Mongolei-Reisebericht :Mit der TransSib von Peking nach Moskau

Ulaanbaatar : Ulaanbaatar - mongolische Schweiz

Zula, unsere lokale Reiseleiterin, empfängt uns nach dem Frühstück um 9.00 Uhr und wir machen einen Ausflug in die mongolische Schweiz.

Zula

Zula

Unser erster Stop gilt einem Dachingis Khan Denkmal, einem eigenartigen Monument aus rostfreiem Stahl und Beton mit einer Höhe von ca. 40 m., auf dessen Brüstung man die Umgebung betrachten kann. Besagter Reiter soll in der Gegend seine Jugend verbracht und hier eine goldene Peitsche gefunden haben. Ihm zu Ehren wurde das Monument 2009 als größtes Reiterdenkmal der Welt mit Eintrag ins Guinness-Buch errichtet.

Im Inneren steht sein Stiefel - ebenfalls etwas überdimensioniert - mir gefällt nicht, dass eigentlich nur Souvenirshops zu sehen sind, wie überhaupt das Ganze mir geschaffen zu sein scheint, um Touristen anzulocken. Natürlich müssen auch wir auf die Brüstung! (dem Dschingis Khan an den Hals)

Wegens des trüben Wetters ist auch die Ausssicht nicht grandios.

auch seine Armee erwartet mit angeschlossener Souvenir-Jurte auf Touristen.

auch seine Armee erwartet mit angeschlossener Souvenir-Jurte auf Touristen.

wenigstens die grimmigen Gesichter sind fotogen

wenigstens die grimmigen Gesichter sind fotogen

Zur Vertreibung der bösen Geister halten wir an einem großen Steinhaufen mit Lappen, den man dreimal unrunden und einen Stein hinaufwerfen soll und sich dann etwas wünschen kann.
Für die Touristen stehen Mongolen dort und zeigen ihr Falknerhobby.

Eigentliches Ziel unseres Ausflugs ist der Nationalpark Terelj, wegen seiner typischen Felsformationen auch mongolische Schweiz genannt, wobei das Gestein wohl aus einem früheren Erdzeitaltern stammt als die Schweizer Alpen.
Die Felsbrocken sind nahezu glatt und erheblich abgerundet.

Nationalpark Terelj

Nationalpark Terelj

Da es sich bei unserem Ausflug um einen touristischen Ausflug handelt, fehlt natürlich auch ein Besuch bei Mongolen-Familie nicht, die hier (angeblich) den ganzen Sommer über lebt. DIe Jurte können wir innen besichtigen und auch die Stutenmilch, eine etwa 5% alkoholische vergorene 'Milch', und selbsthergestellten Käse sowie ein Käsegebäck probieren. Vor der Jute steht eine ganz Herde Pferde.

© Herbert S., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eigentlich schwärmen alle, die die Reise schon gemacht haben, davon. Nun wollen wir es auch erleben. Ich werde versuchen ein Live-Protokoll mit wenigen Bildern zu erstellen und später zu Hause mit Bildern der Kameras zu ergänzen.
Details:
Aufbruch: 25.07.2018
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 10.08.2018
Reiseziele: China
Russland / Russische Föderation
Mongolei
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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Herbert über sich:
Bin begeisterter Reisender - teils mit Leihwagen in Mexiko, USA, Indonesien, Thailand, Arabien, Namibia, Südafrika, Türkei,... teils mit kleinem Wohnmobil in ganz Europa, aber besonders in Großbritannien und Skandinavien. Es gibt also noch viel zu berichten. Aber es kommt soviel hinzu.