Dachzelt-Tour Frankreich/Spanien/Portugal - ohne Gewähr

Reisezeit: August / September 2018  |  von Birgit H.

19.08.: Le Canal du Midi - Plage du Bosquet

Sonnenaufgang vor dem Schlafzimmerfenster

Sonnenaufgang vor dem Schlafzimmerfenster

Meine Tour startet durch die Weinfelder neben meinem Schlafplatz

Meine Tour startet durch die Weinfelder neben meinem Schlafplatz

Merlot Noir

Merlot Noir

le Canal du Midi

le Canal du Midi

l'Office du Tourisme

l'Office du Tourisme

jeder Schatten wird dankbar angenommen

jeder Schatten wird dankbar angenommen

Mittelmeer erreicht. Gesehen und für "nicht mein Ding" befunden. Kein Schatten und viel zu viele Menschen. Vielleicht Ende September ganz nett. Kilometerweit alles gleich - wird an den ganzen Stränden hier so aussehen (Valras, Sérignan, Agde ...)

Mittelmeer erreicht. Gesehen und für "nicht mein Ding" befunden. Kein Schatten und viel zu viele Menschen. Vielleicht Ende September ganz nett. Kilometerweit alles gleich - wird an den ganzen Stränden hier so aussehen (Valras, Sérignan, Agde ...)

Tages-Kilometer: 25 (Tretroller)

Ein Sonnenaufgang vor dem Schlafzimmerfenster ist ein schöner Tagesbeginn.

Nach einem gemütlichen Frühstück packe ich meinen Rucksack und starte um 9:45 mit meinem Tretroller.

Zunächst zu Fuß an ein paar Weinfeldern vorbei. Dann durch den Ort zum Canal du Midi. Hier lande ich direkt vor dem Office du Tourisme, das sich auf einem Boot befindet. Wie passend und sehr hübsch eingerichtet. Die freundliche Dame versorgt mich mit einer Karte und versichert mir, dass der gesamte Weg am Kanal entlang asphaltiert ist.

Los geht es. Durch den regen Bootsverkehr ist es nie langweilig. Inzwischen sind die Temperaturen jedoch gen 30 Grad geklettert und die Strecken ohne Schatten werden ganz schön anstrengend.

Übrigens: 1 Foto machen heißt:
anhalten / Roller abstellen / Rucksack runter / Kamera raus / Foto machen / Kamera wieder rein / Rucksack wieder auf den Rücken

11 km später finde ich tatsächlich DAS MITTELMEER am Plage du Bosquet (Portiragnes-Plage). Es ist inzwischen 11:30 Uhr.

An einer Beachbar bestelle ich mir einen Sirop de Menthe - genial wie der innerlich kühlt. Zu mehr als einem Foto kann ich mich nicht hinreißen lassen. Ich stelle fest: das ist nicht "mein Ding". Nullkommanull Schatten und viel zu viele Menschen für mein Wohlbefinden. An der Bar tummeln sich junge Herren mit Sixpack-Oberkörper, coolen Tattoos und bunten verspiegelten Sonnenbrillen. Es ist Mittagszeit und nun rollt auch die Damenwelt an. Ebenfalls mit riesigen Brillen, glitzernden Tüchern über den Bikinis, viel Make-Up und knallroten Lippen und Fingernägeln sowie gut "beschmuckt" und bestellen die ersten Karaffen Rosé.

Bei Rosé bin ich immer gerne dabei, aber nicht in dieser Gesellschaft, wenn ich selber nass geschwitzt in Cargo-Bermudas mit Tretroller und Rucksack unterwegs bin und es Mittags über 30 Grad warm ist.

Nichts wie weg - meine Orientierung ist zwar miserabel, aber mein fotografisches Gedächtnis funktioniert und so fällt mir an jeder Ecke ein, was auf dem Hinweg da passierte (vom Gespräch mit 2 Engländerinnen, bis zum Foto machen) und ich finde auch wieder zurück - ohne mich zu verfahren... ähm: zu "verrollern"

Für den Rückweg meint es jemand gut mit mir und fordert meine sportlichen Leistungen noch weiter heraus: Gegenwind ist angesagt.

La Gambille, ein cooles Restaurant/Bar neben dem Kanal: hier mache ich Pause. Interessante Leute, die sich da treffen und weil ich gerade so voll auf dem französischen "savoir vivre"-Trip bin, bestelle ich mir einen Pastice. Allerdings mache ich auch die dazu gereichte Wasserflasche leer - keine Ahnung, ob "sich das gehört", aber ich habe DURST.

14 h bin ich zurück, lasse alles von mir fallen und stelle mich unter die Dusche!!!!

Der Nachmittag läuft mit weiteren Reiseplanungen, Schreiben vom Bericht und NICHTSTUN im Schatten ab.

Anruf von Ingo:

er ist nachmittags wohl behalten in Walscheid angekommen.

Nach diversen google-Maps-Befragungen einigen wir uns darauf, dass wir uns Übermorgen Abend in Urrugne treffen wollen.

das sind die angenehmen Strecken beim Rückweg

das sind die angenehmen Strecken beim Rückweg

La Gambille - Tapas, Getränke und Musik
https://web.facebook.com/LaGambille/?_rdc=1&_rdr

La Gambille - Tapas, Getränke und Musik
https://web.facebook.com/LaGambille/?_rdc=1&_rdr

Eine coole location, interessante Gäste

Eine coole location, interessante Gäste

und irgendjemand hat hier wohl ein Faible für Musik - es laufen auch die ganze Zeit Oldies

und irgendjemand hat hier wohl ein Faible für Musik - es laufen auch die ganze Zeit Oldies

da merke ich, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, weil ich doch so einige Gesichter erkenne

da merke ich, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, weil ich doch so einige Gesichter erkenne

In Anbetracht der Temperaturen, leere ich nicht nur das Pastice-Glas, sondern auch die Wasserflasche

In Anbetracht der Temperaturen, leere ich nicht nur das Pastice-Glas, sondern auch die Wasserflasche

Sonntag Mittags um 13 Uhr ist die Stadt ausgestorben.

Sonntag Mittags um 13 Uhr ist die Stadt ausgestorben.

genial: das Gemälde auf der Hauswand!!

genial: das Gemälde auf der Hauswand!!

leere Straßen/Gassen

leere Straßen/Gassen

wo will dieser Kaktus denn noch hinwachsen

wo will dieser Kaktus denn noch hinwachsen

Bestes Wetter auch in Walscheid ...

Bestes Wetter auch in Walscheid ...

... wo Ingo angekommen ist

... wo Ingo angekommen ist

© Birgit H., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
4 Wochen Urlaub stehen mir zur Verfügung. Meine Idee ist, soweit es eben klappt, möglichst in Küstennähe Frankreich/Spanien/Portugal abzufahren. Wo ich letztlich wie lange bleibe, wie weit ich dann wirklich fahre, das wird sich alles während der Reise entscheiden – so bleibt mir das, was ich an Fahrten mit meinem Kombi und Dachzelt so schätze: FREIHEIT.
Details:
Aufbruch: 15.08.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 14.09.2018
Reiseziele: Frankreich
Spanien
Portugal
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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