Einmal um die Welt

Reisezeit: September 2009 - Juli 2010  |  von Jasmin Furger

Ein hammer Weinachtsgeschenk!!!

Am 13. Dezember musste ich mit dem Boot nach Laos scheppern, und zu meiner Freunde gabs dort an der Grenze ein Gratisaufenthalt fuer Schweizer fuer 15 Tage. Cool, schon mal dreissig Dollar gespart. Allerdings musste ich nen Dollar hergeben, weil es Sonntag war... was solls.

Auf direcktem Weg nach Laos

Auf direcktem Weg nach Laos

Dann begab ich mich schnurstracks in die Office fuer das Gibbon Experience, das ich auf Wunsch von meinen Eltern auf Weihnachten erhalten habe. Alles klapt, morgens um halb zehn kanns losgehen.
Hua Xai ist ein gemuetliches Dorf. Dadurch dass es populaer fuer Touristen als Grenzuebergang nach Laos geworden ist, ist auch einbisschen was los...
Es gibt diverse guenstige Unterkuenfte und Restaurants, Laeden und Internetkaffees, wobei das Internet eher langsam als schnell ist... ein ATM ist auch vorhanden.

Hua Xai

Hua Xai

Den ganzen Abend war ich nervoes- man Kind, was machst du da?! O- Gott, bist du verrueckt?!, hoffentlich kannst du vor Norvoesitaet schlafen!

Ich konnte schlafen und am naechsten Morgen war auch die Nervositaet weg, ich freute mich nur noch... Auschecken, Fruehstuecken und los... Zuerst gabs im Officecenter nen Film mit Sicherheitsanleitungen,...

Dann gings mit nem Sammeljeep ins Outback von Bokeo, wo wir dann in einem extrem suessen Dorf schliesslich auf die andere Haelfte der Gruppe trafen. Los. Zuerst liefen wir etwa eine Stunde zum Basecamp...
Auf dem Weg gabs etwa in der Mitte Mittagessen, ein leckeres Sandwich im Bananenblatt (danach gings nur noch Berg auf).

Emily ueberwindet erfolgreich das erste Hinternis

Emily ueberwindet erfolgreich das erste Hinternis

Sam und Emeily studieren die Ausruestung

Sam und Emeily studieren die Ausruestung

Im Basecamp gabs dann die Ausruestueng und wir mussten uns den Baumhaeuser entsprechend in Gruppen einteilen...

Unser affengeiles Baumhaus

Unser affengeiles Baumhaus

Meine Gruppe hatte das erste und aelteste Baumhaus (was ich uebrigsens auch das coolste fand, die anderen waren mir zu modern!)
Meine Gruppe bestand aus einem jungen Paerchen von Australien, zwei junge Leute (die kein Paerchen waren) und einer aelteren Frau (die das Glueck hatte, Reisejournalistin zu sein) aus England und natuerlich mir. Unser Guide Son war ein ganz lieber suesser erst neunzehnjaehriger Junge.
Dann gings los. Ich wurde brutal nervoes!
Gibbon Experience ist eine Organisation (Gibts schon etwa 6Jahre, 7 Baumhaeuser, Chef- ein junger Franzose, Angestellte: nur Einheimische,...)
die auf eine spezielle Art von Oekotourismuss setzt... Statt einfach durch den Regenwald zu Trecken, haengt man sich an ein Seil und flitzt von Baum zu Baum... und dabei uebernachtet man zwei Naechte in einem echt coolen echten Baumhaus! Echt ein Kindertraum!!! und gigantischen Spass und super Aussicht garantiert! Jedoch ist jeder Anfang eine Ueberwindung! Weil, ja man ist dopperlt gesichert und man fuehlt sich eigentlich immer total sicher wenn man fliegt, es ist zum Teil verdammt hoch... So auch ich: Ich hatte erlich gesagt verdammt schiss beim ersten Mal, auch wenn die meissten vor mir losgesaust sind...
Als ich dann schliesslich an der Reihe war, hiess es fuer mich einfach nur Augen zu und los!- Wie ich vermutet habe, war es schlussendlich garnicht sooo schlimm, trotzdemm war ich froh, heil angekommen zu sein... In unserem Baumhaus.

Meine Crew (von links nach recht: Ich, Emily, Lucy und Rayen, Sam, Claire und unser Guide Son)

Meine Crew (von links nach recht: Ich, Emily, Lucy und Rayen, Sam, Claire und unser Guide Son)

Soa, als meine Gruppe alle das Baumhaus erkundet haben (45meter ueber dem Boden, mit Kueche, Aufenthalts und Essecke (sogar mit Haengematte und Katze- Katze?!! Ja es gab ne suesse Katze in unserem Baumhaus!), Schlafplaetze mit echten Matratzen und Badezimmer mit Plumskloh, Eiskaltdusche,... und hammer Aussicht!), gings auf eine kleine Endeckungstour, natuelich per Zipping!

Beim Runterschauen konnte es einem schon mal schwindlig werden- 45m!

Beim Runterschauen konnte es einem schon mal schwindlig werden- 45m!

Unsere Kueche, es gab sogar nen Gasherd, damit wir jeder Zeit frischen Tee und Kaffee machen konnten.

Unsere Kueche, es gab sogar nen Gasherd, damit wir jeder Zeit frischen Tee und Kaffee machen konnten.

unsere Stube

unsere Stube

unsere verspielte Baumhauskatze Miau

unsere verspielte Baumhauskatze Miau

mein Schlafbereich  (darunter war nichts mehr...)

mein Schlafbereich (darunter war nichts mehr...)

Plumsklo

Plumsklo

und die atemberaubende Aussicht

und die atemberaubende Aussicht

Zippen!

Zippen!

An die Starts musste ich mich noch gewoehnen, aber Angst hatte ich dabei nicht. Es war verdammt hoch und so alleine an einem Seil zu haengen und teilweise in extremster Hoehe die Seilbahn zu wechseln hat schon teilweise ein Kribeln ausgeloehst, allerdings ist man eigentlich immer sicher und so fuehlt man sich auch beim Flug; und die extrem geile Aussicht ueber mehrere Huegel ist einfach antemberaubend!!
So es ging auch nicht lange, da hat das Zippenen eine Art magischen Zauber! man will einfach noch mehr!!! Und cooler weise durften wir auch! Irgentwann ging unser Guide, wieder zurueck und wir durften in der Zeit bis das Nachtessen aufgetischt wurde, alleine herumzippen- Wir wussten, in Europa oder so koennte man das nie erlauben, aber es war in dem Moment einfach Klasse!

Zwischenstopp

Zwischenstopp

Zwischenstopp andersherum

Zwischenstopp andersherum

Abends kurz bevor es dunkel wurde, waren wir dann schliesslich alle zurueck in unserem Baumhaus und unser Guide brachte uns das Essen.
Danach sassen wir, da es zu gefaehrlich ist, nachts herumzuzippen, gemuetlich beisammen, quatschten und gingen frueh schlafen.
Nach dem mein Gehirn sich daran gewoehnt hat, nicht weiters ueber die extreme Hoehe meines Schlafbereiches zur Erde zu denken, schlief ich ausgezeichnet (Es war sternenklar und so mitten im Regenwalt hoert man jede menge Geraeusche- echt interessant!)

Mampf

Mampf

Am naechsten Morgen holte uns unser zweite Guide Tank extrem fueh ab, um in der Hoffnung welche zu sehen, auf Gibbon Affen jagt zu gehen- Wir hatten jedoch, trotz frueher Stunde, pech- Das Zippen machte jedoch trotzdem Spass. Fruehstueck.

Anschliessend machten wir das ganze Programm, Zippten zu allen Baumhaeusern und alle Zippinglines (mehr als 20 Stueck, Laengste: 500 Meter, Hoechste: 240 Meter (das ist hoeher als unser hoechstes Hotel in Basel, das etwa 110 Meter misst, ist!!) hoechstes Baumhaus, bez. Start: 100m ueber dem Boden (Echte Ueberwindungsherausforderung, allerdings gibts auch kein anderen Weg.. also Hoppla- ein Schritt in Abgrund und ab geht die Post)

Wetter: Traumhaft, Aussicht: Einzigartig, Spassfaktor: Gigantisch!) Wir kamen viel zu spaet wieder zurueck aber, das Essen stand schon fertig parat, also was solls... Zum Essen von Gibbon Experience: es ist gut und es gibt auch immer mehrere Sorten Gemuese, aber irgentwie ist das Essen total Monoton...vielleicht aendert sich das in Zukunft... wer weiss)
Dann konnte man, wer mochte, nochmals alleine herumzippen bis es Abendessen gab...

Am naechsten Tag ging nur ein Teil unserer Gruppe auf Gibbonjagt, waerend die anderen (ich gehoere zu der Gruppe) lieber ausschliefen... beim Fruehstueck mit zwei Gruppen aus anderen Baumhaeuser erfuhren wir, dass unsere Gruppe zwar keine gesehen, aber welche gut gehoert hatte; ne andere Gruppe hatte jedoch mehr Glueck und konnte gleich drei Affen entdecken... cool! Dann gings zurueck zum Basecamp und von dort zum Dorf, wo wir mit den Jeeps, die glech die naechste Ladung (die Gluecklichen!) gebracht haben, abgeholt wurden... Auf dem staubigen Weg nach Hause gabs dann nochmals was zu Futtern. Ich glaube, ich spreche nicht nur von mir, wenn ich sage: Egal ob man Affen sieht oder nicht, Gibbon Experience ist echt echt echt ne hammermaessig grossartige Erfahrung und definitiv unvergaesslich!

Danke Mami und Papi, dass ihr mir das auf Weihnachten geschenkt habt! Hab euch lieb! Mutz.

© Jasmin Furger, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
10 ein halb Monate, drei Kontinente, ein Rucksack, viele Abenteuer, ein Girl! Indien, Nepal, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha, Philippinen, Indonesien, Australien, Neuseeland, Santiago de Chile, Equador
Details:
Aufbruch: 15.09.2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 28.07.2010
Reiseziele: Indien
Nepal
Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Philippinen
Indonesien
Australien
Der Autor
 
Jasmin Furger berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.