Einmal um die Welt

Reisezeit: September 2009 - Juli 2010  |  von Jasmin Furger

Go Crazy in Thailand: Go Crazy in Thailand 2. Teil

Auf dem Nachtbus nach Chiang Mai hab ich Martin kennengelernt... Ein richtiger Partytyp...mit dem ich gemeinsam auch anschliessend auf Zimmersuche ging (wir kamen kurz vor Sonnenaufgang an und es war hammerkalt! und es gilt schliesslich zwischendurch Geld zu sparren...)
Gefunden. Jedoch mussten wir noch ein Weilchen warten, so haben wir uns hiengesetzt und was gefruehstueckt. Da kamen weitere Bagpacker angeschwemmt und... Einer davon schien Martins Partykompane in Bankok gewesen zu sein... Tia...

Waerend David und Martin sich Fahrrad fuer ne Stadtbesichtigung mieten wollten, hatte ich nur eines vor- nichts tun
(Ich ein paar Jahre zuvor schonmal in Chaing Mai).
Irgentwann, als ich mich nach ausgedehntem nichts tun, wiedermal an die frische luft getraut habe. Sass Martin nervoes im Guesthouseterassencafe. Vor ihm stand ein Bier, nicht das erste.
Er und David hatten sich Fahrraede gemietet, die Koerbchen gefuellt mit Bier und Eis und sind damit herumgefahren, bis sie an einen Golfplatz vorbei kamen. Dort gabs zur ihrer Freude erneuert Bier. Sie hatten wohl ihren Spass.
Auf dem Nachhauseweg geschah es dann. Nicht dass es ihre Schuld war. Sie haben korekt die Fahrspur gewaechselt nur...Dasverhinderte jedoch nicht der Crash hinter ihnen...Ein Auto und ein Motorrad... auf jedenfall sind David und Martin erschrocken und im wissen nichts Falsch gemacht zu habenab und davon... naja... Bei David ging der Plan nicht auf... So wartete ich und Martin nun auf News von David, der schon zu lange auf dem Bullenposten sass... Musste er das Land verlassen? Da kam auch schon die Touristenpolizei... zuerst deckte David Martin, aber da wir in einem Gespraech mitkriegten, dass Martins aussage helfen wuerde... Ist Martin mitauf den Bullenposten und dasEnde? Beide mussten ne Strafe von 200 Baht fuer das sie Alkoholisiert Fahrrad gefahren sind,bezahlen... und ich dachte nur, o Gott, washasst du denn dafuer Leute kennengelernt!!
Egal, hab trotzem abends mit den zweien Party gemacht.

Tag darauf, hiess es Frueh raus, denn wir haben einen zweitaegigen Trekk gebucht..
Ja meine Jungs sind verrueckt, gleich beim ersten halt, gabs das naechste Bier und statt dass sich jeder von der Gruppe den anderen vorgestellt hat, fanden sie, dass wir uns doch Biernamen geben koennten (die Idee kam davon, weil eine von der Gruppe Heineken zum Nachnamen hiess), so sass ich mit Singa, Leo, Red Horse, Forsters, Heineken, San Miguel, Tiger,... Zusammen.
Erster Stopp: Lokalmarkt (wo es an diversen Staenden unter anderem auch halb ausgebruetete Kueken zum Essen gab... Sehr eklig!)

Zweiter Stopp: Das Longneckdorf, es war wunderschoen und lag auch total toll, mit Holzhaeschen und da ein kleines Baechen,...allerdings irgentwie alles falsch, das wurde nur fuer Touristen so angerichtet...

Ich weiss nicht, ich komm damit nicht soo klar, dass man zahlt, um Menschen anzuschauen und zu Fotografieren- Das sind doch keine Tiere!!
So hab ich angefangen mit zwei kleinen Kindern zu spielen und mich hingesetzt, waerend die Gruppe zum Ende des Dorfes und wieder zurueckspazierten.

Longneck (also Langerhals) nennt man die Voelker, die urspruenglich einst in Myamar lebten und bei denen die Frauen (schwere) Messingringe um den Hals tragen, die denn Hals mit der zeit richtig strecken lassen.
Die Reifen an Hals, Oberarm und Waden, sollten die Frauen vor Tigerangriffen schuetzen, was anscheinend nicht soo selten vorkam, weil die Tieger bei einem Angriff zuerst in Hals, Oberarm und Wadenbein bissen...
Allerdings durften nur die Frauen, die an Vollmond geboren wurden diese Ringe tragen und das auch erst mit fuenf sechs Jahren.
Da diese Voelker in Myamar unterdrueckt werden, sind einige nach Thailand geflohen, wo sie heut zu Tage ihr Haupteinkommen durch den Tourismuss in solchen Doerfern verdienen. Die Longdeck haben eigene Traditionen und eine eigene Sprache.

Martin hat, wie mans sehen kann, jede Menge Spass!

Martin hat, wie mans sehen kann, jede Menge Spass!

So, nach dem Mittagessen gings zum Elefantenreiten und ich durfte mich freuen. Ich war eines der Glueckspilze die auf dem Nacken des Elefantenplatz nehmen durfte. Elefantenreiten ist schon lustig.

David fuert den Elefanten mit den zwei Spaniern

David fuert den Elefanten mit den zwei Spaniern

Und wenn man durch das saftige Gruen, wie man es nur in Northailand findet und die schoenen Reisfelder und Doerfer wandert und reitet (okay, wir ritten ca ne Stunde), macht das gleich noch mal mehr spass!

Volunteers bei ihrer Arbeit

Volunteers bei ihrer Arbeit

Und dann gings richtig los, wandern. Die Gruppe (ca 12Leute aus allen Teilen der Welt war echt cool und gut in Form, wie schien, denn wir hatten ein rechtes Tempo drauf, obwohl es fast nur Berg auf ging.
Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir das unsere Huette, wo wir fuer diese Nacht schlafen werden..
Und es gab sogar ein Kuehlschrank mit kaltem Bier und Cola, was will man mehr, nach getaner Arbeit?
Zum Essen gabs dann als erstes ne frische wuerzige Schlangensuppe (ein Freund unseres Guides hat die gefangen, wals wir im Dorf zu Mittag assen.)
Und ja, vorneweg, ich hab probiert: Schlangenfleisch ist einwenig wie Huenchen nur ein bisschen Gummiger (nicht so fest wie tintenfisch), an sich also nicht schlecht, mein Favorit wird es aber wahrscheinlich trotzdem nicht, weil ich kein Freund von vielen kleinen Knoechelchen in meinem Essen bin. Die Suppe war allerdings richtig lecker.
Klar, das musste nicht jeder probieren, weil es anschliessend auch noch Curry und Gemuesse fuer alle gab.
Irgentwann nach dem Essen haben wir mit Trinkspiele und anderen lustigen Spielen angefangen, wo so zimlich jeder mitgemacht hat (wir waren am Ende alle Kohlraben schwarz im gesicht). Es war super lustig, wir Tanzten (wie hiess nochmals der Tanz unter dem Besenstiel hindurch?) und spielten Seilhuepfen oder sassen mit einer kleinen Gruppe einheimischer Halbstarken gemuetlich am Lagerfeuer,..
In der Nacht, als wir dann schlafen gingen wurde es dann richtig Kalt! Das war jedoch nicht mal das Schlimmste, denn in dem kleinen Ort gabs warscheinlich zehntausend Haehne die ne Party fierten und dabei mit ihrem Giggerigiii uns den ach so schoenen Schlaf raubten und das nicht erst ab 5 Uhr morgens, sonder schon um halb Zwei...
Am nechsten Tag nach dem Fruehstueck sind wir zu einem Wasserfall, wo wir im eiskalten Nass eine herrliche Erfrischung fanden..
Beim Mittagessen trennte sich dann unsere Gruppe, weil einige nochnen Tag laenger gebucht haben. Die, die nur 2 Tage gebucht haben sind dannmit einem Auto (auf dem humpligen Weg ist die Bank zusammengekracht) zum Wildwasserraften- Es war mein erstes Mal, aber- hey, das hat spass gemacht!- und vielleicht nicht mein letztes Mal gewesen sein...

Aussicht von unserem Uebernachtsungsplatz

Aussicht von unserem Uebernachtsungsplatz

Oa ne, die Zwei Tage waren echt super! und wir waren verdientermassen auch Hunde muede und Gottes Froh, als wir zuhause ankamen und in unsere eigenen bequemen Hotelbetten liegen konnten (nach dem wir alle ne herrlich heisse Dusche genommen haben).

Eigentlich wollt ich ja noch nach Pai, bin dann aber mit den zwei Schotten Craig und Paul, die mit David angekommen sind, mit dem Lokalbus weiter an die Laotische Grenze gereist.
Wir hatten die Plaetze c, d, e... hm warum ich das erwaehne...
naja, normalerweisse gibts nur die Plaetze a,b,c und d zwei sitze links, zwei sitze rechts...
Loesung: es gab zwei sitze Links und drei Rechts, der Bus war jedoch nicht breiter als andere, sonder die Sitze zu unserem Pech ein rechtes Stueck schmaler...Asiastyle halt, alles machbar...
(Hab ich allerdings auch noch nie vorher gesehen)

© Jasmin Furger, 2009
Du bist hier : Startseite Asien Thailand Go Crazy in Thailand 2. Teil
Die Reise
 
Worum geht's?:
10 ein halb Monate, drei Kontinente, ein Rucksack, viele Abenteuer, ein Girl! Indien, Nepal, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha, Philippinen, Indonesien, Australien, Neuseeland, Santiago de Chile, Equador
Details:
Aufbruch: 15.09.2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 28.07.2010
Reiseziele: Indien
Nepal
Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Philippinen
Indonesien
Australien
Der Autor
 
Jasmin Furger berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.