USA - 33 Tage und 3300 Meilen durch den Südwesten

Reisezeit: April / Mai 2013  |  von Josef Tautscher

Williams 7. Mai

Um 8 haben wir das Frühstücksangebot des Hotels genossen. Kaffee, Toast und Waffel dienten zur unserer Stärkung.

Nach dem Auftanken des Autos überquerten wir noch die London Bridge und fuhren dann nordwärts nach Topock. Dort fuhren wir dann auf die Route 66 Richtung Oatman. Auf dieser Strecke versuchte sich Mutter als Testpilot, hat das Fahrzeug gut gesteuert.

Start der Route 66 nach Osten im Bundesstaat Arizona in Topock

Start der Route 66 nach Osten im Bundesstaat Arizona in Topock

In Oatman eingetroffen, machten wir einen kurzen Fotostopp. Die Stadt wurde in ihrer urigen Art erhalten und dient als Anziehungspunkt für Touristen. Bei der Stadtausfahrt erwartete uns dann ein Kehrwagen, der 5 Kilometer nur die doppelte Sperrline reinigte.

Richtung Kingman fuhren wir dann einige Meilen extreme Steigungen und Kurven. Dabei überquerten wir den Sitgreaves Pass. Es ist unvorstellbar, dass vor mehr als 150 Jahren Siedler mit ihren Wagen und Kutschen diese Strecke meisterten. Oben am Pass ist eine Plakette in den Boden eingelassen, die daran erinnert.

Hier steht die Zeit seit mehr als 80 Jahre still

Hier steht die Zeit seit mehr als 80 Jahre still

In Kingman fuhren wir dann gemütlich die Straße ab und machten einige Fotos, bevor es nach Seligman weiterging. In Hackberry machten wir an einem uralten Store halt, der noch aus der Route 66 Zeit stammt und Anziehungspunkt erster Klasse ist.

In Seligman machten wir dann in Lilo`s Westeside Cafe Mittag. Wir speisten Bratwurst und Sauerkraut. Diese Lokal ist in Deutschland sehr bekannt, in einer Fernsehserie haben die Besitzer 14 Tage mit deutschen Wirten getauscht.

Bekannt aus deutscher Fernsehserie - ein sehr gutes Lokal. Rustikal eingerichtet.

Bekannt aus deutscher Fernsehserie - ein sehr gutes Lokal. Rustikal eingerichtet.

Von Seligman ging es noch bis Ash Fork auf der Route 66, die dann in die I 40 einmündet.

In Williams besuchten wir noch einen Art Safaripark mit einheimischen Tieren. Höhepunkte waren die weißen Büffel und die Schwarzbären. Nachdem wir mit dem Auto selbst durch den Park gefahren sind, haben wir noch einen kleinen Teil zu Fuß durchstreift. Hier waren noch einige kleiner Tiere wie Füchse, Luchse und Waschbären zu beobachten. Extrem süß war die beiden kleinen Schwarzbären. Nicht viel größer als Teddybären und sie spielten so vor sich hin.

Vor einem kleinen Hagelschauer suchten wir Zuflucht in einer Bärenhöhle.

Einfahrt zum amerikanischen Safaripark. Wölfe, Bären, Büffel und anderes Getier kommt bis an das Auto heran.

Einfahrt zum amerikanischen Safaripark. Wölfe, Bären, Büffel und anderes Getier kommt bis an das Auto heran.

Bei der Anfahrt zum Hotel holten wir noch unsere Karten für die Grand Canyon Railway ab. Morgen geht es mit dem Zug zum Grand Canyon.

Depot der Eisenbahn. Hier haben wir unsere Karten für morgen abgeholt.

Depot der Eisenbahn. Hier haben wir unsere Karten für morgen abgeholt.

Während ich diese Zeilen schreibe, hat sich draußen ein Gewitter entladen. Starker Wind und Regenschauer und zwischendurch auch mal etwas Hagel. Das erleben wir zum ersten Mal in den USA.

Abendessen waren wir im angeschlossenen Staekhouse Doc Holliday. Steak und Shrimps wanderten in unserem Magen.

© Josef Tautscher, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im Vorjahr, bei einer 3-wöchigen Gruppentour durch das Vierländereck Kalifornien-Arizona-Utah-Nevada, hatten wir einfach zu wenig Zeit, um uns mit den grandiosen Landschaftsformen dieser Gegend ausreichend zu beschäftigen. Deshalb entstand gleich nach unserer Rückkehr der Plan, dieses Gebiet mit genügend Zeitreserven nochmals zu besuchen. Über die Planung und Durchführung der Reise erfahrt ihr mehr in den folgenden Berichten.
Details:
Aufbruch: 24.04.2013
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 26.05.2013
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Josef Tautscher berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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