Unterwegs durch die Vereinigten Staaten, incl. Hawaii

Reisezeit: August - Oktober 2008  |  von anonym A.

Utah: Monument Valley

Hallo, an alle - hallo Babsi-Maus und Paweli !
Es tut mir so leid und ich würde dich gern trösten, aber wie soll das gehen? Es ist kaum möglich wenn ich da wäre, geschweige denn von so weit weg! Allerdings mußte ich bei der Trichter-Story von Kasimir kichern, habe es mir bildlich vorgestellt...
Ich drücke euch ganz lieb, Kopf hoch und schieb mal eine ruhige Kugel, damit du verarbeiten kannst!
Kay ist ganz stolz auf das Lob wegen der Fotos !!!
Übrigens braucht Pawel doch nicht darben, er muß nur auf unserer Seite "Reisebericht abonnieren" anklicken, seine Mailadresse hinterlassen und dann bekommt er auch die Linkmail von umdiewelt.de !!

xxx von Jana

18.09.08
Nach der Nacht in unserer Suite frühstückten wir wieder, da aber das Motel voll war und somit nicht genügend Tische vorhanden, aßen wir auf der Treppe. Es ist echt kein Zustand manchmal, aber es ist nicht so wichtig, man gewöhnt sich daran!

Danach düsten wir gen Süden, unserem Ziel entgegen - dem Monument Valley.
Unterwegs besuchten wir ein altes Fort, welches Mormonensiedler hier in Utah gegründet hatten. Es war so niedlich - "Unsere kleine Farm" ließ grüßen. Planwagen und die Schule, die auch für alles andere genutzt wurde, z. Bsp. als Kirche, genau wie bei o.g. !!

Ein weiterer Stopp erfolgte an Indianer-Petroglyphen. Davor sei noch erwähnt, dass die Tiere hier nicht so froh sein dürften, das ich in ihr Leben "getreten"(im wahrsten Sinne des Wortes) bin. Diesmal flüchtete eine kleine Eidechse vor mir und das war ihr Todesurteil! Weil:
Die Petroglyphenwand war umgeben von steinigem Terrain, mit Sand und kleinen Büschen. Ich sagte noch, lass uns gut aufpassen hier, das sieht nach Schlangengebiet aus! Tja, als das Eidechs'chen vor mir in einen Busch flüchtete, hörte ich es nur noch rascheln und sah eine Schlange, die sich geradewegs die Eidechse schnappte....

Kay gelang dann dieses Foto! Bei etwas längerem Hinsehen erkennt ihr es!

Kay gelang dann dieses Foto! Bei etwas längerem Hinsehen erkennt ihr es!

So, nun zu den Petroglyphen. Sie sollen die Träume und das Leben der Indianer zeigen. Vor allem der Flötenspieler (Fruchtbarkeitsgott)findet sich auf allen Kunsthandwerksarbeiten der Indianer wieder.
Es waren richtig gute "Arbeiten" dabei!

Der Flötenspieler

Der Flötenspieler

Wir setzten unsere Fahrt fort und erreichten den Gooseneck Statepark, d.h. hier windet sich der San Juan River durch enge Felsschluchten, was atemberaubend aussieht!

Warum wohl, hiess der nächste Ort Mexican Hat?

Warum wohl, hiess der nächste Ort Mexican Hat?

Es war nachmittags und wir fuhren erst mal am Monument Valley vorbei, da das Licht zum Fotografieren nicht stimmte. Wir befanden uns mittlerweile in Arizona, auf absolutem Navajo-Indianergebiet. Hier gelten deren Gesetze, was einem gleich am Anfang auf Schildern klar gemacht wird.
Wir fuhren bis Kayenta, die einzigste größere Ansiedlung auf ihrem Gebiet und wirtschaftlich entwickelt.
Es gibt so Orte, da fühlt man sich von Anfang an nicht wohl, und hier ging es mir so. In Norwegen hatte ich auch manchmal dieses Bauchgefühl und hier genauso. Ich kann nicht genau sagen warum, aber es war auch so ein optischer Bruch mit dem Rest der USA, den wir gesehen hatten, denn überall lag Müll, was vorher nie der Fall war. Das Thema Plastik-Wegwerfgesellschaft mag stimmen, aber keinsten Falls das Wegwerfen von Plastik an Strassenränder, etc. Absolut nicht!
Aber hier war es eben müllig und überhaupt...
Unser Hotel, die Nobelherberge schlechthin, war da unsere "Fluchtburg". Wir waren noch tanken und einkaufen, da die nächsten Tage immer in NP's "stattfinden" und man da alles immer, wenn es möglich ist, vorher erledigt.
Ich bin dann noch mit dem Auto an den hohen Parkbordstein gefahren, was dem Bauchgrummeln auch nicht abträglich war...
Aber es ist nichts weiter passiert, sieht zumindestens so aus!

Nach einer gut verbrachten Nacht und einem super Frühstück mit gepressten Eiern (lecker!) und anderen guten Dingen am Tisch(!), verließen wir Kayenta kurz vor Sonnenaufgang, denn den wollten wir ja im Monument Valley erleben.

Silhouette des MV

Silhouette des MV

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Die 3 Schwestern

Die 3 Schwestern

Wir fuhren hin, am Eingang das Häuschen, wo man den Fee an die Indianer bezahlen muss.
Ab hier kann man die unbefestigte "Strasse" mit einem 4WD-Auto selbst fahren oder an einer Tour teilnehmen. Nun, was haben wir gemacht? Richtig, wir sind selbst gefahren!
Ich habe die ganze Zeit an dich, Angie, gedacht, aber nach einer Weile hatte ich mich an die tiefen Löcher,etc. gewöhnt und ab und zu war es auch nur Sandpiste.
Aber unbeschreiblich schön! Das Licht stimmte und wir filmten und fotografierten, was das Zeug hielt!

"Wann kommt denn das Vögelchen?"

"Wann kommt denn das Vögelchen?"

Süß, oder?

Süß, oder?

Ach ja, hatte ich schon erwähnt, das wir "Weiße Wolke" leider in "Rote Socke" umbenennen mußten? Vom weiß ist nämlich nicht mehr viel übrig..

Am Visitor Center machten wir noch einen Stopp, um dann wieder gen Norden nach Utah zurück zu fahren.

Das wird dem Weihnachtsmann für Vati übergeben!

Das wird dem Weihnachtsmann für Vati übergeben!

Nach unserem Picknick...

Nach unserem Picknick...

Auf dem Weg nach Hanksville durchfuhren wir den Glen Canyon und stießen wieder auf den Colorado River.
In Hanksville bleiben wir 2 Tage, werden in Canyons wandern und das Goblin (Kobold) Valley besuchen.

Jetzt geht es hier, am Ende der Welt ins Heiabettchen, damit ich Kay's Programm für morgen gut ausgeschlafen "durchstehe" !!

Macht's gut und bis bald!

Wir warten eigentlich auf ein paar Einträge von Euch! Warum schreibt ihr denn nicht????

Liebe Grüße an alle und Tschüsi sagen
Jana und Kay

Brücke über den Colorado River

Brücke über den Colorado River

hoch oben am Aussichtspunkt

hoch oben am Aussichtspunkt

© anonym A., 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
USA - Festland: Ostküste, Neuengland Wyoming, Montana Utah, Arizona, Colorado Californien USA- Hawaii : Kauai Maui Big Island
Details:
Aufbruch: 27.08.2008
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 28.10.2008
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
anonym A. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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