Einmal um die Welt

Reisezeit: Januar - Mai 2017  |  von Familie L.

Neuseeland: Coromandel

Tag 26 von Athenree zum Hot Water Beach weiter nach Kuaotunu

Nachdem das Wetter sich erlaubt hat, die ganze Nacht in seiner nassen Form da zu sein, haben wir am Morgen wieder ein Bad im warmen Pool genommen. Für uns hat sich der Athenree Hot Springs & Holiday Park richtig gelohnt.

Das Maskottchen vom Campingplatz, der beobachtet das Ganze, wie der Adler

Das Maskottchen vom Campingplatz, der beobachtet das Ganze, wie der Adler

Schließlich haben wir uns auf den Weg nach Norden gemacht. Wir hatten keine konkreten Zwischenziele für den heutigen Tag. Irgendwann haben wir das Hinweisschild zum Coromandel Hot Water Beach gesehen, ein absoluter Geheimtipp. Eigentlich kennt das keiner und man ist absolut allein am Strand. Also wenn man vor hundert Jahren hier gewesen wäre. Heute sieht das so aus.

Leichter Menschenauflauf am Strand

Leichter Menschenauflauf am Strand

In einem kleinen Bereich am Strand verlaufen unterirdisch Quellen mit heißem Wasser. So sind hier hunderte Menschen bei Ebbe dabei im Sand Löcher zu buddeln und dann faul rumzuliegen. Die ganz Faulen kommen, wenn die Flut zurück kommt und die Ersten weg sind und besetzen die bereits ausgehoben Löcher.

Die Faullenzer

Die Faullenzer

Wir hatten Glück und haben recht schnell ein Einzimmer-Wasserloch mit ansprechender Temperierung gefunden. Um nicht aufzufallen, haben wir uns angepasst und ebenfalls im warmen Tümpel relaxed. Wir trafen auch eine Familie aus Wai-O-Tapu wieder. Irgendwann haben wir diesen überfüllten aber schönen Ort verlassen und sind weitergefahren.

Tolle Muster am Strand von Kuaotunu

Tolle Muster am Strand von Kuaotunu

Unser heutiges Ziele war der Kuaotunu Campground an der Nordostküste der Coromandel Halbinsel. Nach dem wir dort angekommen waren, haben wir uns auf einen halbstündigen Spaziergang am Strand zu Luke’s Kitchen gemacht. Angeblich soll es hier die beste Pizza Neuseelands geben. Der Laden ist ganz schrullig eingerichtet, es gibt leckeres Craft Beer und die Pizza kommt aus dem holzbefeuerten Steinofen. Nach Melinas Urteil war es wirklich die beste Pizza. Ordentlich belegt und mit knusprig dünnen Boden. Auf jeden Fall eine Empfehlung.
An dieser Stelle viele Grüße an Familie Calendini, die Pizza im La Tour auf Korsika ist genauso lecker.

Luke's Kitchen

Luke's Kitchen

Sehr leckere Pizza

Sehr leckere Pizza

Fundstück des Tages
Das Bax-Mobil

Fundstück des Tages
Das Bax-Mobil

Tag 27 von Kuaotunu über und durch Coromandel nach Miranda

Bei Sonnenschein und leichten Wolken beginnt der Tag. Irgendwann entdeckt Melina, dass im Camper neben uns auch zwei Mädels wohnen. Nach kurzer Zeit haben sie sich angefreundet und tauschen ihre Erfahrungen mit Kuscheltieren aus, Glupschies sind halt international, denn Lotus und Jazmyn kommen aus Australien. Auch ihre Eltern, Victoria und Jim sind sehr nett und wir kommen ins Gespräch.

Der Strand von Whangapoua

Der Strand von Whangapoua

Die Familie bereist Neuseeland in 10 Tagen und wir hoffen Ihnen mit unseren Tipps ein paar Anregungen gegeben zu haben. Da wir im Norden das gleiche Ziel haben, beschließen wir zusammen zum New Chums Beach zu fahren. In Whangapoua stellen wir die Autos ab, denn den Strand erreicht man nur zu Fuß.

Der Stein ist mit seiner Gesamtsituation unzufrieden

Der Stein ist mit seiner Gesamtsituation unzufrieden

Am Strand entlang durch ein kleines Flüsschen wird der Weg immer beschwerlicher. Weiter über Steine mit ganz außergewöhnlichen Formen und einem matschigen und rutschigen Weg durch den Wald. Nach ca. 20 Min. kommen wir alle am einsamen Strand an und es ist einfach schön hier. Victoria, Jim, Lotus und Jazmyn müssen sich leider schon bald verabschieden, der Lunch ruft. Wir bleiben noch ein bisschen, denn die Mädels wollen nochmal ins Wasser hüpfen.

Victoria, Jim und Lotus

Victoria, Jim und Lotus

und Jazmyn

und Jazmyn

Zurück am Parkplatz treffen wir unsere australischen Freunde noch einmal. Wir tauschen unsere Adressen aus und den Link zum Blog. An dieser Stelle nochmal: Dear Jazmyn, Lotus, Jim and Victoria thanks for the beautyful day with you.

Wir haben uns weiter nach Coromandel aufgemacht, über die Berge mit engen Kurven. Im Ort an sich ist wenig los, also gab es nur ein lecker Eis und die Reise ging weiter. Für unser nächstes Ziel mussten wir ein kleines Stück der 309 fahren. Die Straße ist eine von vier Querverbindungen auf der Halbinsel.

Die Spinne von Waterworks

Die Spinne von Waterworks

Waterworks ist eine Art Alternativen Spielplatz mit viel Wasser. Alles ist selbst gebaut und zusammengeschweißt. Man kann sich ordentlich nass machen und es gibt vieles zu entdecken. Auch wenn manche Sachen ganz einfach sind, hatten wir dort unseren Spaß. Beim Verlassen des Parks bekamen wir die Info, dass die Straße an der Westküste in Richtung Auckland nach einem Erdrutsch gesperrt wäre. Also sind wir die kurvige Schotterpiste zurück an die Ostküste gefahren, um dann etwas südlicher wieder an die Westküste zu gelangen. Als kleine Randinformation sei gesagt, dass die Halbinsel nicht gerade topfeben ist und das die Leute die Verspätung durch den Umweg mit Geschwindigkeit zu kompensieren versuchen.

Auf jeden Fall sind wir gut auf unserem Campingplatz in Miranda angekommen. Auch hier gibt es wieder einen Thermalpool und die Kids können jede Menge Spielgeräte ausprobieren.

Fundstück des Tages
Das Schild hing hinter der Grillstation

Fundstück des Tages
Das Schild hing hinter der Grillstation

© Familie L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
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Details:
Aufbruch: 29.01.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 12.05.2017
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Australien
Neuseeland
Französisch Polynesien
Vereinigte Staaten
Deutschland
Der Autor
 
Familie L. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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