Wenn nicht jetzt wann dann

Reisezeit: April 2008 - September 2009  |  von Sabine Salcher

Vietnam: Da Lat

Tag 8, Montag 05. Mai 2008

Heute ist wieder Reise-Reise-Zeit. Das Backpack ist gepackt und nachdem ich alles zum x-ten mal gecheckt habe, ob ich auch ja nichts vergessen habe, verlasse ich um 7:30 mein Hostel um den Open Tour Bus nach Da Lat zu nehmen. Bei wunderschoenem Wetter wie ich begeistert feststelle. Es klappt alles super. Der Bus kommt puenktlich. Nur Kaija, die Englaenderin von der Mekong Tour, laesst auf sich warten. Kurz vor knapp hechtet sie noch in den Bus. Hatte schon Angst dass sie nicht kommt, da wir uns super verstanden haben und ich mir ueberlegt habe mit ihr zusammen eine Easy Rider Tour durch das Hochland zu machen. Hatte bereits im Lonely Planet und auch in den anderen Reiseberichten davon gelesen, es jedoch von meiner Liste gestrichen, da ich allein zu viel Angst gehabt haette. Aber zu zweit! Ihr fragt euch sicherlich was diese beruechtigte Tour ist, aber dazu spaeter mehr. Jedenfalls klappt alles und auf dem naechsten Rastplatz lernen wir Jonny und Cal aus England kennen. Zuerst als vermeintliches Paaerchen vermutet, stellt sich spater raus dass sie sich von der Uni kennen und zusammen seit 3 Wochen travelen. Jonny ist auf einer einjaehrigen Around the world Tour und Cal begleitet ihn in seinen ersten 5 Wochen.

Die naechsten Stunden verbringen wir zusammen im Bus oder besser gesagt die anderen drei. Ich habe ziemliche Probleme den Gespraechen zu folgen und an eine Teilnahme ist gar nicht erst zu denken. So als wenn einer zwar Deutsch aber eben kein Koelsch spricht. Das Wetter hebt nicht gerade meine Stimmung. Desto mehr wir ins Hochland kommen, desto schlechter wird es. Irgendwann schuettet es aus Eimern. Na das kann ja heiter werden. Als Kroenung haben die Asiaten vor mir recht grosse Probleme mit dem Fahrstil oder besser gesagt den kurvigen Strassen. Eigentlich habe ich mit so was keine Probleme aber wenn man kot... Asiaten vor sich hat!!! Naja jedenfalls erreichen wir gegen 15:30 Da Lat und ziehen gemeinsam auf Hostelsuche. Wenigstens regnet es nicht mehr. Mittlerweile haben sich auch Jonny und Cal dazu entschlossen eine Easy Rider Tour zu machen. Die warten dann auch schon auf uns als wir aus dem Bus steigen. Aber erstmal Hostel und Essen.

Nach 30 Minuten haben wir unser perfektes Hostel gefunden. 160.000 Dong, ca. 8 Euro pro Zimmer. Genial. Ich teile mir eins mit Kaija. Waehrend wir bei einem frischen Fruitshake fuer ca. 0,40 Euro die ersten Planene machen, werden wir auch wieder von Easy Ridern belagert. Also was ist das: Eine Gruppe von Motorradfahrern, ca 80 Mann, die den Touris entweder auf eintaegigen oder auch mehrtaegigen Touren, von Da Lat aus startend Vietnam, vorzugsweise das Hochland mit den ganzen Minority Villages zeigen. Ja Motorradtour. Und das ich, die bisher vielleicht 10mal auf einem Mottorad mitgefahren ist. Hilfe!!!

Wir hoeren uns alles an und verabreden uns dann fuer 19:30 mit den Ridern. Erstmal essen fassen. Mittlerweile verstehe ich die drei auch schon etwas besser, aber es ist suuuuuper anstrengend den Gespraechen zu folgen. Nachdem wir uns gestaerkt und einen Plan geschmiedet haben wie wir die Rider im Preis druecken koennen geht es los. Aber nichts ist. Sie wollen 60 Dollar pro Person und pro Tag und auch als wir sagen das ist uns zu viel und wir aufstehen und gehen passiert nichts. Sie lassen uns gehen. Das kenn ich aber anders mit dem verhandeln aus Thailand. Shit. Etwas frustriert ziehen wir ins Internetcafe. Und siehe da. 10 Minuten spater folgt uns einer der Rider. Aber sie wollen nur 5 euro runter gehen. Wir sagen wir ueberlegen es uns und verabreden uns fuer morgen frueh. Nachdem ich noch ein wenig mit den anderen Travellern in unserem Hostel gequatscht habe geht es ab ins Bett. Es war ein langer Tag.

Das sieht nicht gut aus. Kurz vor dem Regen auf dem Weg nach Da Lat.

Das sieht nicht gut aus. Kurz vor dem Regen auf dem Weg nach Da Lat.

© Sabine Salcher, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieviele Chancen braucht der Mensch um sich seinen Traum zu erfüllen? Bei mir sind aller guten Dinge drei. Ende April geht es los. In 9 Monaten allein um die Welt. Im Gepäck die eigene Courage und die ungestillte Lust mittendrin statt nur dabei zu sein
Details:
Aufbruch: 28.04.2008
Dauer: 17 Monate
Heimkehr: 18.09.2009
Reiseziele: Vietnam
Thailand
Laos
Kambodscha
Malaysia
Indonesien
Australien
Der Autor
 
Sabine Salcher berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.