Quer durch Amerika

Reisezeit: Mai / Juni 2015  |  von Beate Pigeon

29.6.15 Resume

Wir ziehen Bilanz

Was ist unsere Bilanz nach diesen Ferien?

Als aller erstes möchten wir uns bei all denen bedanke, die uns diese unglaublichen 7 Wochen Ferien ermöglicht haben.

Wir bedanken uns bei meinen Eltern, meiner Schwester und bei unseren Kindern und ihren Freunden, die sich um alles gekümmert haben solange wir weg waren und unsere Wohnung nach den Inderlein wieder tio top aufgeräumt haben. Es war schön so nach Hause zu kommen. Ihr seid die grössten Engel von allen.

Ein gutes Navi ist Gold wert. Dank dem Tom Tom haben wir Strecken entdeckt, die wir sonst nie gefahren wären. OK, er hat uns auch offroad geführt, aber auch durch sensationelle Nebenstrassen.

Wir haben ein Wetter App runtergeladen und so waren wir fast immer auf der Sonnenseite. Leider, manchmal ist das Wetter unberechenbar, aber wir konnten es doch immer ziemlich gut abschätzen.

Nehmt nicht zu viele Kleider mit, Amerika hat auch Läden. Aber eine gute Töffausrüstung muss sein. Am besten auch den eigenen Helm, der muss einfach sitzten. Ganz wichtig sind Regenkleider, da ist nichts gescheites zu kaufen in Amerika (obwohl es da viel heftiger zu regnen scheint als bei uns.) Die scheinen alles schönwetter Fahrer zu sein.

Daylong Sonnencreme, die muss ins Gepäck! Unterschätzt die Sonne in Amerika nicht, ihr seid da zwischen den Längengraden von Rom und Nordafrika.

Wer mehrer Nationalparks besuchen will soll sich einen Jahrepass für 80 Dollar kaufen. Gilt für 2 Personen, inkl. Fahrzeug. Wir haben dadurch viel Geld gespart.

Unbedingt den TCS / ACS oder sonst ein Automobilclub Karte mitnehmen, bei vielen Hotels gibt es dann 10% Rabatt. Sie kennen zwar unsere Karten nicht, akzeptieren sie aber trotzdem. Keiner hat sich die Karte genauer angeschaut, hätte auch irgend einen Ausweis zeigen können, so mein Gefühl. Also, immer nach tripple A Reduktion fragen. Die Hotels haben meist auch ein "AAA" Zeichen irgendwo.

Seine email Adresse und seine Heimadresse auf einen Zettel schreiben, inkl Telefonnummer wo ihr erreibar seid, dann geht es schneller beim einchecken im Hotel.

Wir haben 8'466 Meilen = 13'625 km gemacht

Wir haben folgende Bundesstaaten besucht:
New York
New Jersey
Pennsylvania
District of Columbia (Washington D.C.) Ist eigentlich kein Budesstaat
Maryland
West Virginia
Kentucky
Tennessee
Alabama
Mississippi
Arkansas
Missouri
Illinois
Kansas
Colorado
Utha
Nevada
California
Wyoming
Idaho
Montana
Washington

Wir haben die Niagara Fälle, die Präsidenten Köpfe, New Orleans, Maine, Sturgis, Durango, Amarillo wegen den Regenfällen nicht gesehen. Auch einige andere Orte mussten wir wegen dem Wetter von der Liste streichen. So wie den Bryce Canon, wo wir bereits davor gestanden sind und die Prognose "sinnflutartige Regenfälle mit schweren Gewitterstürmen" die Wanderer und uns an der Besichtigung gehindert haben.

Wir haben
- auf der ganzen Reise zwei fleissige Schutzengel gehabt, DANKE
- eine kaputte Fahrerbrille (easy mit nur einem Bügel in der letzten Woche unterwegs, dafür hat es am linken Ohr auch nicht gedrückt.)
- unzählige freundliche und hilfsbereite Menschen angetroffen
- nicht nochmal in Las Vegas geheiratet, obwohl wir mit dem Gedanken gespielt haben
- amerikanische Frisuren aus Salt Lake City, zu einem super Preis
- 2 Pannen gehabt, was nicht der Rede wert ist.
- mindestens einen Pneu runtergefahren auf Null
- in unglaublich vielen verschieden Hotels übernachtet (und es waren alle Kategorien dabei vertreten, von Wow bis Igitt)
- unzählige Liter unsweet tea bei Mc Donalds getrunken (wegen dem free WIFI)
- wenn möglich die örtlichen Biersorten probiert (Brauereien ohne Ende!)
- sind viele, viele, viel Kilometer gelaufen (danke Rider)
- haben viel geredet und gelacht
- haben Naturschönheiten gesehen, die nicht in Worte zu fassen und nicht auf Bilder zu bannen sind
- sind uns 2 mal wegen Nichtigkeiten in die Haare geraten
- haben uns sofort wieder versöhnt und die Reise weiter genossen
- keine einzige Busse bekommen, da wir uns meistens an alle Vorschriften gehalten haben. Obwohl Rider immer wieder sagen musste, keiner hält sich ans Tempo ausser Easy. (die aber manchmal auch schneller gefahren ist.)
- 1 Million Eindrücke an die wir uns gerne erinnern werden
- mal gut mal schlecht gegessen, mal billig mal teuer (Teuer ist nicht immer gut)
- für die nächsten 2 Jahre Burger gegessen!! (also ich hab keinen Bedarf mehr!)
- festgestellt, das amerikanische Dialekte manchmal beim bessten Willen nicht zu verstehn sind. (und ich dachte ich kann Englisch )
- festgestellt das Rider auch total easy war auf dieser Reise, das war richtig schön (den Namen ändern wir trotzdem nicht!)
- festgestellt das Harley Händler super und hilfsbereit sind

- ich habe mich neu verliebt! (muss Rider fragen wie es ihm geht

Ach, die Liste könnte noch endlos erweitert werden. Aber es reicht. Wer fragen hat, einfach im Gästebuch nachfragen.

Wären auch froh über Rückmeldungen, was beim nächsten Reisebericht besser gemacht werden soll.

Einen schönen und unvergesslichen Sommer wünschen euch
Easy und Rider

© Beate Pigeon, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
von New York nach Seattle Mit der Harley quer durch Amerika
Details:
Aufbruch: 09.05.2015
Dauer: 7 Wochen
Heimkehr: 28.06.2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Beate Pigeon berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.