USA - 33 Tage und 3300 Meilen durch den Südwesten

Reisezeit: April / Mai 2013  |  von Josef Tautscher

Josemite NP - Mariposa 22. Mai

Pünktlich um 7 raus aus den Federn, sind wir dann ins Hotel zum Frühstück gegangen. Eierspeise, Baigel und Kaffee. Dann Aufbruch zum "Erik Schrat" einer Holländischen Bäckerei in Bishop. Hier haben wir uns mit Brötchen, Salami und Gouda eingedeckt.

Beim "Holländischen Bäcker" in Bishop versorgten wir uns mit Köstlichkeiten für das Picknick im Yosemite Valley

Beim "Holländischen Bäcker" in Bishop versorgten wir uns mit Köstlichkeiten für das Picknick im Yosemite Valley

Unsere Strecke führte uns dann mehr als 80 Kilometer stetig bergan. Vorbei an majestätischen Berggipfeln mit Schneehaube erreichten wir dann den Mono Lake. Riesige Rinderherden waren wieder entlang der Straße zu sehen. Ein sehr grünes Tal.

Auf dem Weg in die Sierra Nevada. Von hoch oben leuchtet noch der Schnee und es ist saukalt durch den Wind.

Auf dem Weg in die Sierra Nevada. Von hoch oben leuchtet noch der Schnee und es ist saukalt durch den Wind.

Der Mono Lake - einst ein großer Süßwassersee, aber durch die Ableitung der Quellen als Trinkwasser für Los Angeles, wurde der See salzig.

Der Mono Lake - einst ein großer Süßwassersee, aber durch die Ableitung der Quellen als Trinkwasser für Los Angeles, wurde der See salzig.

Am Mono Lake bogen wir in die Zufahrtsstraße zum Yosemite NP ein und gleich begann ein sehr steiler Anstieg. Innerhalb von 5 Kilometer haben wir einen Höhenunterschied von fast 800 Meter hinter uns gebracht. Kurz nach dem Tioga Pass, dem höchsten Punkt auf der Strecke, machte es einen Knall im Auto. Reifenpanne, Steinschlag oder sonstige Beschädigung am Auto ging uns im Kopf um. Bis Mutter die Lösung fand. Durch die dünne Luft da oben, ist das Chipssackerl geplatzt. Erleichterung, doch nicht für ewig in einsamer Höhe zu stranden.

Einfahrt in den Nationalpark am Tioga Pass - 9945 Foot über dem Meeresspiegel (3315 Meter)

Einfahrt in den Nationalpark am Tioga Pass - 9945 Foot über dem Meeresspiegel (3315 Meter)

Wir fuhren dann am Ellery Lake vorbei und machten am Tenaya Lake eine Fotostopp. Außerdem wollten wir picknicken, aber der Wind war dagegen. Vor zwei Tagen noch an die 40 Grad, hatte es heute vielleicht 8 bis 10 Grad. Also zurück ins Auto und weiter.

Kurze Fotopause am Tenaya Lake - warm in der Sonne und "bärig" kalt im Wind

Kurze Fotopause am Tenaya Lake - warm in der Sonne und "bärig" kalt im Wind

Wir fuhren dann einige Kilometer auf der Hochebene und dann begann die Abfahrt in das Tal des Merced Rivers. Ungefähr 7 Kilometer vor der Talstraße hatten wir einen herrlichen Überblick über einen Teil des Yosemite Valley. Man sah am Talgrund den Merced River und im Hintergrund den Bridalveil Fall, einer der großen Wasserfälle im Tal.

Blick in das Josemite Valley vom Gegenhang bei der Abfahrt vom Hochplateau. Im Hintergrund ist ein Wasserfall zu sehen.

Blick in das Josemite Valley vom Gegenhang bei der Abfahrt vom Hochplateau. Im Hintergrund ist ein Wasserfall zu sehen.

Im Tal angekommen, fuhren wir die Aussichtsstraße in den Canyon. Nach 5 Kilometer machten wir einen Besichtigungsstopp beim Bridalveil Fall. Eva und Mutter gingen zum Wasserfall hoch. Nächster Stopp war dann ein Picknickplatz, wo wir unser üppiges Mahl zu uns nahmen.

Der Bridalveil Fall - einer der großen Wasserfälle im Tal.

Der Bridalveil Fall - einer der großen Wasserfälle im Tal.

Wir sahen auf der weiteren Rundstrecke dann noch den Unteren Yosemite Fall und den General Store. Dann machten wir uns auf den Weg nach Mariposa, unserem Tagesziel. Durch das schöne Tal des Merced Rivers fuhren wir über 70 Kilometer am Fluß entlang.

In Mariposa war das Hotel dann gleich gegenüber der Straßeneinmündung. Nach Bezug des Zimmers stürzte ich mich in den Pool, angenehm kühl. Eva nutzte dann den Whirlpool und Mutter Beides.

Abendessen im Roadway 140, dem Restaurant des Hotels. Leber und Faschierter Braten schmeckten vorzüglich.

© Josef Tautscher, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im Vorjahr, bei einer 3-wöchigen Gruppentour durch das Vierländereck Kalifornien-Arizona-Utah-Nevada, hatten wir einfach zu wenig Zeit, um uns mit den grandiosen Landschaftsformen dieser Gegend ausreichend zu beschäftigen. Deshalb entstand gleich nach unserer Rückkehr der Plan, dieses Gebiet mit genügend Zeitreserven nochmals zu besuchen. Über die Planung und Durchführung der Reise erfahrt ihr mehr in den folgenden Berichten.
Details:
Aufbruch: 24.04.2013
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 26.05.2013
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Josef Tautscher berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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