Wer braucht ein Ziel, um anzukommen?

Reisezeit: November 2021 - April 2022  |  von Katja Jäger

Happy new year!!

.....auf das dieses Jahr anders wird!

.....auf das dieses Jahr anders wird!

Landgang

Eigendlich hätten wir gedacht, die nächsten Tage auf dem Schiff gibt es nicht viel zu schreiben. Jetzt sind wir nicht mal 24 Stunden unterwegs und schon ist das Tablet wieder gezückt.
Unser einchecken erfolgte aufgrund akribisch deutscher Vorbereitung sehr unkompzierter, als bei manchen anderem Schifffahrtskollegen.
Wir hörten von plötzlichem Impfausweisverlust und Testergebnis noch nicht da.

Da wir ( hupsi) mehr als eine Stunde früher in der Warteschlangen standen, als unser eincheck slot es vorhersage, waren wir und unsere Rucksäcke, die wir als Handgepäck deklarieren, schnell durch.

In dem Moment als wir unsere Kabine bezogen, klingelte unser USA Handy.
Der erwartete Rückruf von American Airlines, wegen der Klärung von ein paar Fragen, bzgl des verkackten Tickets. Da wir morgens in der Warteschleife hingen und die vorausgesagte Wartezeit undefinierbar war, freuten wir uns über die Option " Rückruf ". Vorausgesagte Wartezeit für den Rückruf 4 Stunden!

Dies war uns allerdings egal, da wir ja nur abklären wollten, ob wir eventuell den ein oder anderen Euronen bzw Dollarius kukanterweise zurück bekommen.
Entweder wir hören das Telefonlingeln, wenn wir noch im Hafen anliegen oder eben nicht. Das haben wie eh schon abgeschrieben
Die nette Dame namens Kati ( also die nette Kati an der anderen Seite des Kabels) war sehr geduldig ( spätestens jetzt ist klar, welche Seite des Kabels gemeint war) konnte alles soweit verstehen, musste aber immer wieder mit einem Vorgesetzen Rücksprache halten.
Das komplette Gespräch dauerte 1 Stunde, 11 Minuten und 11 Sekunden.
Die Sprechzeit zwischen beiden K' s lag -bei nicht untertriebenen- 8 Minuten.

Alles andere war reine Wartezeit, da noch immer die Aufarbeitung des Flugweihnachtschaos und das neue Silvesterchaos der Fluglinien bearbeitet wurde.
Grob zusammengefasst haben wir folgende Themen abgehandelt...kukanterweise können wir den Flug vom 7. auf den 8. umbuchen. Soweit so gut!
Da wir bereits einen Flug für den 8. gebucht hatten, haben wir Pech. Soweit so gut!
Wenn wir aber den Flug vom 7. nicht antreten bzw. stornieren werden, dann verfällt der Rückflug am 30.1. auch.
Soweit so nicht gut!
Da wir nicht weggeflogen wären, bräuchten wir ja auch nicht zurück kommen. So die angewandte Logik!

Das Argument, das wir aber am 8. wegfliegen, also sehr wohl am 30.1. wieder zurück fliegen können und müssen galt nicht.
Haarsträubende Logik oder?

Gemäss Aussage der mittlerweile etwas gestressten Kati, müssten wir ein weiteres Rückflugtcket buchen!!!!!!
Die spontane Idee der mittlerweile etwas zickigen Kati, dass wir das verkackte Ticket doch umändern können und das neu gekaufte Ticket, mit dem nur Hinflug am 7. storniert wird, wurde von der gestresste Kati aufgenommen, musste es aber natürlich abklären.
Eine weitere Runde in der Warteschleife mit dem hinweis an die zickige Kati, dass diese Rücksprache dauern würde.

Da diese Abteilung im 3 Minuten Tackt Gespräche annimmt- bitte nicht auflegen!

Das heisst im Klartext...3, 6, 9 oder vielleicht 12 Minuten nervtötende Dudelmusik zur Entspannung in der Warteschlange ertragen, während auf dem Schiff Cocktails und Essen wartet.
Nach weiteren 20 Minuten hat Thorsten Katja mit Cava und Eistee ( leider noch immer ohne " Long Island ") versorgt.

Irgendwann waren die beiden Katis wieder verbunden, das ok war gegeben, der Flug könnte geändert werden, den eventuellen Differenzbetrag müssten wir allerdings zahlen.
Auch das wurde mittlerweile von uns akzeptiert....wenn das Gespräch dann endlich erledigt ist!
End vom Lied, der Flug wurde billiger, wir bekommen die Hälfte des Flugpreises zurück, wir fliegen am 8. weg und kommen am 30. wieder.
So Gott und AA will.

Wenn wir nicht Kontakt zu AA aufgenommen hätten, dann wären wir am 30. am Flughafen angekommen und hätten nicht ins die USA fliegen können, da unsere Tickets storniert gewesen wäre . Respektive hätten wir unseren Flieger am 31. nach Hause aus nicht bekommen.
So viel zum Thema!

Unser Schiff ist super...von Personal, Zimmer, Essen bis Unterhaltung.
Die Silvesterpartys waren großzügig verteilt, erwartenderweise nicht ganz Regelkonform, aber noch sind wir ja alle negativ getestet.

Wir genießen die Reise auf dem Schiff, solange sie geht!
Wir schätzen jedoch keine 8 Tage.
Ausgebucht ist das Schiff auf keinen Fall, die Gäste "verlaufen" sich ganz gut.
Momentan liegen wir alleine auf den Sonnenliegen, in 50 Metern Entfernung liegen die nächsten beiden.
Das ist ein guter Sicherheitsabstand.

Dasneue Jahr haben wir heute mit Nervenkitzel begonnen.

Auf dem obersten Deck gibt es eine Art Fahrradgondel, die an einer Führungschiene hängt, man bestrampelt und bebremst as Ding allerdings selbst. Natürlich haben wir ein Wettrennen gemacht. Versucht zu machen.

Denn nach wenigen Metern führte Katjas Radelgondel direkt über die Reling, freie Fahrt über den Pazifik. Kein Sicherheitsnetz, kein doppelter Boden.

Anstatt zu strampeln hat Katja gebrüllt, was dazu führte, dass sie langsamer wurde, was dazu führte, dass sie brüllte, weil sie dachte, dass sie da oben hängen bleibt.

Ihr schoss ein einziger Gedanke in den Kopf: die kleine Katja möchte aus dem Spielparadies abgeholt werden!
Thorsten, in der inneren Radelgondel immer noch über dem Schiff radelte ( sehr breit grinsend, da er dies vorher sah!)
holte einige Meter auf.

Bis die Bahnen sich überschritten, Katjas Gondel wurde etwas bergab fahrend auf die innere Bahn geleitet. Während Thorsten auf " über den Pazifik " geleitet wurde.

Ober er ebenfalls brüllte, werden wir leider nie erfahren. Tatsache ist aber, das auch er langsam wurde und wir beide kurz nacheinander etwas Adrenalingeschwängert ins Ziel einradelten.

Danach stand Thorstens erste Trainingseinheit seiner üblichen " Urlaubs-Arni-Woche" auf dem Tagesplan.
Dies bedeutet, während Katja nichtsiger als nichts tut, geht Thorsten 2 mal am Tag ins Gym und trainiert ( und schwätzt, äh schwitzt).
Heute war er jedoch etwas verwundert, weil ein anderer Gast in der Sauna sass. Die Tatsache an sich war okay, aber der Mann hatte Jogginghose, Turnschuhe und T- Shirt an.
Thorsten fragte sich ( zum Glück ganz leise) ob das die Coronaregeln für die Sauna sind oder ob der Herr gewaltig einen am Sträußi hat?!?!
Glücklicherweise weder noch....er war nur kurz da drin, bevor er Yoga machte, wohl um die Muskeln zu erwärmen.

Da es irgendwo bereits 5 Uhr ist, werden wir jetzt weitere abartige Cocktails probieren. Heute Abend steht der neue James Bond Film auf dem open air Kinoprogramm.
Da freuen wir uns schon drauf.
Wir merken quasi von Meile zu Meile mehr, dass wir Richtung Süden fahren. Gestern war es noch kalt, heute Nacht schon wärmer, heute morgen war der Pulli noch übergezogen und jetzt dient er als Kopfkissen. Ab morgen sollen es 29 Grad sein. Uff!

Update!
Am Montag hatten wir unserern ersten Landgang, Puerto Vallarta. Und somit haben wir auch Thorstens Gitarre im Hotel abgegeben.
Wobei... diesen kompletten Satz muß ich nochmal überdenken...also, wie waren an dem Haus, in der Staubstrasse, wo wir gemäss booking.com 2 Tage wohnen werden. Unsere Vermieterin war leider nicht da, nur viele Hunde.
Wir sind definitiv in Mexiko angekommen!
Unsere zukünftige Nachbarin hat 3 Dackel und einen bunten VW Bulli. Da sie mit geschätzten 40 Jahren eine feste Zahnspange trägt, haben wir ihr die Gitarre anvertraut und kurz angerissen, warum sie bitte auf die Gitarre bitte aufpassen möge.
Wir hoffen auf das gute in diesem Menschen und würden uns freuen, wenn die Travel Gitarre noch nicht ein Besitzer wechselt ( oder Dackelbisse hat)

Puerto Vallarta ist sehr amerikanisch und gross, noch nicht so ganz das, was wir suchen...aber wir sind auch I diesem Thema zuversichtlich.
Ach ja...ZUVERSICHT:
Wir haben die komplette Kaution vom Camper Vermieter zurück erhalten.
Jippi...Klimper-Klimper.....auf der richtigen Seite!!

Sooooo, da wir jetzt im Hafen vom Mazatlan angelegt haben ist das Update jetzt auch schon beendet.

Schöne Restwoche

Die Aussteiger und Rumlaufer

Manche Eindrücke brauchen keine Worte!

Manche Eindrücke brauchen keine Worte!

So'n vegetarischer Tag ist ja auch mal ganz gut!

So'n vegetarischer Tag ist ja auch mal ganz gut!

Die Kirche von Mazatlan mit Neonbeleuchtung am Altar

Die Kirche von Mazatlan mit Neonbeleuchtung am Altar

© Katja Jäger, 2021
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Die Reise
 
Worum geht's?:
USA wir kommen, aber nicht um zu bleiben! Am 8.11. 21 gehts los, die Heimkehr ist noch ungewiss, aaaaaber vor Ostern ( jaja: 2022)
Details:
Aufbruch: 08.11.2021
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 18.04.2022
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Live-Reisebericht:
Katja schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Katja Jäger berichtet seit 26 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/32):
Schneeflocke 1642785454000

War Mas­sasche­e gut­?
HOF­FE Thor­sten hat alles gut über­stan­den und er kann wieder in die Son­ne!­Sol­lten wir uns hier, bei um die Welt, nicht mehr lesen­,al­les­,al­les Liebe und einen guten Rückflug
Schneeflocke 1642785314000
Scha­de,­dass eure Freunde keine Kom­menta­re schrei­ben
Schneeflocke 1642785231000
Ich hoffe das ihr einige Me­xi­ka­nische Gerich­te nach zaubern könnt,vie­les ausser Darm