Susn und Tanja sind wieder unterwegs

Reisezeit: Mai 2009 - März 2010  |  von Susanne Schmidt

Ko Phayam – Vorsicht Schlange

Ko Phayam, 14. - 18.11.2009

Unsere deutschen Bekannten aus dem Bus nach Ranong haben mit der Gästehaus-Besitzerin (Sao) dort auf uns gewartet und wir sind mit Rollern zur Contact-Anlage gefahren. Die drei wohnen auch in dieser süßen kleinen Anlage. Daniel und Manu haben sich gleich einen Roller ausgeliehen und sind mit der Bine und der Tanja im Schlepptau ins Dorf gefahren um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Abends sind wir noch sehr!! gemütlich zusammen gesessen, haben Bier (ich habs wegen des Antibiotikas bei einem belassen) und Cocktails getrunken und in Manus Geburtstag rein gefeiert. Irgendwann so gegen 2, als der Generator schon ewig aus war und wir nur noch im Kerzenschein da saßen, sind wir dann ins Bett gefallen. Am Sonntag haben die drei "neuen" lange geschlafen aber die Tanja und ich waren schon wach. Die Tanja hat mit dem Henri ne Rollertour um die Insel an verschiedene Strände gemacht und ich hab gewartet, bis die andern endlich aus den Federn kommen. Danach haben auch wir eine Tour auf der Insel gemacht. Die Bine und ich sind irgendwann selber gefahren, um es mal auszuprobieren. Sind beide noch nie Roller gefahren aber es war echt super leicht. Ist aber gleich was anderes sobald hinten jemand mit drauf sitzt. Also haben wir wieder Fahrerwechsel gemacht und die Jungs sind weiter gefahren. Die Landschaft hier ist echt ein Traum. So viel Natur und nur ein paar vereinzelte kleine Anlagen. Abends haben wir ein bisschen Karten gespielt und lecker zu Abend gegessen. Die Stunden vergehen immer wie im Flug. Montag haben wir uns einen dritten Roller dazu gemietet, denn ich bin ja nun ein großes Mädchen und kann schon alleine fahren. Die Tanja saß aber beim Daniel hinten drauf. Sind zu einem ruhigen Strand auf der anderen Seite gefahren und haben dort ein paar Stunden als Sonnenanbeter verbracht. Außer uns und 2 Fischern war keine Menschenseele an diesem Strand. Das Wasser war aber extrem niedrig. Man musste ewig weit rein und da stand man immer noch nur bis zu den Oberschenkeln im Wasser und als die Ebbe kam, stand man nur noch mit den Zehen im Wasser. Danach sind wir noch zu einer anderen Anlage, wo die Tanja am Vortag mit dem Henri war. Dort wird ein kleiner Affe gepflegt, weil er und seine Mutter angefahren wurden. Die Mutter hat es leider nicht überlebt und die Kleine hatte nen gebrochenen Fuß. Inzwischen ist sie aber wieder relativ fit und hat gleich mal der Bine den Haargummi aus den Haaren gezogen und ist damit davon gelaufen, soweit es ihre Leine zuließ. Die Bine hat den Haargummi aber dank der "Pflegerin" wieder zurück bekommen. Nach einem kleinen Snack mussten wir uns beeilen, wieder in die Anlage zu kommen, denn ein Gewitter braute sich zusammen. Haben es grade noch so geschafft, bevor es so richtig anfing zu gießen. Dienstag sind die vier wieder mit den Rollern los und ich bin in der Anlage geblieben um endlich mal ein paar Berichte zu schreiben. Konnte sie aber zu dem Zeitpunkt noch nicht einstellen. Am Abend saßen wir wieder gemütlich zusammen und als wir Karten spielen wollten bin ich schnell zur Hütte um die Karten zu holen. Da lang was auf dem Boden. Erst nachdem sich das kleine lange Tierchen bewegte, merkte ich, dass es eine Schlange ist. Hab gerufen, dass jemand kommt und der Daniel und der Jens (auch ein Deutscher, den wir an diesem Abend kennen lernten) kamen. Hatte total Angst, dass der Daniel die Schlange einfach anfassen will, denn wir wussten ja nicht, ob sie giftig ist. Der Jens ist dann rein und die Schlange zu nem Spalt in der Wand. Er meinte, sie sei aus der Hütte raus. Sind also wieder zurück und haben Karten gespielt. Als wir ins Bett gehen wollten, standen die Tanja und ich vor der Hütte und haben die Tür aus einem Meter Entfernung geöffnet und kurz darauf hat die Tanja laut aufgeschrien. Tja, die Schlange war immer noch da. Der Daniel ist wieder gekommen und wir haben überlegt, für die Nacht das Zimmer zu tauschen. Aber die Sao hat auch alles mitbekommen und hat sich die Schlange kurz angesehen. Leider konnte auch sie nicht sagen ob sie giftig ist oder nicht, denn sie hat eine solche anscheinend noch nie gesehen. Na super. Daraufhin hat sie die Schlange mit einem Messer aus der Ritze geholt und getötet. Leider. Danach hat sie sie mit runter genommen und hat sie einer anderen Thailänderin gezeigt. Diese wusste, dass die Schlange eine Zwergenboa war und nicht giftig. Danach hatten wir natürlich ein super schlechtes Gewissen, weil wir mit Schuld an ihrem Tod waren. Wir haben inzwischen schon so viele Tiere gesehen und im Zimmer gehabt, das ist Wahnsinn. Wir hatten auch einen Frosch und einen riesigen Tausendfüßler im Zimmer (sind auch giftig), Bine und Manu hatten zwei kleine Skorpione und einen großen Leguan im Zimmer und auf der Straße haben wir einen Varan gesehen. Am nächsten Morgen gings mit dem Boot nach Ranong, von dort mit dem Bus nach Chumphon und weiter mit dem Katamaran nach Ko Tao.

Ich, Bine, Manu und Daniel

Ich, Bine, Manu und Daniel

© Susanne Schmidt, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere Reise durch Indien, Nepal, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos.
Details:
Aufbruch: 27.05.2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: 28.03.2010
Reiseziele: Indien
Nepal
Malaysia
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Susanne Schmidt berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.