Drachenjäger unterwegs in Indonesien und Malaysia

Reisezeit: Juli / August 2013  |  von Thalia&Christine R

12.Juli 2013:Insel Java:Mount Bromo

Für heute ist der Sonnenaufgang am Mount Bromo geplant.
Das heißt: um 3 Uhr raus aus dem Bett.
Wir fahren mit dem Jeep und noch 3 jungen Engländern.
Im Vulkangelände ist in der Dunkelheit durch den dunklen Boden sehr schlechte Sicht und der erste Jeep der Kolonne hat prompt den Weg verfehlt--unser Fahrer kannte wohl als einziger den richtigen Weg.
Er drehte um und alle folgten ihm nun.
Der Junge sah aus wie 16 --aber im Fahren ein Profi--alle Achtung!

Die haben Spaß beim gegenseitigen fotografieren..

Die haben Spaß beim gegenseitigen fotografieren..

Ca 4 Uhr

Ca 4 Uhr

Der Anblick der Vulkane ist überwältigend! Wir konnten uns nur schwer trennen.

Wir sind hoch über den Wolken..

Wir sind hoch über den Wolken..

Ein tolles Naturschauspiel , zu sehen wie der Vulkan noch tätig ist

Ein tolles Naturschauspiel , zu sehen wie der Vulkan noch tätig ist

...kein Wasser...alles Wolken...

...kein Wasser...alles Wolken...

..."unser Jeep"

..."unser Jeep"

Aber es wurde noch besser: Wir fuhren direkt zm Krater.
Das letzte Stück zum Kraterrand ging es mit Pferden. Dazu musste erstmal wieder kräftig verhandelt werden. Das überließen wir diesmal den Jungs.
Wir wären ja lieber gelaufen, aber das ließ die Zeit nicht zu.
Schließlich trugen uns die zarten Pferde durch die Vulkanlandschaft zum Krater hoch.
Die letzten 234 Stufen bis zum Kraterrand mußten dann aber auch noch bewältigt werden.
Die Luft dort oben ist sehr dünn und ich komme schon ins Hecheln.

Hier stehen wir am Kraterrand und sehen "ihn" arbeiten...

Hier stehen wir am Kraterrand und sehen "ihn" arbeiten...

Gsnz nah, die Spuren der heißen Lava..

Gsnz nah, die Spuren der heißen Lava..

Die Leute spazieren am Kraterrand entlang

Die Leute spazieren am Kraterrand entlang

Mit den Pferden gehts zurück zum Jeep..

Mit den Pferden gehts zurück zum Jeep..

Wir stoppen noch mal im "Yoschi" und würfeln die Weiterfahrt neu zusammen.

Vor dem "Yoschi" im Hintergrund: ein interessanter Arbeitsplatz oben auf dem Baum

Vor dem "Yoschi" im Hintergrund: ein interessanter Arbeitsplatz oben auf dem Baum

2 Bäume hat er schon geschafft.

2 Bäume hat er schon geschafft.

Endlich sitzen wir wieder im Bus: 13 Leute auf 11 Plätzen-sehr gemütlich und kuschelig.
Dabei auch ein französisches Pärchen, die haben wir schon auf unserer Tempeltour in Yogyakarta getroffen. Sie fahren heute auch nach Itjen und anschließend auch nach Bali.
Wieder einmal stellen wir fest, dass trotz der Größe des Landes und der Eigenorganisation man sich immer mal wieder trifft.
Nach einer Stunde müssen wir alle aussteigen, ein platter Reifen. Interessant dem Wechsel zuzuschauen:
Es wird ein großer Stein gesucht, vor dem kaputten Reifen gelegt und dann fährt man mit Schwung drauf, sodass der kaputte Reifen auf dem Stein steht. Jetzt können die Schrauben gelöst werden. Der Rest wie gehabt.
Interessant ist auch, dass generell beim Parken eines Fahrzeugs Steine vor die Reifen gelegt werden...kein Vertrauen in die Handbremse? Oder gibt's gar keine?
Kurze Zeit später kommen wir und ein anderer Van in Probolinggo an. Nun wird neu gemischt: wir landen mit den Franzosen und einem Paar aus Belgien, also zu sechst in einem kleineren 7-Sitzer.
Beim Mittagsstop tauschen wir so gut es sprachlich geht, unsere Erfahrungen aus-wir sind mal wieder überrascht und neidisch wie sprachbegabt die meisten Backpacker sind.
Die Fahrt nach Itjen dauert laut Fahrer 4 Stunden.
Bemerkung am Rande: 1 Liter Benzin kostet hier 65 Cent.
Um 17 Uhr kamen wir im "catimor homestay" an. Die 4 anderen fuhren weiter in eine andere Unterkunft.
Hier geht es zu wie in einer Jugendherberge. Unzählige Backpacker, sogar Backpacker mit kleinen Kindern sind hier. Wir treffen die Italiener aus Probolingo wieder und noch einige andere bekannte Gesichter. Es ist wie im letzten Jahr, so groß wie das Land auch ist, jeder hat fast die gleiche Tour.
Auch hier ist bei den meisten das nächste Ziel die Insel Bali.
Ich genieße noch 2 große "Bintang" Beer-welches übrigens 5x so viel kostet wie eine Cola.
Da wir morgen wieder um 4 Uhr starten, werden wir zeitig schlafen gehen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Als junges Mädel war ich begeisterter "Sandokan" Fan-keine Folge habe ich ausgelassen--jetzt werde ich das Land sehen-Malaysia! Und als Highlight: Komodo. Als ich eine Doku über die Komodos und den dort lebenden Waranen sah, wußte ich: da will ich einmal hin!Nun wird es wahr:Wieder nach der Devise: Reisen mit den Einheimischen und keine Touri-Hotels, lieber Familienpensionen und home-stay.
Details:
Aufbruch: 06.07.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 05.08.2013
Reiseziele: Malaysia
Indonesien
Singapur
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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