Simone und Urs 6 Monate in Mexiko und Zentralamerika

Reisezeit: Januar - Juni 2008  |  von Simone Steffen & Urs Bucher

Nicaragua: Isla de Ometepe 3.5.08 bis 11.5.08

Nach einer Insel mit zwei Huegeln sollten sie suchen, dort wuerden sie sich niederlassen, wurde den Nahuatl-Indianern prophezeit, als sie ihre Heimat Mexiko verliessen und Richtung Sueden zogen. Ometepe (Nahuatl fuer "zwei Huegel") eine 276 Quadratkilometer grosse Insel mit zwei Vulkanen, war das gelobte Land.

Ometepe ist die groesste Insel auf dem Lago Cocibolca, Nicaraguas groesstem See. Die Insel besteht aus eigentlich zwei Inseln (Vulkanen) die miteinander verbunden sind und zusammen wie eine acht aussehen.
Auf diese mystische Insel hat es uns nun verschlagen und wir haben hier in der "Oasis de Paz" (Oase des Friedens, so wird die Insel auch genannt) ein bisschen das Gefuehl als waere die Zeit stehen geblieben.

Auf dem Weg von Granada nach Rivas haben wir wieder mal eine Panne... Der Chauffeur konnte aber den Achsbruch elegant mit einer Kette ¨flicken¨

Auf dem Weg von Granada nach Rivas haben wir wieder mal eine Panne... Der Chauffeur konnte aber den Achsbruch elegant mit einer Kette ¨flicken¨

Auf der Faehre nach Ometepe

Auf der Faehre nach Ometepe

Auf Ometepe angekommen, haben wir uns fuers Erste in einer huebschen Unterkunft am Strand zwischen den beiden Vulkanen eingerichtet. Von dort aus war es einfach, kleine Wanderungen zu unternehmen oder einfach am Strand oder in einer Haengematte zu relaxen.

Am ersten Tag machen wir uns auf zum ojo de agua...

Am ersten Tag machen wir uns auf zum ojo de agua...

... ein Naturschwimmbecken (wurde mittlerweile minim ausgebaut und gefestigt)  mit klarstem Wasser mitten im Wald.

... ein Naturschwimmbecken (wurde mittlerweile minim ausgebaut und gefestigt) mit klarstem Wasser mitten im Wald.

Diese Jungs haben eine Riesenparty...

Diese Jungs haben eine Riesenparty...

...und wollen immer wieder fotografiert werden, wenn sie ins Wasser springen

...und wollen immer wieder fotografiert werden, wenn sie ins Wasser springen

Wir werden auch wieder mal von netten Einheimischen eingeladen, zu Mangos, Torte, Rum und Bier

Wir werden auch wieder mal von netten Einheimischen eingeladen, zu Mangos, Torte, Rum und Bier

Am Abend gibts dann frischen Seefisch...

Am Abend gibts dann frischen Seefisch...

...und wieder mal ein tolles Strandfeuer

...und wieder mal ein tolles Strandfeuer

Am naechsten Tag haben wir eine kurze Dschungelwanderung gemacht, wir konnten schoene Pflanzen, Baeume und auch ein paar exotische Tiere beobachten

Mitten im Dschungel

Mitten im Dschungel

Wir sehen auch Affen...

Wir sehen auch Affen...

Ein Urrac

Ein Urrac

Am letzten Tag, den wir in der Strandunterkunft verbrachten,haben wir uns Fahrraeder gemietet und sind damit zur Finca Magdalena geradelt. Bei den sehr schlechten Strassen und vielen Huegeln stellte sich das als ziemlich anstrengend heraus

Am Strand entlang gings ja noch...

Am Strand entlang gings ja noch...

aber auf den Strassen kamen wir dann schon recht ins Schwitzen

aber auf den Strassen kamen wir dann schon recht ins Schwitzen

Nach der anstrengenden Fahrradtour haben wir beschlossen am naechsten Tag auf die Finca Magdalena umzuziehen und gingen natuerlich auch nochmal im See baden.

Auch Jerome aus Sion geniesst den Strand und das herrliche Wetter

Auch Jerome aus Sion geniesst den Strand und das herrliche Wetter

¨Unser¨ Strand

¨Unser¨ Strand

Die Finca-Magdalena ist eine Bauern-Kooperative die auch ein Restaurant und eine guenstige Unterkunft anbietet. 27 nicaraguanische Familien bewirtschaften gemeinsam die 300 ha grosse, idyllisch gelegene Farm. Sie leben vom Kaffeeanbau, Kaffeeexport und vom Tourismus. So haben wir zum Beispiel auch unsere anstrengende Tour auf den Vulkan Maderas ueber die Finca gebucht. Die Finca liegt naemlich fuer diese Tour aeusserst guenstig am Fusse des Maderas.

Das Hauptgebaeude mit Schlaftrakt, ueber 130 Jahre alt

Das Hauptgebaeude mit Schlaftrakt, ueber 130 Jahre alt

Abendstimmung und der Vulkan Concepcion von unserem Balkon aus fotografiert.

Abendstimmung und der Vulkan Concepcion von unserem Balkon aus fotografiert.

Zu Beginn des Aufstiegs auf den Maderas

Zu Beginn des Aufstiegs auf den Maderas

Unterwegs sehen wir viele Schlangen

Unterwegs sehen wir viele Schlangen

Aussicht auf die Playa Santa Domingo, an der wir die vorangegangenen Tage verbracht haben

Aussicht auf die Playa Santa Domingo, an der wir die vorangegangenen Tage verbracht haben

Der Weg auf den Vulkan wurde immer steiler und matschiger

Der Weg auf den Vulkan wurde immer steiler und matschiger

Inklusive Kletterpartien

Inklusive Kletterpartien

Nach anstrengendem Aufstieg und wieder Abstieg sind wir endlich im Krater angelangt. Optimale Sichtverhaeltnisse sehen anders aus und es ist auch richtig kalt. Trotzdem sind wir froh, am Ziel zu sein und geniessen die spezielle Athmosphaere

Nach anstrengendem Aufstieg und wieder Abstieg sind wir endlich im Krater angelangt. Optimale Sichtverhaeltnisse sehen anders aus und es ist auch richtig kalt. Trotzdem sind wir froh, am Ziel zu sein und geniessen die spezielle Athmosphaere

Der Abstieg erweist sich schlussendlich fast anstrengender als der Aufstieg

Der Abstieg erweist sich schlussendlich fast anstrengender als der Aufstieg

Fuesse hochlegen ist danach angesagt

Fuesse hochlegen ist danach angesagt

Die Gegend um die Finca herum ist wunderschoen und von Landwirtschaft gepraegt. Ausserdem kann man auch viele Petroglyphen finden. Letztere sind Steininschriften von Urvoelkern die auf der Insel gelebt haben.

Rindviecher

Rindviecher

Petroglyphen, allerdings sind sie nicht immer einfach zu finden

Petroglyphen, allerdings sind sie nicht immer einfach zu finden

Bananenplantage mit Blick auf den See

Bananenplantage mit Blick auf den See

Nach ein paar Tagen auf der Finca zogen wir weiter auf der Insel, diesmal nach Moyogalpa, von wo aus auch die Faehre aufs Festland fahren wird.

Warten auf den Bus

Warten auf den Bus

Strasse in Moyogalpa

Strasse in Moyogalpa

Dieses zahme Reh lebte im grossen Garten in unserer Unterkunft in Moyogalpa

Dieses zahme Reh lebte im grossen Garten in unserer Unterkunft in Moyogalpa

Waschtische im See. Die meisten Familien waschen ihre Waesche im See, da sie sich keine Waschmaschinen leisten koennen

Waschtische im See. Die meisten Familien waschen ihre Waesche im See, da sie sich keine Waschmaschinen leisten koennen

Waehrend unserer letzten paar Tage auf der Insel, hat auch die Regenzeit begonnen. Damit verbunden waren auch immer wieder Stromausfaelle ueber mehrere Stunden, doch der Regen ist fuer Nicaragua bitter noetig.
Wir haben unsere Tage auf dieser idyllischen Insel unglaublich genossen und werden bei der neuen Weltwunderabstimmung ganz bestimmt fuer Ometepe voten

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Start in Mexiko und Rückflug von Panama. Dies ist bis jetzt der Plan. Wohin es uns dann überall verschlägt und wo wir wie lange verweilen werden, wird dann glücklicherweise von unterwegs entschieden. Die Vorfreude jedenfalls ist gross und von uns aus könnte es schon heute losgehen. Leider, leider müssen wir uns noch ein paar Wochen gedulden.
Details:
Aufbruch: 02.01.2008
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 25.06.2008
Reiseziele: Mexiko
Isla Mujeres
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Costa Rica
Panama
Der Autor