Pulau Langkawi

Reisezeit: Oktober 2005 - Juni 2006  |  von Tim B.

Malaysia: Pulau Langkawi - Strandurlaub

Wir sind morgens mit einem Speedboot nach Langkawi gefahren. Das Boot hat vom Aussehen her an ein Raumschiff erinnert und es ging dann auch verdammt schnell uebers Wasser. Wir haben gabe wie verabredet in dem Boot wieder getroffen und waren nach 2 Stunden auf Langkawi. Wir sind mit dem Taxi an einen Ort auf der Insel gefahren, den wir uns vorher aus dem Reisefuehrer ausgesucht hatten.

Dort haben wir uns ein paar Hotels angesehen um uns eins auszusuchen in dem wir 4 Tage bleiben werden. Die meisten haben damit geworben, dass sie heisse Duschen haben. Die scheinen tatsaechlich zu denken, wir wollen bei dieser Hitze noch heiss duschen.
Wir haben uns dann versichert, ob sie auch klate Duschen haben und uns fuer ein grosses 4 Bettzimmer in einem guten Hotel am Strand mit Klimaanlage entschieden. Es war kein Zimmer mit Meerblick mehr frei, aber es war auch so gut genug.

Es war mittlerweile schon Nachmittag und wir haben ein bisschen im Meer gebadet und haben einen kurzen Spaziergang zu nahe gelegenen Reisfeldern gemacht.

Am Abend haben wir uns dann das zollfreie Bier schmecken lassen. Die gesamte Insel hier ist zollfrei, aber trotzdem ist das Bier im Kiosk noch teurer als in Deutschland.

Am naechsten Tag haben wir uns ein Auto geliehen und haben die vermeintlich interessantesten Orte der Insel auf einer Route abgeklappert, die wir uns am Vorabend zusammen gebastelt haben.

Der erste Stopp war ein Mausoleum, es war schwer zu finden und wir sind zum Schluss an einem anderem Ort gelandet den wir uns dann alternativ angesehen haben, weil wir das Mausoleum nciht gefunden haben. Wir sind dann weiter gefahren und haben wieder Schilder Richtung Mausoleum gesehen, wir sind ihnen in der Hoffnung es beim zweiten Anlauf zu finden, gefolgt und kamen wieder am selben Ort raus.

Wir waren vorher wohl doch am Richtigen Ort, haben auch den Eintritt bezahlt, aber das Mausoleum nicht gefunden.

Enttaeuscht wind wir weiter gefahren und haben uns gesagt, das der naechste Stopp ja nur besser werden kann. Wir sind zu den verbrannten Reisfeldern gefahren, sie sind von den Malaysiern vor ca. 30 Jahren verbrannt worden, um sie nicht in die Haende der Indonesen fallen zu lassen.
Wir sind dort rum gelaufen und haben nach dem Weg zu den Reisfeldern gefragt, aber konnten sie nicht finden. Wir sind dann weiter gefahren ohne die Reisfelder gefunden zu haben. Dieser Stopp war tatsaechlich noch enttaeuschender als der Erste.
Der naechste Stop war eine Seilbahn die an diesem Tag wegen Wartungsarbeiten geschlossen war.

Dann sind wir zu einem Wasserfall gefahren, der ziemlich mikrig war. Aber es war das Beste was wir bisher an diesem Tag gesehen haben. Wir sind weiter bergauf gegangen zu ein paar Kaskaden. War ganz gut, aber nichts spektakulaeres.

Auf dem Weg zum naechsten Stopp hat es angefangen zu regnen, das war nicht so praktisch, denn es stand Strand auf dem Programm. Aber als wir ankamen hatte es schon wieder aufgehoert.

Es war ein schoener Sandstrand, den wir fast fuer uns alleine hatten. Wir waren schwimmen, lagen am Strand und haben uns ein Kanu geliehen. Es war der erste gelunge Stopp an diesem Tag. Wurde auch Zeit!

Anschliessend sind wir zu einem Wasserfall, wo wir uns in dem kuehlen Wasser nochmal abgekuehlt haben und wo wir zu Mittag gegessen haben. Fuer mich standen mal wieder gebratene Nudeln auf dem Menue. Seitdem ich in Asien unterwegs bin habe ich jeden Tag mindestens einmal entweder Nudeln oder Reis gegessen.

Es ging weiter nach Koha der groessten Stadt auf der Insel, wir haben uns dort informiert, wie wir von Langkawi nach Thailand fahren koennen und wollten eigentlich in einen Park, haben dann aber festgestellt, dass wir schon spaet dran sind und sind weiter gefahren.

Wir waren etwas unter Zeitdruck, weil wir zum Sonnenuntergang auf dem hoechsten Berg der Insel sein wollten. Bloed nur dass die Spitze des Berges wolkenverhangen war. Wir sind also wieder runter gefahren und auf dem Rueckweg ist die Sicht dann klarer geworden und wir sind angehalten und haben den Sonnenuntergang von dort gesehen.

Dann ging es wieder zurueck zum Hotel, wir sind noch an einem Markt vorbei gekommen, haben uns dort viele kleine Snacks gegoennt und sind dann nach einem langen Tag kaputt zurueck ins Hotel.

Am naechsten Tag bin ich schwimmen gegangen und habe mich von den grossen Wellen durchschleudern lassen. Am Nachmittag sind wir zu einer Inseltour aufgebrochen.

Wir sind mit einem kleinen Boot zu einem Suesswassersee gefahren, hatten dort eine Stunde Zeit, die ich zum schwimmen genutzt habe.
Dann sind wir weiter zu einer Bucht gefahren, wo wir aus dem Boot eine Adlerfuetterung gesehen haben.

Anschliessend ging es weiter zu einer anderen unbewohnten Insel, dieser Stopp war ein bisschen enttaeuschend, der Strand sollte die Attraktion sein, aber den Strand, den wir vorm Hotel haben ist wesentlich besser.

Das war der letzte Stopp und es ging dann zurueck, wir dachten schon die Tour sei gelaufen, als der beste Teil erst begann. Der Fahrer, des Motorboots hat den Motor aufgedreht und wir sind ueber die Wellen geritten. Durchgeschuettelt und etwas nass sind wir heil an Land wieder angekommen.

Am neachsten Tag bin ich morgens nochmal in die Wellen gesprungen und am Nachmittag bin ich dann mit Gabe auf einem gemieteten Roller nach Koah gefahren. Er hat mich dort abgeladen und ist zurueck gefahren um Sol abzuholen, wir hatten vor in einen Park zu gehen, wo einst der erste Kokosnussbaum-Kletterwettbewerb stattfand. Als wir alle in Koha waren hat Gebe es bevorzugt in ein klimatisiertes Restaurant zu gehen und sich dort abzukuehlen. Wir sind mit ihm essen gegangen und er ist dann am spaeten Nachmittag mit der Faehre zurueck nach Penang gefahren. Sol und ich haben noch Tickets fuer morgen nach Thailand gekauft und sind mit dem Roller zurueck ins Hotel gefahren.

Morgen geht es nach Koh Lanta unsere erste Station in Thailand.

Das waren meine Tage vom 24. bis zum 27. April.

Ein Sonnenuntergang in Langkawi

Ein Sonnenuntergang in Langkawi

© Tim B., 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ursprünglich Stand Australien auf meiner Wunschliste ganz oben. Dann ist die Wunschliste immer länger geworden und so kam es, dass ich in 8 Monaten Zentralamerika, Peru, Bolivien, Chile, Neuseeland, Australien, Bali und Lombok, Singapur, Malaysia und Thailand erkunden werde. So ist es zumindest monentan geplant...
Details:
Aufbruch: 16.10.2005
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: Juni 2006
Reiseziele: Mexiko
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Costa Rica
Panama
Chile
Pazifik
Neuseeland
Australien
Indonesien
Singapur
Malaysia
Pulau Langkawi
Thailand
Der Autor
 
Tim B. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.