Unterwegs in Südostasien

Reisezeit: April - Oktober 2009  |  von Alain Hasenboehler

Indonesien: Lake Toba (Tuk Tuk)

13.05.09 - 18.05.09

Von Berastagi aus sind wir mit einem Touristbus weiter nach Tuk Tuk am Lake Toba gefahren. Die Minibusse fuer Touristen sind zwar etwas teurer, aber man lernt immer gleich ein paar andere Reisende kennen. So ist es manchmal von Vorteil, wenn man diese teurere Variante waehlt.

Tuk Tuk liegt auf der Insel Samosir, auf dem Donau Toba (Donau = See). Dieser 1707km2 grosse See liegt in mitten eines riesigen Vulkankrater. Ist ein komisches gefuehl zuwissen, dass man in einem riesigen Vulkan sitzt! Kulturell ist diese Region auch ein wenig anders als der rest von Sumatra. Hier leben vorwiegend Christen, welche dem Batakvolk angehoeren. Ueberall stehen ihre traditionellen Batakhaeuser, die einen wirklich eigenen Baustil haben. Sehr schoen anzusehen.

Wir sind also mit dem Bus von Berastagi richtung Parapat gereist. Und wie schon gesagt, haben wir da ein paar sehr nette mitreisende angetroffen. Petri(mit welchem wir spaeter uns ein Bungalow geteilt haben), und Jana, Kerstin, Victoria und Rob, welche in Solo (Java) ein Jahr ein Auslandsstudim machen, und jetzt gerade Urlaub haben.
Auf dem Weg nach Parapat haben wir dann noch einen Stop bei einem wunderschoenen Wasserfall gemacht. Von hier aus hatte man auch eine super Sicht af den naheliegenden Lake Toba.
In Parapat angekommen mussten wir zuerst eimal Eintritt bezahlen!!! Eintritt in die Stadt, zwar nur 2000Rp (20Rappen), aber trotzdem komisch. Von Parapat haben wir dann mit dem Boot auf die Insel Samosir uebergesetzt.

Wasserfall
Echt Fett!!!

Wasserfall
Echt Fett!!!

In Tuk Tuk angekommen haben wir uns im Libertas Guesthouse einquartiert. Unsere ganze Reisegruppe hat dort eingecheckt. Ebenfalls haben wir dort drei Schweizer (Sara, Paul und Patrticia), die wir zuvor in Medan kennenlernten, wiedergetroffen. Wir haben uns zusammen mit Petri (Finnland) ein schoenes Bungalow mit Seeblick geteilt. Pro Person 20000Rp (2Sfr). Das war mal so richtig guenstig!!!

Blick vom See aus auf ein Batakhaus

Blick vom See aus auf ein Batakhaus

Unser zweistoeckiges Bungalow!!!

Unser zweistoeckiges Bungalow!!!

Am ersten Tag haben wir uns in Tuk Tuk ein wenig umgeschaut. Und stellten fest, dass alles hier ein wenig ausgestorben wirkt. Dieses Ferienparadies hat definitiv schon bessere Zeiten erlebt. Wie ich erfahren habe, hat es in Tuk Tuk ueber 1000 Zimmer, wir haben aber hoechstens 100 Touristen gesehen. Wir hoehrten, dass seit mitte der neunziger der Tourismus stark zurueckgegangen ist. Es hat sich alles mehr nach Bali verlagert.
Aber es ist trotzdem sehr schoen da, und zum entspannen der perfeckte Ort.

Strasse in Tuk Tuk

Strasse in Tuk Tuk

Hotel im Batakstyle

Hotel im Batakstyle

Es wurde wirklich alles angeboten!!!

Es wurde wirklich alles angeboten!!!

So haben wir uns mit neuem Lesestoff eingedeckt, und machten es uns gemuetlich. Unser Tagesablauf sah in etwa so aus.
0900 Afstehen - Schwimmen gehen - Morgenessen - Lesen oder schlafen - Schwimmen - Mitagessen - Lesen und schlafen - vielleicht ein wenig Kartenspielen - Nachtessen und ein paar Bier trinken. Gemuetlich oder?

Stephan morgens um 9Uhr

Stephan morgens um 9Uhr

Stephan um 11Uhr

Stephan um 11Uhr

Stephan um 1Uhr

Stephan um 1Uhr

Um 3Uhr war dann ein wenig Gedaechnisstrainig angesagt!

Um 3Uhr war dann ein wenig Gedaechnisstrainig angesagt!

Unser Bongalow von innen

Unser Bongalow von innen

Auch Palmen gabs zu bestaunen!!!

Auch Palmen gabs zu bestaunen!!!

Das ist Petri, unser Mitbewohner aus Finnland

Das ist Petri, unser Mitbewohner aus Finnland

Chillen am See

Chillen am See

An einem Tag haben wir alle zusammen einen Ausflug in das Resort von Francois (Belgien) gemacht. Man konnte dort ein wenig besser schwimmen gehen. Francois hat sich ebenfalls unserer wirklich tollen Gruppe angeschlossen, und kam jeden Tag zu uns rueber ins Libertas Guesthouse.

Francois

Francois

Baden im Carolinas Resort
vl. Petri, Jana, Stephan und Kerstin

Baden im Carolinas Resort
vl. Petri, Jana, Stephan und Kerstin

Petri und Victoria

Petri und Victoria

Am Abend sassen wir dann jeweils alle bei uns im Restaurant und haben div Spiele gemacht und Musik gehoehrt. Es war immer sehr lustig. Wir hatten in Tuk Tuk wirklich eine super Zeit, und vorallem so viele tolle Leute kennengelernt.

Am Abend im Restaurant
vr. Patricia, Petri, Francois, Ich, Rob und Sara

Am Abend im Restaurant
vr. Patricia, Petri, Francois, Ich, Rob und Sara

Beim Werewolf spielen

Beim Werewolf spielen

Ja, Alkohol gabs auch

Ja, Alkohol gabs auch

Nach fuenf Tagen in Tuk Tuk, haben wir uns entschlossen weiterzureisen. Es ist gemuetlich den ganzen Tag zu relaxen, aber alzulange kann man das auch nicht machen. Ich auf jeden Fall nicht. Wir wurden jeden Tag ein wenig fauler und fauler.
So buchten wir fuer Montag Abend einen Nachtbus nach Bukitingi (15h).

Vom Boot aus

Vom Boot aus

Jana, Kerstin und Rob kamen auch mit uns mit

Jana, Kerstin und Rob kamen auch mit uns mit

Vom Boot aus in richtung Tuk Tuk

Vom Boot aus in richtung Tuk Tuk

Wir hatten eine super Zeit hier in Tuk Tuk, vorallem auch wegen der Gruppe, die sich da zusammen gefunden hat. Ich hoffe, dass ich einige widermal treffen werde auf meiner Reise. Gewisse habe ich auch schon wider getroffen. Aber dazu mehr im naechsten Bericht.
Ich kann Tuk Tuk jedem Reisenden der in Sumatra unterwegs ist empfehlen. Auch wenn die goldenen Zeiten dieses Ferienortes sicher schon vorbei sind, ist es auf jeden Fall einen Abstecher wert!!!

Liebe Gruesse
Alain

© Alain Hasenboehler, 2009
Du bist hier : Startseite Asien Indonesien Lake Toba (Tuk Tuk)
Die Reise
 
Worum geht's?:
Es soll eine Reise durch Südostasien werden. Ich starte am 8. April in Bangkok, wo ich einen Freund treffen werde und mit ihm meine Reise beginnen werde. Wo mich meine Reise hinführen wird, und wie lange sie dauern wird, will ich zu dieser Zeit noch nicht festlegen.
Details:
Aufbruch: 07.04.2009
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: Oktober 2009
Reiseziele: Thailand
Malaysia
Indonesien
Singapur
Kambodscha
Schweiz
Der Autor
 
Alain Hasenboehler berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.