Einmal um die Welt in ??? Tagen

Reisezeit: September 2009 - Februar 2011  |  von Stefan Köpke

Peru: Cusco II - Lima - Huaraz

Hola amigos! Willkommen zu einem weiteren Blog aus Peru! Ich hoffe ihr habt die Strapazen des Salkantay Trecks gut überstanden (auch wenn ihr sie nur lesen musstet) und seid bereit für mehr Ruinen und Inkastätten?! Weiterhin werde ich in diesem Blog fliegen, ach ne, es war nur ein Bus, aber es war besser als fliegen! Nach unendlichen Monaten in luftiger Höhe (ich war immerhin seit Cochabamba - Anfang August - immer über 2500m über dem Meeresspiegel) geht es nach Lima auf Meeresspiegelniveau, aber nur für ein paar Tage bevor mich die Anden wieder hatten! Also viel Spaß mit neuen Erlebnissen aus Südamerika!

Plaza de Armas in Cusco mit bedrohlichen Regenwolken!!

Plaza de Armas in Cusco mit bedrohlichen Regenwolken!!

Nachdem ich also mein altes Bett im Hostel Ecopackers wieder bezogen und hervorragend geschlafen hatte, machte ich mich nach einem ausgiebigen Frühstück auf um Cusco noch ein bisschen weiter zu erforschen. Dennoch wurde mir schnell klar, dass ich wohl keine Bäume ausreißen würde so kurz nach dem Treck und so fand ich mich mehr in Cafes zum chillen wieder (und zum skypen), als in den Straßen zum Sightseeing. Ich konnte auch keinen Reis mehr sehen und so gab ich meinem Heißhunger auf FastFood nach und besuchte den ortsansässigen Mcdonalds. Ohne Erwartungen zum Burgeressen angetreten, wurde ich positiv überrascht, denn es gibt in Cusco eine Art Big Mac, der mit Chicken gemacht wird, also einen Chicken Big Mac und der war wirklich gut (gibts den auch daheim?)! Nach einem ruhigen Nachmittag ging es abends dann in das englische Pub Real McCoy! Eine wirklich tolle Adresse, die neben gutem Essen und Bier auch mir Wifi auffahren! Dieses Pub hatte sich unsere Gruppe vom Salkantaytreck ausgesucht um noch einmal zusammenzukommen und zu feiern. Nach dem englischen Gericht Bangers & Mash (Würste mit Stampfkartoffeln und Soße - wirklich empfehlenswert) gab es noch das ein oder andere Bier, bevor wir letztendlich alle unsere Wege gingen, jedoch mit der Hoffnung irgendwann den ein oder anderen wiederzusehen. Am nächsten Morgen sollte mich der Wecker auch um 8Uhr schon wieder aus dem Bett holen, da ich mein Cusco Tourist Ticket noch ein bisschen nutzen wollte und die Sacred Valley Tour gebucht hatte, eine Eintagestour, die einen nach Pisac, Ollantaytambo und Chinchero bringt. Dies sind alles archäologische Inkastätten, die mit dem Cusco Ticket verbunden sind. Um zehn ging es mit einem Tourbus auf die 30km Fahrt zunächst nach Pisac, auf der wir von einem Tourguide mit vielen interessanten Informationen versorgt wurden. Pisac ist berühmt durch seine Wochenmärkte, die unzählige Locals aber auch Touristen anlocken, aber Pisac beherbergt auch sehr interessante Inkaruinen! Diese Inkaruinen liegen auf einem Hügel direkt oberhalb und hatten vor allem militäischen und administrativen Charakter. Außerdem wurde hier "Agrarforschung" im großen Stil von den Inkas betrieben, was heute noch an den terrassenartigen Feldern zu erkennen ist. Diese Terrassen schufen verschiedene Mikroklimas für verschiedene Getreidesorten zum Beispiel. Außerdem ist in Pisac einer der größten Inkafriedhöfe überhaupt zu sehen! Leider haben Grabräuber über die Jahrhunderte diese Gräber geplündert! Von Pisac ging es dann weiter nach Ollantaytambo. In Urubamba machten wir noch einen Zwischenstopp, da hier die offizielle Mittagspause abgehalten wird! Urubamba wurde in der Nacht zuvor von einer Schlammflut heimgesucht, da von einem der nahegelegenen Berge ein Gletscher kollabiert ist! Dieser Schlammflut hatte die komplette Hauptstraße und einige Nebenstraßen mit gut 50cm Schlamm überzogen, so dass die Leute den ganzen Tag beschäftigt waren irgendwie die Straße wiedefrei zu bekommen! Sehr interessant! Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Ollantaytambo! Diese Stadt ist wirklich faszinierend, da es eine komplette Inkastadt war, mit Kanalsystemen und kleinen Straßen, die noch heute genutzt werden. Neben dieser Stadt gibt es noch eine Art Burg, die wiederum auf einem Hügel liegt. Hier ist einmal mehr beeindruckend, dass die Inkas die Steine zum Bauen der Festung vom drei Kilometer entfernten Berg herbeigeschafft haben und wir sprechen hier nicht von Ziegeln, sondern von riesigen Brocken! Auch diese inkastätte ist definitiv ein Besuch wert, auch wenn ich so langsam feststellen musste, dass meine Begeisterung für Ruinen nachließ. Der letzte halt der Tour war Chincero, ein Ort 28km von Cusco entfernt, in dem es nur noch wenig Inka zu entdecken gibt, da die spanischen Eroberer einfach die Kirche auf die Inkaruinen raufgesetzt haben. Dennoch ist zu erkennen, das die Fundamente Inkaruinen sind! Gegen 19:30Uhr waren wir dann zurück in Cusco und nach einem weiteren Besuch im Real McCoy ging schon wieder ein Tag meiner Reise zu Ende! Den nächsten Tag hatte ich dann noch einmal zum entspannen, denn erst gegen 18:30Uhr sollte sich mein Bus nach Lima in Bewegung setzten. Ich hatte mich auf dieser Reise zum ersten Mal für Cruz del Sur entschieden. Diese Busgesellschaft ist die teuerste in ganz Peru, aber operiert mit Luxusbussen und zählt zu den sichersten. Die Fahrt von Cusco nach Lima, mit einer Reisedauer von 21h und "Voll-Bett" kostet 171Soles, was 45€ entspricht. Enthalten waren neben Decke und Kissen im Bus, auch eine warmes Abendbrot und Frühstück, jeweils mit Getränken. Bereits zu Beginn meines Blogs meinte ich, ich wäre geflogen, aber diese Busfahrt war wesentlich besser, da man zum einem wesentlich mehr Platz hat in seinem Schlafsessel und zum anderen, war der Bus sogar mit Wifi ausgestattet!!! 21h hört sich grausam viel an, aber ich hatte eine tolle Reise ohne Stress und Probleme!

Ein bisschen Sightseeing habe ich ja doch gemacht ...

Ein bisschen Sightseeing habe ich ja doch gemacht ...

... überall in Südamerika diese beeindruckenden Kirchen ...

... überall in Südamerika diese beeindruckenden Kirchen ...

... Sacred Valley, hier wird übrigens mit der beste Mais in der ganzen Welt angebaut ...

... Sacred Valley, hier wird übrigens mit der beste Mais in der ganzen Welt angebaut ...

... nein der ist nicht tod, der schläft nur (im Ernst), Hunde liegen aber überall umher in Peru ...

... nein der ist nicht tod, der schläft nur (im Ernst), Hunde liegen aber überall umher in Peru ...

... noch aus Inkazeiten, die Anbauflächen im Terassenstil ...

... noch aus Inkazeiten, die Anbauflächen im Terassenstil ...

... und natürlich auch wieder Inkaruinen ...

... und natürlich auch wieder Inkaruinen ...

... und noch mehr Terassen, perfekt angelegt und gepflegt ...

... und noch mehr Terassen, perfekt angelegt und gepflegt ...

... die Löcher sind übrigens ausgeraubte Inkagräber ...

... die Löcher sind übrigens ausgeraubte Inkagräber ...

... die beiden habe ich bei meiner Mittagspause beobachtet, waren aber nicht sehr gesprächig ...

... die beiden habe ich bei meiner Mittagspause beobachtet, waren aber nicht sehr gesprächig ...

... hier ist noch ein bisschen von der Schlammlawine zu sehen ...

... hier ist noch ein bisschen von der Schlammlawine zu sehen ...

... weitere beeindruckende Werke der Inkas ...

... weitere beeindruckende Werke der Inkas ...

... in diesem gegenüberliegenden Berg gab es übrigens mehrstöckige Häuser, eigentlich nichts besonderes, aber dort sind die Inkas hin und haben ihr Essen gelagert, weiter weg ging es wohl nicht ...

... in diesem gegenüberliegenden Berg gab es übrigens mehrstöckige Häuser, eigentlich nichts besonderes, aber dort sind die Inkas hin und haben ihr Essen gelagert, weiter weg ging es wohl nicht ...

... hier wieder diese riesen Steinquader, die perfekt zusammenpassen ...

... hier wieder diese riesen Steinquader, die perfekt zusammenpassen ...

...ein Blick aufs Umland ...

...ein Blick aufs Umland ...

... und noch mehr Ruinen, beim Sonnenuntergang ...

... und noch mehr Ruinen, beim Sonnenuntergang ...

... und auch hier gibt es unzählige schneebedeckte Gipfel ...

... und auch hier gibt es unzählige schneebedeckte Gipfel ...

... Abendromantik nahe Cusco ...

... Abendromantik nahe Cusco ...

... eine Familie, die uns in die Geheimnisse der Stofffärberei eingeweiht hat ...

... eine Familie, die uns in die Geheimnisse der Stofffärberei eingeweiht hat ...

... diese Busse sind riesige Luxusgefährte, die GPS überwacht werden und vor dem Einsteigen wird man gefilmt und dann noch mal auf seinem Platz ... Sicherheit ...

... diese Busse sind riesige Luxusgefährte, die GPS überwacht werden und vor dem Einsteigen wird man gefilmt und dann noch mal auf seinem Platz ... Sicherheit ...

... hier die riesigen Schlafsessel, die sich fast 180 Grad neigen ...

... hier die riesigen Schlafsessel, die sich fast 180 Grad neigen ...

... überall Flachbildfernseher und WIFI!!!! ...

... überall Flachbildfernseher und WIFI!!!! ...

Gegen frühen Nachmittag in Lima angekommen, ging es mit einem Taxi nach Miraflores, wo ich bereits ein Hostel gebucht hatte. Ich hatte auf Hostelworld (Hostelbookers ist aber noch besser, da man dort keine Gebühren zahlen muss, die meisten Hostels sind auf beiden Seiten zu finden) ein spezielles Angebot gefunden, welches mir ermöglichte in einem 4Bett Zimmer mit Frühstück und Internet für 5$ zu übernachten. Das Hostel Condors House liegt in einem der besten Stadtteile von Lima und direkt an der Küste in Miraflores. Hier gibt es unzählige Bars und Restaurants, genau wie Hostels und Hotels. Das Hostel ist klein und hat eine sehr familiäre Atmosphäre, ich habe meinen Aufenthalt dort sehr genossen, auch wenn ich nur zwei Nächte dort war. Begrüßt wurde ich in Lima übrigens mit dem typischen Wetter: angenehme Temperaturen, aber diesig und grau in grau mit gelegentlichem Nieselregen. Dieses ist einer der Gründe warum niemand Lima wirklich mag (ich habe auf meiner ganzen Reise niemanden getroffen, der von Lima begeistert war)! Auch ich würde Lima bei weitem nicht zu meinen Highlights zählen. Dennoch wollte ich die Zeit nutzen um ein bisschen die Stadt zu sehen. Am ersten Tag habe ich mir deshalb Miraflores ein bisschen aus der Nähe angeschaut. Hier leben vor allem wohlhabende Peruaner, was neben den Häusern und Autos vor allem an den Sicherheitsmaßnahmen zu erkennen ist. Außerdem ist dieser Stadtteil sehr gepflegt und verfügt neben McDonalds auch über Burger King und Kentucky Fried Chicken! Ich denke dies kann man getrost als Wohlstandsindikator auslegen! Miraflores liegt direkt am Meer und hat schöne Parkanlagen, zu dem auch der berühmte Park der Liebenden gehört, in dem es eine riesige Skulptur gibt und viel Kunst, vor allem aus Mosaikkeramik! Außerdem kann man hier in Miraflores auch Paragliden, aber oftmals ist das Wetter viel zu schlecht! Den nächsten Tag habe ich dann einen Stadtbus genommen um in die historische Altstadt zu fahren um mir den Plaza de Armas anzuschauen und ein bisschen umherzulaufen. Aber auch hier muss ich sagen, dass mich Lima wirklich enttäuscht hat, da fand ich den Plaza de Armas in Cusco beeindruckender! Nach einigen Stunden des Erkundens machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Miraflores! Normalerweise nimmt man einen Bus oder Taxi, aber ich dachte mir, ich laufe das "kleine" Stück zurück. Ein bisschen verschätzt hatte ich mich ja schon, denn Miraflores ist wirklich ein Stück weg vom Center aber nach gut 1,5h und 54 Blocks (so nennt man die Abschnitte von Straße zu Straße) später, kam ich total erschöpft wieder im Hostel an! Ich machte mich nur noch einmal auf um Futter zu finden und wurde sowas von fündig, denn es gibt in Mirafloras eine Institution namens La Lucha ("der Kampf"), die unheimlich leckere Sandwiches macht und das auch noch zu vernünftigen Preisen. Hier gibt es neben Huhn auch Schinken, der frisch vom Schwein geschnitten wird und es gibt verschiedenste Soßen zu Auswahl. Wirklich empfehlenswert und ein Muss in Lima! Am nächsten Tag hieß es dann mal wieder Zeit überbrücken, denn ich hatte einen Nachtbus nach Huaraz gebucht! Also wurde zunächst einmal das Frühstück in die Länge gezogen und dann ging es erneut auf Erkundungstour durch Miraflores und Barranco, einem angrenzenden Stadtteil, der das beste Nachtleben in Lima beherbergen soll und auch viele Hostels! Diese Erkundungstour machte ich mit zwei Kanadiern (Papa und Tochter) mit denen ich mich auf Anhieb super verstanden habe und die zusammen für ein paar Monate Südamerika unsicher machen! Übrigens sollte dieser Tag für Lima tatsächlich für ein paar Stunden Sonne bereithalten und so machte das Wandern an der Küste gleich doppelt Spaß! Gegen Abend ging es dann wieder zum Busterminal von Cruz del Sur, der wie ein Flughafen aufgebaut ist! Man muss seinen Rucksack einchecken und kann sich dann im Cafe noch ein bisschen aufhalten bevor man zum Einsteigen aufgerufen wird. Dieses Mal hatte ich mich nur für ein "Halb Bett" entschieden, zum einen um Geld zu sparen und zum anderen handelte es sich ja nur um 9Std Busreise! Ja in Südamerika bekommt man ein anderes Verständnis von Distanzen und Fahrzeiten! Würde gerne mal wissen wie viele Tage ich nur mit Busfahren zugebracht habe! Auch hier wurden wir wieder gefilmt beim Einsteigen und es gab Snacks und Getränke vor dem Gute Nacht Film (sogar ein guter Film) und Schlafen!

... meine Heimat für 2 Nächte ...

... meine Heimat für 2 Nächte ...

... der berühmte Park der Liebe ...

... der berühmte Park der Liebe ...

... interessante Gebäude gibt es aber auch in Lima, hier war die Post beherbergt ....

... interessante Gebäude gibt es aber auch in Lima, hier war die Post beherbergt ....

... Wachablösung am Palast der Regierung ...

... Wachablösung am Palast der Regierung ...

... hässliche gelbe Gebäude am Plaza de Armas ...

... hässliche gelbe Gebäude am Plaza de Armas ...

... nach gelben Häusern, auch eine blaue Kirche, wem es gefällt ...

... nach gelben Häusern, auch eine blaue Kirche, wem es gefällt ...

... so viel Polizei wie in Lima habe ich noch in keine Stadt in Süsamerika gesehen ... hier eine Reiterstaffel von 5 die ich gesehen habe ...

... so viel Polizei wie in Lima habe ich noch in keine Stadt in Süsamerika gesehen ... hier eine Reiterstaffel von 5 die ich gesehen habe ...

... die Polizei ist hier auf alles gefasst ... vielleicht auch das ein Grund, warum die Stadt nicht wirklich sympatisch wirkte auf mich ...

... die Polizei ist hier auf alles gefasst ... vielleicht auch das ein Grund, warum die Stadt nicht wirklich sympatisch wirkte auf mich ...

... das habe ich mir auch gedacht und habe auch hier den Nahverkehr gemieden ...

... das habe ich mir auch gedacht und habe auch hier den Nahverkehr gemieden ...

... Abteilung kurioses ... ein chinesisches Pärchen vor ihrem Restaurant mit einigem Gemüse ...

... Abteilung kurioses ... ein chinesisches Pärchen vor ihrem Restaurant mit einigem Gemüse ...

... mehr kurioses  hier kann mal wohl bei den "Bombenlegern" voluntieren? - Bomberos sind die Feuerwehrmänner in Südamerika, cooler Name oder? ...

... mehr kurioses hier kann mal wohl bei den "Bombenlegern" voluntieren? - Bomberos sind die Feuerwehrmänner in Südamerika, cooler Name oder? ...

... ein schöne Gasse in Miraflores ...

... ein schöne Gasse in Miraflores ...

... blauer Himmel in Lima, ein Bild mit seltenheitswert ... hier das Sheraton Hotel (glaube ich) ...

... blauer Himmel in Lima, ein Bild mit seltenheitswert ... hier das Sheraton Hotel (glaube ich) ...

Auch diese Busfahrt verlief wieder ohne besondere Ereignisse (ich glaube ich bin der einzige Reisende in Südamerika, der noch nie eine Buspanne hatte)! Morgens kurz vor sechs erreichte der Bus planmäßig Huaraz. Huaraz hatte ich übrigens vor Monaten schon von einem Engländer empfohlen bekommen und warum, dass werdet ihr genauer im nächsten Blog erfahren! Nur so viel, es wird wieder gewandert Ich hatte auch hier bereits ein Hostel gebucht, nämlich das Caroline Lodging (haben einen kostenlosen PickUp vom Bus), welches wohl das günstigste in ganz Peru ist mit 13Soles (bisschen über 3€) die Nacht für ein 6Bett Zimmer mit Frühstück. Dieses Hostel wird von einem niederländisch-peruanischem Pärchen geleitet und ist wirklich klasse. In diesem Hostel habe ich mich auch super wohl gefühlt und das Beste ist, dass zum Frühstück auch immer jemand da ist, der Touren anbietet zu wirklich super Preisen, so dass man sich morgens überlegen kann, was man so machen will (die Touren haben höchsten Standard sind aber günstiger als in den Agenturen, weil man in einem Hostel wohnt). Den ersten Tag habe ich mich wieder an die Höhe gewöhnt, denn auch Huaraz liegt wieder in luftigen Höhen in den Anden. Deshalb lief alles eher ruhig ab und war von ein bisschen Stadterkundung geprägt mit Streetfood auf dem lokalen Markt. Bereits am ersten Tag freundete ich mich mit einem Engländer an, der auch gerade erst in Huaraz angekommen war und im selben Zimmer schlief. Wir fanden schnell heraus, dass wir die gleichen Interessen haben und so buchten wir am nächsten Morgen das erste Huaraz Highlight. Ich hatte mich schon sehr lange darauf gefreut und so buchten wir beide einen Trip zum Klettern! In der Nähe von Huaraz gibt es unzählige perfekte natürliche Kletterwände und wir suchten uns eine aus, die direkt in einem Nachbarort mit heißer Quelle lag! Den Vormittag schaute ich auf dem Sonntagsmarkt vorbei und bekam wieder das volle peruanische Leben zu sehen, mit allerlei kuriosen Dingen! Gegen Mittag wurden der Engländer und ich dann von einem kleinen Peruaner abgeholt, der unser Guide sein sollte zum Klettern. Der Typ hat vielleicht gerade mal die Hälfte von mir gewogen und sollte uns sichern, was aber gut geklappt hat! Natürlich haben wir uns eine einfache Wand gesucht, die aber für uns schon schwer genug war, vor allem als der Guide die Route änderte und wir einen Überhang schaffen sollten, was wir beide nicht meisterten. Es ist wirklich unglaublich wie viel Kraft man in den Fingern haben muss um sich an den kleinsten Vorsprüngen festzuhalten. Wir haben abwechselnd zwei Stunden geklettert und ich muss sagen, dass dies völlig ausreichend war, denn die Unterarme waren bereits hart wie Stein! Nach dem Klettern ging es dann noch für eine gute Stunde in den örtlichen Pool, der von einer heißen Quelle profitiert und unheimlich heilende Wirkung haben soll. Der Körper, der nach dem Klettern doch ein wenig ausgepowert war, bedankte sich und war danach wieder frisch. Gegen Abend besorgten wir dann noch im ortansässigen Supermarkt ein paar Schokoriegel, da es bereits am nächsten Tag auf einen 4 Tages Wandertrip gehen sollte. Da der Engländer und ich wieder viel Reis erwarteten auf dem Trip ging es noch einmal in ein tolles Restaurant (leider habe ich den Namen vergessen, aber ich kann es euch zeigen ) wo wir ein riesiges gegrilltes Hühnersteak (locker 30cm) mit Pommes und Salat verdrückten! Dann ging es im Hostel noch ans Packen für die nächsten Tage, aber da ich ja gerade erst den Salkantay Treck gemacht hatte, dauerte das Ganze nur gute zehn Minuten! So ging es wieder früh ins Bett, denn am nächsten Morgen sollten wir früh abgeholt werden für den Santa Cruz Treck, der ein weiteres Highlight meiner kompletten Reise werden sollte!!!!

der Hauptplatz bei strahlendem Sonnenschein ....

der Hauptplatz bei strahlendem Sonnenschein ....

... komische Wesen, die hier an der Straße stehen ...

... komische Wesen, die hier an der Straße stehen ...

... auf dem Sonntagsmarkt, die gute Frau verkauft lebende Meerschweine, nein nicht als Haustier sondern zum Essen... hmm lecker ...

... auf dem Sonntagsmarkt, die gute Frau verkauft lebende Meerschweine, nein nicht als Haustier sondern zum Essen... hmm lecker ...

... wie überall in Südamerika, gibt es auch super frisches Obst ...

... wie überall in Südamerika, gibt es auch super frisches Obst ...

... ob die einen wohl noch wecken? ...

... ob die einen wohl noch wecken? ...

... die Wand des Schreckens  unser Spielplatz zum Klettern ...

... die Wand des Schreckens unser Spielplatz zum Klettern ...

... Vorbereitungen ... ich bin übrigens nicht gewachsen, der war so klein ...

... Vorbereitungen ... ich bin übrigens nicht gewachsen, der war so klein ...

... kurz vor dem Ziel der ersten Runde, da war alles noch einfach ...

... kurz vor dem Ziel der ersten Runde, da war alles noch einfach ...

... hier sollte es schon schwieriger werden, denn wir sollten über Eck klettern  ...

... hier sollte es schon schwieriger werden, denn wir sollten über Eck klettern ...

... sieht der Pool nicht einladend aus? nein? - das braune sind gesundheitsfördernde Stoffe (hat man uns erzählt) und außerdem war es warm ....

... sieht der Pool nicht einladend aus? nein? - das braune sind gesundheitsfördernde Stoffe (hat man uns erzählt) und außerdem war es warm ....

So das war es mal wieder von eurem Globetrotter, der hier eine super Verbindung hatte und deshalb auch mehr Bilder als üblich hochladen konnte! Ich hoffe ihr habt wieder Spaß gehabt beim Lesen und freut euch schon auf den nächsten Treck mit mir zusammen! Bis dahin wünsche ich euch allen alles Gute und vor allem sonnige Gedanken im herbstlichen Deutschland! Hasta Luego!

Traumhaft!! Dies ist nur eines von unzähligen tollen Panoramen, die auf dem Santa Cruz Treck auf uns warteten und auf euch im nächsten

Traumhaft!! Dies ist nur eines von unzähligen tollen Panoramen, die auf dem Santa Cruz Treck auf uns warteten und auf euch im nächsten

© Stefan Köpke, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieser Bericht wird für alle diejenigen geführt, die Anteil an meiner Weltreise nehmen möchten und wissen wollen, wo ich mich grade auf der Welt befinde. Auch wenn ich mich mal ein paar Tage nicht melden sollte, könnt ihr davon ausgehen das es mit gut gehen wird ;-) Wann ich wieder zurück sein werde ist noch nicht vorhersehbar, da vor allem der letzte Abschitt meiner Weltreise(Südamerika)vom Zufall bestimmt werden soll! Lieben Gruß an alle und viel Spaß beim Eintauchen in MEINE Welt!
Details:
Aufbruch: 28.09.2009
Dauer: 17 Monate
Heimkehr: Februar 2011
Reiseziele: Deutschland
Thailand
Malaysia
Singapur
Australien
Neuseeland
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Ecuador
Der Autor
 
Stefan Köpke berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.