Einmal um die Welt

Reisezeit: Januar - Mai 2017  |  von Familie L.

USA Ostküste: New York

Tag 27 New Jersey

Für heute bleiben wir in New Jersey und verbringen den Vormittag damit unsere angesammelte Wäsche zu reinigen. Der Waschsalon ist nur zwei Blocks entfernt und hier herrscht reger Betrieb. In unserem Viertel wird fast ausschließlich spanisch gesprochen und an jeder Straßenecke gibt es Restaurants oder kleine Einkaufsläden mit einer großen Obst- und Gemüseauswahl.

Der Blick aus unserem Appartement

Der Blick aus unserem Appartement

Nach dem Mittag machen wir uns auf zur Newport Mall. Die kleinen Busse, mit ihren 25 Sitzplätzen, fahren ununterbrochen an unserem Haus vorbei. Für die halbe Stunde Fahrt zahlen wir nur 4$ für alle. Wir kaufen unseren letzten Sachen ein und spazieren zum Hudson River.

Sieht aus wie ein Apple Store, ist aber ein Cafe

Sieht aus wie ein Apple Store, ist aber ein Cafe

Von hier blicken wir auf die Skyline und nach einiger Zeit fährt auch noch die Norwegian Breakaway an uns vorbei. Bis 2014 war sie das größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff. Leider spielt das Wetter heute nicht so richtig mit. Es ist kalt und regnerisch.

Manhattan Skyline mit der Norwegian Breakaway davor

Manhattan Skyline mit der Norwegian Breakaway davor

Nachdem wir wieder zu hause angekommen waren, sind wir noch mal um den Block zum nahegelegenen Spielplatz gelaufen. Leider war wenig los, aber ein paar Jungs haben Fußball gespielt und Melina durfte auch mitspielen. Als Jüngste hat sie ihre Sache gut gemacht. Morgen soll das Wetter wieder besser werden und wir wollen Manhattan erkunden.

Fundstück des Tages
Hier gibt es veredeltes Plastikgeschirr

Fundstück des Tages
Hier gibt es veredeltes Plastikgeschirr

Tag 28 New York

Für heute hatten wir uns die Highlights für das südliche Manhattan vorgenommen. Somit haben wir uns unterhalb der 23. Straße bewegt.
Unsere erste Anlaufstelle war North Moore Ecke Varick Street, erstmal eine eher unbekannte Adresse in Tribeca. Man sollte sich aber nicht wundern, wenn man gefragt wird, ob man der Schlüsselmeister sei. Hier war das Hauptquartier der Ghostbusters. Leider wird die Feuerwehrstation gerade renoviert und das ganze Gebäude ist verkleidet.

Am Headquater der Geisterjäger

Am Headquater der Geisterjäger

In direkter Nähe sieht man den Condomium Complex. Mit 250 m eines der höchsten Appartmenthäuser Amerikas. Eine 96 qm Wohnung kostet schlappe 2.625.000$

Der Condomium Complex

Der Condomium Complex

Als nächstes steuern wir Ground Zero an. Zuerst fällt das One World Trade Center auf, mit seinen 1776 Fuß ist es das höchste Gebäude der USA und das sechshöchste in der Welt. Die Gesamthöhe entspricht dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung, das eigentliche Gebäude entspricht der Höhe des ehemaligen World Trade Center.

Das One world Trade Center, daneben 7 World Trade Center

Das One world Trade Center, daneben 7 World Trade Center

Die beiden Becken zeigen die Grundrisse der ehemaligen Türme des World Trade Centers. An der Umrandung sind die ca. 3000 Namen der Opfer von 1993 und 2001 eingefräst.

Das 9/11 Memorial

Das 9/11 Memorial

Oculs, die Haupthalle vom Umsteigebahnhof am Ground Zero

Oculs, die Haupthalle vom Umsteigebahnhof am Ground Zero

Von hier aus fahren wir noch eine Station mit der U-Bahn an die Südspitze von Manhattan. Mit der Staten Island Fähre bekommen wir eine kostenlose Bootstour mit tollem Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue.

Die Skyline von Manhattan

Die Skyline von Manhattan

Die kostenlose Fähre mit toller Aussicht

Die kostenlose Fähre mit toller Aussicht

Wir werden auf der Fahrt begleitet

Wir werden auf der Fahrt begleitet

Wieder zurück, fahren wir nach Stuyvesant Town, um ein berühmtes Delikatessen-Geschäft zu besuchen. Auf dem Weg dorthin fallen uns die vielen Eichhörnchen auf, die teilweise nur auf einem Baum Leben können, weil sonst nur Bebauung rundherum ist.

Sieht aus wie im Kleintierzoo

Sieht aus wie im Kleintierzoo

Im Geschäft angekommen, machen wir zur Verwunderung der Mitarbeiter einige Fotos und nehmen uns einen Salat mit.

Hier gibt's nur die leckersten Sachen

Hier gibt's nur die leckersten Sachen

Die nächsten Locations erkunden wir sofort danach. Wir sind auf der Suche nach dem besten Hot Dog der Stadt. Die Empfehlung ist Crif Dogs in East Village.

Coole Atmosphäre und Melina zockt wieder

Coole Atmosphäre und Melina zockt wieder

Der Laden liegt im Keller und ist ziemlich cool eingerichtet, ohne die Empfehlung wären wir hier nie rein gegangen. Der Hot Dog ist lecker, aber wir dürfen nicht zu viel essen, denn die nächsten Highlights warten schon.

Ein leckerer Spicy Redneck Dog

Ein leckerer Spicy Redneck Dog

Das Viertel hier ist sehr angenehm und es gibt tolle Läden. Wir machen einen Zwischenstopp im second hand laden und wundern uns über die Auswahl.

Weiter geht es zum besten Sandwich der Stadt. Das soll es angeblich bei Katz’s geben. Hier ein Auszug aus der Beschreibung zur Herstellung:
Das Fleisch wird ganze drei bis vier Wochen gepökelt, um anschließend zwei bis drei Tage lang bei niedrigen Temperaturen im Räucherofen zu landen. Danach wird es nochmals für vier bis sechs Stunden gekocht, um dann im Laden von Hand geschnitten zu werden (die Schneidetechnik bei Katz’s Delicatessen ist einzigartig). Dass die Mühe sich lohnt, zeigt das butterweiche Fleisch, das quasi auf der Zunge zergeht.

Hier gibt es das beliebte Pastrami Sandwich

Hier gibt es das beliebte Pastrami Sandwich

Wir können der Versuchung widerstehen. Zum einen sind wir noch satt und 21$ sind auch ordentlich. Wir machen noch ein Foto drinnen und versuchen den Platz zu finden, wo die berühmte Szene aus Harry und Sally gedreht wurden.

Wer erkennt das Sally Double?

Wer erkennt das Sally Double?

Wir essen lieber in der ersten Pizzeria Amerikas. Bei Lombardi’s Pizza wird seit 1905 gebacken, zwar nicht ununterbrochen, aber dafür lecker.
Auf dem Rückweg schauen wir noch kurz am Broadway und Times Square vorbei und fahren wieder rüber nach New Jersey.

Wir haben schon mal angefangen

Wir haben schon mal angefangen

In der Bar gegenüber unserer Wohnung trinken wir noch eine leckere Sangria und lassen den anstrengenden und ereignisreichen Tag ausklingen.

Bei Juana & Gloria trinken wir den Absacker

Bei Juana & Gloria trinken wir den Absacker

Fundstück des Tages
Nicht der beste Name für ein Lebensmittelgeschäft

Fundstück des Tages
Nicht der beste Name für ein Lebensmittelgeschäft

Tag 29 New York

Wir nutzen wieder unsere schnelle Busverbindung nach Manhattan. Mit dem Auto würde man schon 15$ nur für den Lincoln Tunnel bezahlen und hat dann noch keinen Parkplatz gefunden.

Das schwarze Brett für vermisste Sachen

Das schwarze Brett für vermisste Sachen

Als Start für den Tag genehmigen wir uns ein Eis in der Cold Stone Creamery. Wir laufen ein paar Meter und genießen das Eis auf einer Bank. Neben uns nehmen sich gut gekleidete Menschen etwas Zeit um ihr Mittagessen aus Pappschachteln, Styroporboxen oder von Kunststofftellern zu genießen. Ja, 15 Minuten können da sehr schnell vorbei sein und dann muss die Weltrettung bis Feierabend noch vollbracht werden. Da stellt man sich die Frage, was man im Leben alles braucht.

Das deutsche Eis ist reich an Umlauten

Das deutsche Eis ist reich an Umlauten

Keine Handtasche, kein Competition

Keine Handtasche, kein Competition

Die wichtigste Tankstelle der Gegenwart

Die wichtigste Tankstelle der Gegenwart

Im benachbarten Bryant Park sitzen die Leute und genießen das Wetter. Hier kann man sich in einem Bereich Bücher ausleihen, in einem anderen Spiele oder Fremdsprachen lernen oder mit anderen Tischtennis spielen.

Wir spielen eine Runde Chinese Checkers

Wir spielen eine Runde Chinese Checkers

Die beiden sind entspannt

Die beiden sind entspannt

Wir folgen der 42. Straße bis zur Grand Central Station. Der Bahnhof ist riesig groß und hat 44 Bahnsteige und 67 Gleise.
Die Wandelhalle ist 40 Meter hoch und mit 2599 Sternen bemalt. Durch den Bahnhof laufen täglich mehr Menschen als San Francisco Einwohner hat.

Alle drei zusammen: ehemaliges Pan Am Gebäude, Grand Central Station und Chrysler Building

Alle drei zusammen: ehemaliges Pan Am Gebäude, Grand Central Station und Chrysler Building

Die Wandelhalle des größten Bahnhofs der Welt

Die Wandelhalle des größten Bahnhofs der Welt

Nun geht es weiter zum Rockefeller Center, wo wir auf dem Comcast Building in knapp 260 Meter einen fantastischen Ausblick haben. Weit am Horizont können wir schon den Herkules sehen.
Aber noch ist es nicht so weit.

Der Blick über den Central Park

Der Blick über den Central Park

Der Blick nach Süden, horizontal

Der Blick nach Süden, horizontal

Der Blick nach Süden, vertikal

Der Blick nach Süden, vertikal

Wir fahren wieder runter und gehen weiter zum Central Park. Es ist herrlich durch den riesigen Park zu laufen, überall kommt der felsige Untergrund zum Vorschein und Melina erklimmt die Hügel.

Der Heckscher Spielplatz im Central Park

Der Heckscher Spielplatz im Central Park

Am Heckscher Playground angekommen kann Melina sich nicht mehr halten und flitzt los. Für Kinder ein toller Platz zum toben.
Debbie mit ihrer Familie spricht uns an, weil Melina so gut klettern kann und sehr hilfsbereit ist. Wir kommen ins Gespräch und erzählen von unserer Reise.

Tag 30 New York

Unser letzter kompletter Tag in New York bricht an. Leider können wir nicht alles sehen, was wir uns vorgenommen haben. Aber diese Stadt ist so vielseitig, daß wir auch bei zwei Wochen noch jede Menge unentdeckte Plätze hätten. Wir kommen also bestimmt noch einmal wieder hierher, vielleicht mit Stenni, der hat einen Onkel auf Long Island.

Zwischen alt und neu

Zwischen alt und neu

Wir starten unseren heutigen Trip im Meatpacking District. Auf den Spuren der alten Güterzugtrasse verläuft heute ein grünes Band durch Westmanhattan.

Die High Line teilweise mit den alten Gleisen

Die High Line teilweise mit den alten Gleisen

Die High Line ist ein beliebtes Ausflugsziel und viele Menschen flanieren auf der 2,3 Kilometer langen Parkanlage. Vorher besorgen wir uns noch ein Öko-Käffchen to go. Von hier oben hat man immer wieder einen tollen Blick in die Straßen der Stadt. Die Anlage ist mit vielen verschiedenen Bäumen und Stauden bepflanzt und es wird gerade Unkraut gejätet, als wir vorbei spazieren.

teilweise durch die Häuser

teilweise durch die Häuser

In dem Gebiet wo früher keiner wohnen wollte, entstehen heute Designerwohnungen. Zaha Hadid hat sich hier auch verewigt.
Die alten Häuser stehen teilweise nur zwei Meter von der Trasse entfernt.

Das Gebäude von Zaha Hadid

Das Gebäude von Zaha Hadid

Wir fahren mit der U-Bahn zurück zur 42. Straße und gehen dann Richtung Hudson River. Hier liegt der Flugzeugträger Intrepid aus dem Zweiten Weltkrieg vor Anker.

Halbes Haus, doppelte Miete

Halbes Haus, doppelte Miete

Wenn die vor der Tür steht!

Wenn die vor der Tür steht!

Der Blick von der Kommandobrücke

Der Blick von der Kommandobrücke

Das Schiff wurde als Museum umgebaut und hat einiges zu bieten. Neben den vielen Düsenflugzeugen wie die F-14 Tomcat und die Lockheed A-12, Vorgänger der SR-71 Blackbird, steht hier auch ein Space Shuttle.

Das Überschall Spionageflugzeug A-12

Das Überschall Spionageflugzeug A-12

In einer separaten Halle kann man unter der "Enterprise" entlang spazieren. Auch wenn das Shuttle nie im Weltraum war, ist es ein Erlebnis diese Raumfähre im original zu sehen.

Space Shuttle Enterprise

Space Shuttle Enterprise

Am benachbarten Pier kann man noch eine Concorde der British Airways sehen. Wir haben einige Stunden hier verbracht und nachdem ich mit Melina im Flugsimulator wieder Loopings fliegen musste, hatte ich für den restlichen Abend auch keinen Hunger mehr.

Das Ende der Concorde

Das Ende der Concorde

Wir besuchen ein letztes Mal die nette Bar gegenüber und lassen die Reise bei Sangria und Sprite Revue passieren.

Fundstück des Tages
Düsenjäger in der Kuschelvariante

Fundstück des Tages
Düsenjäger in der Kuschelvariante

Tag 31 New York

Heute ist der Tag der Abreise, wir packen unsere Koffer und müssen feststellen, daß irgendjemand sehr viele schwere Dinge darein getan hat. Anscheinend gibt es auch hier Heinzelmännchen. Unsere Wohnung in New Jersey hat sich als gute Entscheidung erwiesen. Sie war zum einen bezahlbar und sie lag so günstig, daß wir vom Haus bis ins Zentrum von Big Apple ca. 25 Minuten brauchten.

Wir warten auf den Bus

Wir warten auf den Bus

Zum Flughafen sind wir heute aber insgesamt 3 Stunden mit Bus, U-Bahn und Airtrain unterwegs. Leider können wir das Gepäck dort nicht gleich loswerden und so richten wir uns auf einen langen Tag im Flughafen ein.

Der Busterminal in New York, zweigeschossig!

Der Busterminal in New York, zweigeschossig!

Ursprünglich wollten wir noch einmal nach Brooklyn reinfahren, aber die Strecke ist uns nun doch zu weit. Wir wollen auf keinen Fall den Flieger verpassen.

Kapitän Treets von Smarties Air bringt uns nach Hause

Kapitän Treets von Smarties Air bringt uns nach Hause

Mit essen, bummeln, Leute beobachten und Rollband fahren vergeht die Zeit dann doch recht schnell und schon sitzen wir am Gate A 7 und warten auf das Boarding.

Fundstück des Tages
Frankie hat eine eigene Zeitung

Fundstück des Tages
Frankie hat eine eigene Zeitung

© Familie L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
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Details:
Aufbruch: 29.01.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 12.05.2017
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Australien
Neuseeland
Französisch Polynesien
Vereinigte Staaten
Deutschland
Der Autor
 
Familie L. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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