Fidi Down Under

Reisezeit: Oktober 2004 - Oktober 2005  |  von Fides J.

Buschcamping Cairns - Darwin

Gulf of Savannah: 4. - 11. August 2005

Gulf of Savannah ist DAS australische Extrem. Nichts als Outback. Horizone so weit das sie Mond und Sonne beruehren. 3000 km von Cairns nach Darwin. Viele "Creeks" und Fluesse die ueberquert werden muessen. Daher nur in der "Dry Season" von April bis November moeglich zu druchfahren. Ein sehr grosser Teil der Strecke ist "Dirtroad", d.h. Staub und Sand. Ein paar wenige Menschen (zum groessten teil Aboriginals) die von frueheren Goldminen Tagen "uebergeblieben" sind.
Da draussen gibt es mehr Rinder und Krokodile als Menschen und dein bester Freund sollte ein grosser Hut sein.

Ich hatte 4 wunderbare Tage und es war eins der besten Dinge die ich hier so bisher gemacht habe!
Schlafen in "Aussi Swags" unter den Sternen, ums Feuer sitzen, "Dunny" bauen, stundenlanges fahren und die Landschaft aendert sich nicht ein bisschen. Viele wuerden das sicherlich als Langweilig bezeichnen, aber ich kann dazu nur sagen, ich liebe das Outback und fuer mich gibt es nichts schoeners als einen Highway zu befahren, der geradeaus am Horizont irgendwann flimmert und dann verschwindet....

Wir sind durch einige kleine Outback Towns gefahren, die meisten haben nicht mehr als eine kleine Tankstelle.
Zuerst gings duch die Atherton Tablelands - ein wunderschoen gruenes Landschaftliches Plateau direkt hinter Cairns.
Um nur mal ein paar Staedtchen zu nennen durch die wir gefahren sind, oder einen kurzen Stop gemacht haben:
Croydon, mit einer Einwohnerzahl von ca 200 wird diese Stadt seit nach dem Ende des 1. Weltkrieges von der Australischen Regierung finanziell unterstuetzt damit sie nicht ganz ausstirbt. Das war um 1880 anders, da wurde alles was man anfasste zu Gold. Das "Las Vegas" des Gulfs war voll mit Bars und Millionaeren - viele mit mehr Muskeln als Geld.

Normanton, mit 1500 Einwohner, wurde zu Cloncurrys Goldzeiten gebaut und war auch in Croydon's Goldrush involviert. Heute hat diese Stadt eine handvoll historische Gebaeude und die "Gulflander" train Station.
Camp 119 ist der noerdlicheste Punkt der Burke & Wills Expediton von 1860/61. Diese ging von Melbourne noerdlich durchs ganze Land. Leider haben sie den Rueckweg nicht ganz geschafft und bis auf einen von vieren sin sie nicht nach hause gekommen. Der Eine wurde von Aboriginals gefunden und wieder aufgepaeppelt.
In Burketown sind frueher die Europaeer reienweise weggestorben, weil sie sich den extremen Bedingungen nicht anpassen koennen. Heute scheints wohl zu gehen...
Hells Gate Roadhouse mit nur noch 4 Einwohnern war zu Pionierzeiten das letzte polizeilich kontrollierte Gebiet fuer die die nordwaerts richtung Katherine wollten. Ausserdem einer der Plaetze wo die Aborinials damals versuchten "ihr" land vor der Uebernahme durch die Regierung zu schuetzen.
Borroloola, 770 Einwohner - fast ausschliesslich Aboriginals, ist DER "shit place" mit einer ziehmlich bunten Vergangenheit. Jeder der hierher kommt, kommt nur zum tanken.
Daly Waters Pub ist der aelteste Pub im Northern Territory. Alkohol Ausschank Genemigung von 1893. In den ersten Tagen der Fluggeschichte war dies der Tankstop zwischen Sydeny und Singapore. Heute ist es absolutes Touristenziel. Der Pub ist "tapeziert" mit Visitenkarten, Fuehrerscheinen, Personalausweisen, Bank- und Kreditkarten, Unterwaesche, Socken, Fotos,.... alles was Reisene so in der Tasche haben und entbehren koennen/wollen um sich an diesem Ort zu verewigen.
In Mataranka hatte ich mein bestes Badeerlebnis! Wir sind im Elsey Nationalpark in die "Bitter Springs" gesprungen. Super klares und warmes Wasser! Wie in einer grossen Badewanne, mit Palmen und so drumherum.
In Adelaide River habe ich dann noch Crocodile Dundee's Buffalo getroffen.

ja und dann...nach 3000 km und 4 Tagen...
"Welcome to Darwin"!

Unser wichtigstes Mitglied - hier bei einer kurzen Pause.

Unser wichtigstes Mitglied - hier bei einer kurzen Pause.

Endlich wieder Platz ohne Ende!

Endlich wieder Platz ohne Ende!

Uebliche Aussichten....

Uebliche Aussichten....

....im Outback.

....im Outback.

Wildpferde

Wildpferde

Unser Bushcamp am ersten Abend,

Unser Bushcamp am ersten Abend,

Sonnenuntergang am ersten Abend

Sonnenuntergang am ersten Abend

und Dunny (=Toiletten) Bau am ersten Abend.

und Dunny (=Toiletten) Bau am ersten Abend.

Morgentlicher Fussmarsch im Nirgendwo.

Morgentlicher Fussmarsch im Nirgendwo.

Mit einem 60-80 Jahre altem Termitenbau... 
ich hoffte nur das nicht alle auf einmal aus ihrem Haus kommen...

Mit einem 60-80 Jahre altem Termitenbau...
ich hoffte nur das nicht alle auf einmal aus ihrem Haus kommen...

Endlich geschafft! 
Wo ich schon seid 10 Monaten hin will! 
"Welcome in the Northern Territory!"

Endlich geschafft!
Wo ich schon seid 10 Monaten hin will!
"Welcome in the Northern Territory!"

Wenn das mal keine Freiheit ist...

Wenn das mal keine Freiheit ist...

Die einzigen auf die man hier trifft sind Rinder.

Die einzigen auf die man hier trifft sind Rinder.

Dingo am Creek.

Dingo am Creek.

Ein kleiner Roadtrain....

Ein kleiner Roadtrain....

...ein mittlerer Roadtrain.
Diese haben 3 Haenger, 64 Reifen (davon 4 Reserve...), und 26 Gaenge!

...ein mittlerer Roadtrain.
Diese haben 3 Haenger, 64 Reifen (davon 4 Reserve...), und 26 Gaenge!

Oh welch ein Wunder:
Northern Territory besteht nicht nur aus rotem Staub...

Oh welch ein Wunder:
Northern Territory besteht nicht nur aus rotem Staub...

Im bekannten und beruechtigtem Pub im Niergendwo.

Im bekannten und beruechtigtem Pub im Niergendwo.

Der hat auch eine Tanksaeule. 
Ups, sind ja doch ganze drei...

Der hat auch eine Tanksaeule.
Ups, sind ja doch ganze drei...

In Mataranka in den "Bitter Springs".

In Mataranka in den "Bitter Springs".

Mit Crocodile Dundee's Buffalo.

Mit Crocodile Dundee's Buffalo.

Ja, auch kurz vor Darwin - nach 4 Tagen im Outback - 
gabs noch was zu lachen

Ja, auch kurz vor Darwin - nach 4 Tagen im Outback -
gabs noch was zu lachen

© Fides J., 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Nur wer ins Land der Hoffnung reist, begegnet dem Wunder des eigenen Muts und kann mit geheilten Wunden zurueckkehren und weitergehen."
Details:
Aufbruch: 12.10.2004
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 12.10.2005
Reiseziele: Australien
Südkorea
Der Autor
 
Fides J. berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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