Wenn nicht jetzt wann dann

Reisezeit: April 2008 - September 2009  |  von Sabine Salcher

Indonesien: 1. Java - Yogyakarta

Tag 75 bis 78 Freitag bis Montag 11. Juli bis 14. Juli 2008
Tag 1 bis 4 Indonesien

Mittags verlasse ich also per Flugzeug das schon liebgewonnene Malaysia und bin neugierig wie mein letztes asiatisches Land so wird. Ein letztes mal wird es spannend bei der Einreise, da man auch hier ein Visa on Arrival bekommt, aber wie immer klappt alles reibungslos. Mit dem Localbus (nachdem ich die ganzen Taxifahrer ignoriert habe) geht es dann in die City und bereits die ersten Minuten merkt man eine Veraenderung im Vergleich zu Malaysai und den anderen asiatischen Laenders: Ich werde andauernd angequatscht, aber super nett und nicht nervig und jeder moechte mir helfen. So kommt es dann, das ich wohlbehalten im Zentrum ankomme und mich dann auf die Hostelsuche mache.

Im Flieger hatte ich von einem malaysischen Paar erfahren, dass genau diese Woche Hochseason in Indonesien und insbesondere Yogya ist. Super! Und ich hab natuerlich wie immer nichts vorgebuacht. Hat ja bisher auch immer super geklappt war mein Gedanke.

In der City werde ich dann weiter von jedem angesprochen, diesmal nervt es aber eher. Die typischen Hostelangebote. Leider sind die schoenen Unterkuenfte bereits voll und der Tipp von dem Kanadier aus Laos ist zu teuer, da nur ein Doppelzimmer frei ist. Schliesslich quatscht mich einer an, bei dem ich dann mal im Hostel reinschaue. Schoen ist zwar anders, aber ich kann ja immer noch wechseln.
Mit Robby, so heisst der Indonesier gehe ich danach auch essen, eine Galerie besuchen und dann noch auf einen Absacker. Irgendwann muss ich dann jedoch ins Bett, weil die letztem schöaflose Nacht sich meldet und ich morgen um Uhr mit einer Borobudur Tour starte.

Da mein Handy leider nicht mehr funktioniert und da mein einziger Wecker, neben meinem ipod drin ist verpenne ich dann leider am naechsten morgen. Rau werde ich um 5Uhr von "Hello Miss, Borobudur, Borobudur, wake up." geweckt und bin total von der Rolle. Vor lauter Chaos faellt mir meine Brille runter und wie ich dann 7 Stunden spaeter feststelle bricht ein Glas. Was fuer ein Morgen. Da ich auch noch alles packen muss, weil ich das Zimmer wechseln muss gibt es noch mher Chaos. 10 Minuten spaeter sitze ich entschuldigend mit den anderen im Bus und los gehts.

Der Borobudur Tempel gefaellt mir wahnsinnig gut und ich kann mich zum ersten mal mit meiner neuen Cam austoben. Danach Prambanan ist ganz nett, aber ich hab mittlerweile schon schoeneres gesehen.

Der Morgendunst bei Borobudur inklusive.

Der Morgendunst bei Borobudur inklusive.

Die erste Haerteprobe mit meinem neuen Schatz.

Die erste Haerteprobe mit meinem neuen Schatz.

Bei Prambanan.

Bei Prambanan.

Auf der Tour lerne ich dann Eline aus Amsterdam kennen. Wir verstehen uns ganz gut und sind beide allein unterwegs. Nachdem wir gegen Mittag wieder in Yogya angekommen sind und wir beide nicht so happy mit unseren Unterkuenften sind, machen wir uns gemeinsam auf die Suche. Und landen schliesslich in dem teuren Doppelzimmer, das ich mir gestern schon angeschaut habe. Aber zu zweit ist das ja wieder eine andere Rechnung.

Gemeinsam verbringen wir dann den Tag, lassen uns zu einem Silbermarkt fahren, der aber schon geschlossen hat und schlieeslich feiern wir dann auch in meinen Geburtstag zusammen. Eline hatte mich gefragt wie alt ich denn sei und da hab ich "Heute 26" gesagt. So wusste sie dann, dass ich Geburtstag habe. Nach einem leckeren Abendessen haben wir uns auf die Suche nach einer netten Bar gemacht und sind schliesslich in einer Reggaebar gelandet. Nach einigen Cocktails ist unsere Gruppe dann etwas angewachsen und um 0:00 gab es Happy Birthday im Reggae Style. Ich war total happy. Und sogar ein Geschenk gabs, wo ich als letztes mit gerechnet haette. Eine Massage fuer den naechsten Tag

Unser Lieblingsrestaurant in Yogya.

Unser Lieblingsrestaurant in Yogya.

Das mussten wir natuerlich ausprobieren.

Das mussten wir natuerlich ausprobieren.

Happy Birthday auf Reggae.

Happy Birthday auf Reggae.

Diesen Geburtstag werde ich wohl nie vergessen.

Diesen Geburtstag werde ich wohl nie vergessen.

Die Nacht war dann noch etwas laenger. Nachdem wir gegen 3:00 von der Bar in eine Disco wechseln wollten, die aber leider schon zu war, sind wir in Strassenrestaurant gegangen, wo ich dann das beste Haehnchen meines Lebens gegessen habe.Irgendwann ist dann aber doch mal Schlafenszeit angesagt.

Am naechsten morgen ist Eline bereits unterwegs, da sie sich schon vorher fuer den Tag verabredet hatte. Wir wollen uns dann Mittags treffen. Ich mache einen ganz entspannten Tag. Erstmal bekomme ich Tee auf die Terrasse gebracht, danach schwimme ich ne Runde im Pool, gehe lecker Fruehstuecken, loese meinen Gutschein fuer die Massage ein (1,5 Stunden und dann telefoniere ich lange mit meinen Eltern. Ein rundum perfekter Tag.

Mir geht`s schlecht, sag ich Euch. Morgentee an der eigenen Terrasse.

Mir geht`s schlecht, sag ich Euch. Morgentee an der eigenen Terrasse.

Nachmittags treffe ich mich dann mit Eline und Abends gehen wir wieder auf den Strassen essen. Das stellt sich dann jedoch 2 Stunden spaeter, als ich mich mit Saul treffe als Fehler heraus. Irgendwie geht es mir nicht gut. Nachdem wir beschlossen haben morgen eine Motorradtour in die Berge zu machen und wir fuer Eline ein Moped gemietet haben verabschiede ich mich, da mein Magen irgendwie komisch ist. 2 Stunden spaeter liege ich mit 39grad Fieber im Bett!!!!!!!!!

Die ganze Nacht fieber ich, bin klatsch nass geschwitzt und fuehle mich einfach nur hundeelend. Auch am naechsten morgen geht es nicht besser, so dass wir die Motorradtour absagen muesen. Irgendwann Nachmittags gehe ich was essen und lege mich dann aber wieder hin. Abends bekomme ich wieder Fieber. Nachts geht es dann aber wieder besser. Die ganze Zeit ueberlege ich hin und her ob ich morgen noch hier bleiben soll oder weiter fahre. Gegen morgen entscheide ich mich, da es wieder besser geht den Bus nach MT. Bromo zu nehmen. Das passt schon irgendwie.

© Sabine Salcher, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieviele Chancen braucht der Mensch um sich seinen Traum zu erfüllen? Bei mir sind aller guten Dinge drei. Ende April geht es los. In 9 Monaten allein um die Welt. Im Gepäck die eigene Courage und die ungestillte Lust mittendrin statt nur dabei zu sein
Details:
Aufbruch: 28.04.2008
Dauer: 17 Monate
Heimkehr: 18.09.2009
Reiseziele: Vietnam
Thailand
Laos
Kambodscha
Malaysia
Indonesien
Australien
Der Autor
 
Sabine Salcher berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.