where is the sunshine?

Reisezeit: August 2009 - Juli 2010  |  von Kathrin S.

fraser island

Ziel: Fraser Island ... 3Tage/2 Nächte...1 Jeep inklusive Campingzeug + viel Alkohol und 11 verrückte Backpacker

Die Nacht davor verbrachten wir im hostel am rainbow beach. Am nächsten morgen, bevor es los ging, nahm ich meine letzte Dusche für die nächsten 3 Tage. Nach dem Frühstück wurden wir 2 stundenlang über den ganzen Ablauf informiert, da diese Tour ohne irgendwelche Reiseführer stattfand. Also waren wir die nächsten 3 Tage auf uns alleine gestellt. Den Jeep durften nur Leute fahren, die mindestens 21 Jahre alt waren und mindestens seit 2 Jahre einen Führerschein besaßen. Die Fahrer wurden extra eingewiesen, wie sie den Jeep zu fahren haben. 4wheeldrive ist eben nicht das gleiche wie Autofahren. Danach ging es ans packen. Campingzeug, Rucksäcke, Essen, Kochutensilien und natürlich den Alkohol mussten wir auf dem Dach des Jeeps verstauen. Nun konnte es endlich losgehen. In einer Kolonne (4 Jeeps) fuhren wir zur Fähre, die uns zur Fraser Island brachte. Das Abenteuer kann beginnen..,.

Vorab, die Insel besteht hauptsächlich nur aus feinsten Sand und Regenwälder ... Natur pur!
Die Straße ist der Strand. Im inneren der Insel ist der Sand besonders weich und tief und "die Straßen" sooo wahnsinnig schmal, da hat der 4wheeldrive besonders Spaß gemacht. Zum eingewöhnen durften wir am Anfang direkt die Insel durchqueren und uns mit den tollen Straßenbedingungen bekannt machen.
Es gab Stellen an den wir im Sand versunken sind, Löcher buddeln und den Jeep schieben mussten.
Auf dem Weg passierte uns, dass ein Reisebus direkt vor uns kaputt ging und die komplette Straße versperrt hat. So konnten wir auch nicht weiter und mussten solange warten bis jemand kam, um den Bus zu reparieren. In der Zeit haben wir natürlich den Alkohol ausgepackt und vorgeglüht. Nach über einer Stunde konnte es dann weiter gehen. Wir mussten immerhin bestimmte Uhrzeiten einhalten, da wir bei Flut nicht am Strand fahren konnten. Es wurde langsam dunkel und noch kein Camp in Sicht. In der Dunkelheit fanden wir dann ein schönes Plätzchen. Unser Lager konnte aufgebaut und das Essen gekocht werden. Nach der ganzen Anstrengung war erstmal Party angesagt.

Am nächsten Tag war unser Ziel Lake McKenzie. Wow, der See war umringt von weißem Sand und hatte so klares Wasser, dass ich nicht glauben konnte das es ein See war. Ich kenne ja nur die ekelhaften und verdreckten Seen aus Deutschland. Wunderschön...!!! Nach ein paar Stunden plantschen mussten wir auch schon wieder los. Jap, und ich durfte auch mal fahren... und es hat soooo viel Spaß gemacht im Sand rumzurutschenJ Auf unserem Weg lagen 2 Schiffswracks am Strand die man besichtigen konnte und hatten auch unsere erste Begegnung mit einem Dingo. Anschließend mussten wir uns wieder ein Plätzchen zum campen suchen, aber diesmal direkt am Strand versteckt hinter einer kleinen Düne. Nachdem unser großes Lager aufgebaut war, begann auch schon die Party. Es war ja immerhin unsere letzte Nacht auf Fraser Island und der Alkohol muss leer getrunken werden.. Während wir am feiern waren, sind Dingos in unser Lager gekommen auf der Suche nach Fressen., aber es ist nichts passiertJ Und als Krönung entdeckten wir eine Schlange in unserem Camp. Ich kann es immer noch nicht glauben, aber Greg dachte wohl er wäre Steve Irwin und fing die Schlange. Alkohol kann eben auch Nebenwirkungen haben.... Am nächsten Morgen ging es zu einem besonderen Lookout von Fraser Island. Von der Klippe aus konnten wir einen Schwarm Delfine beobachten die mit den Wellen gesprungen sind, Schildkröten, Rochen und sogar Haie. Achso, übrigens war es auch strikt verboten im Meer schwimmen zu gehen wegen den Haien. Unser letztes Ziel war der Lake Allom. Wir mussten eine halbe Stunde laufen bis wir den See erreicht hatten. Allerdings war dieser nicht so schön, wie der Lake McKenzie. Das Wasser war ein wenig drüber, aber dafür die Dünen um den See herum umso schöner. Nun war unser Trip auch schon zu Ende und mussten wieder zur Fähre fahren. Als wir im hostel am rainbow beach ankamen, war der erste Gang in die Dusche. Ein Traum!!!! Trotzdem war die Fraser Island tour definitiv einer der besten!

naaa, wo bin ich???..das Foto ist sooo toll

naaa, wo bin ich???..das Foto ist sooo toll

nein, wir waren nicht betrunken...

nein, wir waren nicht betrunken...

letzter abend...

letzter abend...

Kochen mit den Mädels

Kochen mit den Mädels

das war einmal ein Geburtstagskuchen...

das war einmal ein Geburtstagskuchen...

unsere Gruppe...

unsere Gruppe...

Bus kaputt, Straße blockiert,...okay, pack den Alk aus...

Bus kaputt, Straße blockiert,...okay, pack den Alk aus...

Die Dünen runter rollen lassen, dass ist schön

Die Dünen runter rollen lassen, dass ist schön

© Kathrin S., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
in Australia;-)
Details:
Aufbruch: 10.08.2009
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: Juli 2010
Reiseziele: Singapur
Australien
Neuseeland
Indonesien
Der Autor
 
Kathrin S. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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