hinunter zum Campingplats

unser Autozelt

unser Autozelt

am Wegesrand

am Wegesrand

bequem konnten wir am Tisch im Zelt essen

bequem konnten wir am Tisch im Zelt essen

Du bist hier : Startseite Europa Island 09.8,Álftavötn
Die Reise
 
Worum geht's?:
Íslandreise vom 02 Juli bis 01 September 2018
Details:
Aufbruch: 02.07.2018
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 01.09.2018
Reiseziele: Island
Der Autor