Unterwegs in Südostasien

Reisezeit: April - Oktober 2009  |  von Alain Hasenboehler

Indonesien: Berastagi

11.05.09 - 13.05.09

Nach einer wirklich sehr erhohlsamen Nacht in Medan, sind wir weiter nach Berastagi. Berastagi wurde uns schon von vielen Backpackern empfohlen. Die Rede war immer vom Sibayak Vulkan und seinen heissen Quellen. Da dieser Ort sowieso auf unserer Route zum Lake Toba lag, machten wir dort einen Stop und bestiegen den Vulkan Sibayak (2094m)
Dieser Vulkan ist einer der vielen Vulkane in Indonesien, welche noch aktiv sind.
Zudem ist er relativ leicht zu besteigen. Ca. 3h zum hochgehen, und zwei um wieder runter zu kommen. Auf dem Rueckweg macht man dann noch einen halt bei einer der heissen Quellen, um ein wenig zu baden.

In Berastagi angekommen haben wir uns im Guesthouse Wisma Sibayak einquartiert. Es liegt sehr zentral in der Stadt. Gleich beim Kohldenkmal! Da steht doch tatsaechlich ein Denkmal zu ehren des Kohls!!!
Am Tag an dem wir ankamen, sind wir noch ueber den Markt und den Fruechtemarkt geschlaendert. Wir haben viele Interessante sachen entdeckt. Aber das Interessanteste auf dem Markt waren diese zwei weissen Menschen die sich da irgendwie verlaufen haben.
So kamen wir auns auf jeden Fall vor. Jeder wollte mit uns reden und alles wissen. Wir haben uns dann auch Zeit genommen und div. Gespraeche gefuehrt und diese auch ganossen. Das haben wir bis jetzt ueberall in Sumatra so erlebt, dass alle immer alles von einem Wissen wollen. Es sind alle immer sehr interessiert und ueberfreundlich. Macht richtig spass sich mit den Locals zu unterhalten.

Das Kohldenkmal in Berastagi

Das Kohldenkmal in Berastagi

Markt

Markt

Das ist alles getrockneter Fisch
Hat uebel gerochen!!!

Das ist alles getrockneter Fisch
Hat uebel gerochen!!!

Hauptstrasse durch Berastagi

Hauptstrasse durch Berastagi

Auf dem Fruitmarket habe ich dann zugeschlagen

Auf dem Fruitmarket habe ich dann zugeschlagen

Schule

Schule

Am Tag darauf sind wir um acht uhr morgens aufgebrochen, um den Vulkan zu meistern. Wir zwei und ein Guide. Ein Guide ist allerding nich unbedingt notwendig fuer diese Tour. Wir haben spaeter viele andere Reisende getroffen, die ohne Guide hochgegangen sind. Fuer den Aufstieg haben wir ca. 3h gebraucht.
Die Landschaft war widerum Wunderschoen. Staendig hat sich die Vegetation um uns herum veraendert. Wir starteten im Dschungel, und um so hoeher wir kamen wurde die Umgebung mehr und mehr zur Mondlandschaft. Einzig ein wenig Moos haben wir auf dem Gipfel noch gefunden. Mit zunehmender hoehe wurde auch der Geruchssinn vermehrt beansprucht. Man konte schon von weitem die uebel riechenden Schwefelgase riechen.

Da gehts hoch!!!

Da gehts hoch!!!

Am Anfang sind wir noch auf einem breiten Weg gegangen

Am Anfang sind wir noch auf einem breiten Weg gegangen

Die Aussicht von diesem Stein muss ja wahnsinnig gewesen sein

Die Aussicht von diesem Stein muss ja wahnsinnig gewesen sein

Hier oben wars dann schon besser mit der Aussicht

Hier oben wars dann schon besser mit der Aussicht

Da hinten faengt die Mondlandschaft an

Da hinten faengt die Mondlandschaft an

Welcome to the Moon

Welcome to the Moon

Uberall zischte es aus dem Boden. Das gelbe zeugs ist Schwefel. 
Es wurden Steine ueber die Loecher gelegt, um den Schwefel aufzufangen.

Uberall zischte es aus dem Boden. Das gelbe zeugs ist Schwefel.
Es wurden Steine ueber die Loecher gelegt, um den Schwefel aufzufangen.

Ja, ich war da. Den Duft von faulen Eiern habe ich noch laenger in meinen Kleidern herumgetragen

Ja, ich war da. Den Duft von faulen Eiern habe ich noch laenger in meinen Kleidern herumgetragen

Kratersee

Kratersee

Ueberall zischte es

Ueberall zischte es

Stephan auf dem Gipfel

Stephan auf dem Gipfel

Zuoberst auf dem Gipfel haben wir dann Mitagspause gemacht und etwas gegessen. Leider zog ein wenig Nebel auf, und die Aussicht war nicht ganz so spektakulaer. Aber trotzdem sehr schoen.
Der Weg runter fuehrte uns dann auf der anderen Seite des Vulkans entlang. Es mussten mindestens 2000 Stufen bezwungen werden. Ging ein wenig in die Knie! War aber wiederum super schoehn.

Auf dieser Seite gings dann wider runter

Auf dieser Seite gings dann wider runter

Auf dem Weg runter

Auf dem Weg runter

Und wieder im Dschungel

Und wieder im Dschungel

Den Treck auf den Sibayak kann ich nur weiterempfehlen. Es war sehr schoen und nicht alzu anstrengend. Einen Guide wuerde ich naechstes mal nicht mitnehmen. Wenn man sich gut Informiert, und vielleicht eine Karte mitnimmt, findet man den Weg auch selber. Ausserdem konnte uns der Guide auch nich sonderlich viele Sachen ueber den Vulkan erzaehlen oder zeigen.
Das anschliessende Bad in Den Hotsprings war sehr angenahm und entspannend. Wir waren natuerlich widerum die einzigen westlichen Menschen, und ueberall wurde ueber uns gesprochen und gekichert. Aber an das haben wir uns langsam gewoehnt.

Berastagi ist auf Grund des Vulkans definitiv einen Stop wert, wenn man sowiso auf dem Weg zum Lake Toba ist. Uns hat es auf jeden Fall sehr gefallen.

Das einzige was in Sumatra bis jetzt nicht so gut laeuft, ist das Internet. Was es fuer mich auch etwas schwerer macht mit meinen Berichten Up to Date zu bleiben. Die Stromversorgung ist halt nicht immer gewaerleistet. Das stoert uns eigentlich nur, wenn wir im Internet sind. Ansonsten ist es hier wirklich ueberwaeltigend. Die Landschaft, die Leute, alles SUPER!!!!!

Bis Bald
Alain

© Alain Hasenboehler, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es soll eine Reise durch Südostasien werden. Ich starte am 8. April in Bangkok, wo ich einen Freund treffen werde und mit ihm meine Reise beginnen werde. Wo mich meine Reise hinführen wird, und wie lange sie dauern wird, will ich zu dieser Zeit noch nicht festlegen.
Details:
Aufbruch: 07.04.2009
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: Oktober 2009
Reiseziele: Thailand
Malaysia
Indonesien
Singapur
Kambodscha
Schweiz
Der Autor
 
Alain Hasenboehler berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.