Einmal um die Welt

Reisezeit: Januar - Mai 2017  |  von Familie L.

Neuseeland: Wellington

Tag 19 von Picton mit der Fähre nach Wellington

In der Nacht hat es ein wenig geregnet, aber wir haben dem Wetter genügend Zeit gegeben seine Daseinsform zu überdenken, was es schließlich auch getan hat. Beim Aufstehen war es warm und die Sonne schien. Wir haben den schönen Campingplatz in Waikiki also noch genutzt um Wäsche zu waschen und die Ruhe zu genießen. Im Freudentaumel hat Papa auch zweimal auf dem Känguru - Jumper (Luftkissen) mitgemacht, mit dem Ergebnis, dass ich sofort einen steifen Nacken hatte und mich nicht mehr drehen kann.
Unsere Fähre startete um 14 Uhr, die beiden vorher waren schon ausgebucht. Somit hatten wir noch Zeit an der waterfront zu schauen und den Spielplatz zu inspizieren. Melina sagt Daumen hoch.

Der Spielplatz in Picton

Der Spielplatz in Picton

Jetzt haben wir erstmal knapp vier Stunden Überfahrt mit der Fähre vor uns. Durch den Marlborough Sound und über die Cook Strait nach Wellington.

Auf Deck weht eine steife Brise und das schöne Wetter lassen wir hinter uns. Dichtbewölkt und bei leichten Nieselregen kommen wir in Wellington an. Lange haben wir überlegt, welchen Stellplatz wir für die Nacht wählen. Wir haben uns schließlich für den Parkplatz direkt am Te Papa Museum entschieden. Es gibt zwar keine Duschen und Toiletten in direkter Nähe und die 30NZ$ für 24h hören sich erstmal viel an, aber dafür müssen wir nicht umparken.

Der will auch mit auf die Fähre

Der will auch mit auf die Fähre

Tag 20 Wellington

Bei Wind und Nieselregen war die Nacht für mich nicht so erholsam. Am nächsten Morgen sind wir ungefähr einen halben Kilometer zum Schwimmbad gelaufen, wo wir für 2,5$ duschen konnten. Jetzt hatte sich die Wahl des Parkplatzes bewährt, denn um halb zehn war kein Platz mehr frei.

Melina im begehbaren Herz eines Blauwals

Melina im begehbaren Herz eines Blauwals

Wir haben fast den ganzen Tag im Te Papa verbracht. Hier gibt unheimlich viel zu sehen. Man lernt etwas über die Tierwelt Neuseelands und die Maori. Wir wissen jetzt, dass ein Käfer zur Abwehr eine 100° heiße Chemikalie versprüht oder wie sich die japanische Honigbiene gegen Hornissen wehrt.

Die Figur im Maßstab 2,4:1, beeindruckend

Die Figur im Maßstab 2,4:1, beeindruckend

Besonders bewegend ist auch eine Sonderausstellung zur Schlacht von Gallipoli aus dem Ersten Weltkrieg, erzählt aus der Sicht von sieben beteiligten Neuseeländern. Das Thema wird hier eindrucksvoll und ungeschönt dargestellt. Besonders haben mich die überlebensgroßen Soldaten beeindruckt, die so lebensecht dargestellt sind, dass man meint, sie würden sich gleich bewegen.
Melina haben die Fossilien und der ins Loch gefallene Moa am besten gefallen.

Spielplatz in Wellington

Spielplatz in Wellington

Anschließend hat Melina noch den Spielplatz am Hafen begutachtet und wir sind dann mit dem Cable Car zum Botanischen Garten hochgefahren. Nachdem wir uns die Cuba Street noch angeschaut hatten, sind wir nördlich nach Camborne zu unserem nächsten Stellplatz für die heutige Nacht gefahren. Morgen früh haben wir hier einen Termin in der Werkstatt, um die Cockpitbeleuchtung zu reparieren und ich bin gespannt, was der morgige Tag für Überraschungen für uns parat hält.

Der Bienenkorb, das Parlamentsgebäude

Der Bienenkorb, das Parlamentsgebäude

Ausblick auf das Cable Car und den Hafen

Ausblick auf das Cable Car und den Hafen

Der Sonnenuntergang bei unserem Stellplatz

Der Sonnenuntergang bei unserem Stellplatz

Fundstück des Tages
Hier bringt der Kiwi die Ostereier und auch noch richtig große

Fundstück des Tages
Hier bringt der Kiwi die Ostereier und auch noch richtig große

© Familie L., 2017
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Die Reise
 
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Details:
Aufbruch: 29.01.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 12.05.2017
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Australien
Neuseeland
Französisch Polynesien
Vereinigte Staaten
Deutschland
Der Autor
 
Familie L. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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