Einmal um die Welt

Reisezeit: Januar - Mai 2017  |  von Familie L.

Neuseeland: Christchurch, Kaikoura, Hanmer Springs

Tag 15 von Jacksons nach Christchurch

Über den Arthurs Pass ging es heute steil bergauf. Anscheinend war unserem Bus die Aufgabe wohl bekannt und er erleuchtete uns mit zwei Warnlampen im Cockpit. Eigentlich heißt es ja mit dem zweiten sieht man mehr, wir behaupten, dass man mit dem ersten Gang noch viel mehr sieht. Am Deaths Corner blicken wir auf die erreichten Höhenmeter zurück.

Deaths Corner

Deaths Corner

Im Arthurs Pass Village melden wir uns mal wieder beim technischen Support und kündigen unsere Ankunft in Christchurch an. Die nette Dame am anderen Ende erklärt uns, dass am Wochenende natürlich kein Mechaniker da ist und wir sollen uns am Montag früh nochmal melden und dann dort zur Werkstatt fahren, wo wir uns dann befinden. Denn wenn er fährt,.... Nachdem wir den Motor einige Male gestartet hatten, wollten die Lämpchen auch nicht mehr brennen. Ich werde aus dem Auto nicht schlau, aber bis jetzt sind wir überall hinauf, hinunter und hin gekommen.

Die Raubtiere warten auf die Fütterung

Die Raubtiere warten auf die Fütterung

Nach der vergeblichen Suche nach einem neuseeländischen Skigebiet haben wir unsere Reise fortgesetzt. In Christchurch haben wir als erstes unserem damalige Vermieter Glen einen neuen Schlüsselanhänger gebracht. Für nachmittags hatten wir uns mit dem Köhler Racing Team verabredet. Damit ging für uns ein besonderer Wunsch für Neuseeland in Erfüllung. Wir hatten einen schönen Tag zusammen auf dem Spielplatz. Die Kids haben sich ausgetobt und die Erwachsenen haben gegrillt und geschnuddelt (iss nordhessisch und bedeutet genauso als wie wennste redest). Wir wünschen den Vieren hier einen guten Start und eine fantastische Zeit und hoffen auf ein Wiedersehen.

Hier denkt keiner mehr an eine Weiterreise

Hier denkt keiner mehr an eine Weiterreise

Unseren Campingplatz haben wir nördlich von Christchurch, am Kairaki Beach, ausgewählt. Wir kommen im Dunkeln an und bestaunen die riesigen fest installierten Camper mit Zusatzzelt, Gartenhütte, Doppelgrill und schicker LED-Blinkbeleuchtung. Da können sich unsere Schrebergärtner ne Scheibe abschneiden. Unser Ziel für morgen ist Kaikoura, wo die Ladies zum whalwatching wollen.

Fundstück des Tages
Cola mit Ingwer Geschmack

Fundstück des Tages
Cola mit Ingwer Geschmack

Tag 16 von Kairaki Beach über Waiau nach Kaikoura und zurück nach Waiau

Bevor wir abreisen, haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Wald zum Strand unternommen. Hier an der Waimarkariri Mündung treffen sich die Angler, die mit dem Auto direkt ans Wasser fahren können. Die Mädels wären gern noch länger geblieben, aber sie sollten ihren Flug nicht verpassen. Mit Renes mobiler Datenunterstützung haben wir gestern noch zwei vergünstigte Flüge für 15 Uhr bekommen.

Autotreffen in Waiau zu Gunsten des Pools der örtlichen Schule

Autotreffen in Waiau zu Gunsten des Pools der örtlichen Schule

Nach einer Stunde Fahrt auf einer Strecke mit unzähligen Baustellen, die immer noch vom Erdbeben sind, cruisen wir so durch Waiau und sehen auf einer großen Wiese jede Menge schöner Autos. Also haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Melina hat auf dem Spielplatz rumgetobt und Papa hat fasziniert die Oldtimer begutachtet. Da es ja mittlerweile auf Highnoon zuging, gab es Beacon Bunnies und Würstchen. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf wollen die Schüler den Pool reparieren, der beim Erdbeben stark beschädigt wurde.

Ready for takeoff

Ready for takeoff

Die Fahrt ging weiter nach Kaikoura und wir kamen auf die Minute pünktlich an. Zum einchecken wurden die beiden Passagiere gewogen. Nach dem vielen Essen der letzten Zeit wollte ich auch mein Gewicht erfahren. Im Freudentaumel der Nachricht und der noch nicht erreichten Lastgrenze des Fliegers, haben wir kurzfristig ein Ticket für mich mitgebucht.

Die Küste von Kaikoura

Die Küste von Kaikoura

Der kleine Flieger ist mit uns über die Kaikoura Bucht geflogen und wir konnten tatsächlich zwei Pottwale bestaunen. Allerdings aus recht großer Entfernung. Melina fragte auch prompt, warum wir mit dem Flugzeug dauernd um den kleinen Fisch kreisen. Anschließend haben wir noch einen Buckelwal gesehen, der gemeinsam mit einer Gruppe Delfine auf Fischjagd war. Wir dachten zuerst, der Wal will die Delfine fressen. Insgesamt ein tolles Erlebnis wenn man mit wenig Zeitaufwand diese Tiere sehen möchte. Mit dem Schiff kommt man mit etwas Glück vermutlich näher heran, muss dafür aber auch eine längere Fahrt einplanen.

Finde den Wal

Finde den Wal

Danach haben wir in Kaikoura vergeblich versucht ein nettes Café zu finden. Die meisten Läden hatten geschlossen. Vielleicht leidet der Ort noch unter den Folgen des Erdbebens. Denn auf unserer Rückfahrt nach Waiau haben wir noch die großen Schäden an der Küstenstraße gesehen.

Mit Containern wird die Straße gesichert

Mit Containern wird die Straße gesichert

Heute ist Bergfest, nicht nur die halbe Zeit in Neuseeland ist um, auch die Hälfte unserer Weltreise haben wir noch vor uns. Wir sind gespannt auf die weiteren Erlebnisse.

Und wieder wunderschöne Landschaft

Und wieder wunderschöne Landschaft

Tag 17 von Waiau über Hanmer Springs nach Mapua

Wir verlassen den einfachen, aber sauberen und viel Engagement geführten Campingplatz in Waiau. Nach einer kurzen Fahrzeit kommen wir in Hanmer Springs an. Wir hatten ja am Samstag versprochen in einer Werkstatt vorbeizuschauen. Da es hier eine gab und auch die Leuchte der Abgasreinigung ihre Daseinsberechtigung kund tat, sind wir erstmal dorthin gefahren. Nach einer Weile kam der Mechaniker und hat den Fehlerspeicher ausgelesen. Aus den vier Meldungen vermutete er einen Fehler am Drosselklappensensor. Aber das Auto fährt ja und den Schalter für die Cockpitbeleuchtung sollen in Wellton abholen. Ich habe noch mal nachgefragt, ob er Wellington meint, ja Wellton wäre korrekt.

Das Bad in den Bergen

Das Bad in den Bergen

Melina geht gleich auf Tauchstation

Melina geht gleich auf Tauchstation

Nun hatten wir Zeit für die hot pools. Im Freien gibt es hier viele Becken mit unterschiedlichen Temperaturen. Von 33° bis 42° kann man wählen, wobei die heißen Pools unbehandelt sind und nach Schwefel riechen. So haben uns von oben die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und dabei träge im Pool abgehangen. Ab und zu haben wir die Wasserrutschen zur Abkühlung genutzt.

Sonnenaufgang am Campingplatz

Sonnenaufgang am Campingplatz

Gegen Nachmittag ging es in Richtung Norden, nach drei Stunden Fahrt haben wir die Küste erreicht und planen unsere morgige Tour.

Der Campingplatz in Mapua liegt direkt am Strand und wir haben einen sehr schönen Sternenhimmel. Beim Betrachten des Sonnenaufgangs am nächsten Morgen trifft Claudia auch einen Nacktbadegast, in der Nebensaison ist hier FKK erlaubt.
Melina freundet sich mit Joye an, der freut sich über Abwechslung, denn sonst kommen nur die Spatzen vorbei und fressen dem Kakadu das Futter weg.

Fundstück des Tages
Melany Lenz und Melina Lenz, klingt komisch, ist aber so

Fundstück des Tages
Melany Lenz und Melina Lenz, klingt komisch, ist aber so

© Familie L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
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Details:
Aufbruch: 29.01.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 12.05.2017
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Australien
Neuseeland
Französisch Polynesien
Vereinigte Staaten
Deutschland
Der Autor
 
Familie L. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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