Lebe deinen Traum.... Claudia und Matze auf Reisen

Reisezeit: Oktober 2008 - September 2009  |  von Matze und Claudia

Laos: Luang Prabang

Unser Flug ging morgens um 9 Uhr von Hanoi nach Luang Prabang und hat gerade mal 45 Minuten gedauert. Der Unterschied war wirklich krass. Schon am Flughafen waren die Leute viel freundlicher als in Vietnam und sogar die Zoellner haben einen angelaechelt. Das war schon mal der erste positive Eindruck von Laos. Weiter gings per Taxi zu unserem Guesthouse. Nachdem wir unseren Krempel ins Zimmer gebracht hatten, gings auch direkt zu Fuss in die "Stadtmitte". Und das war Entspannung pur. Keine hupenden Mopeds, kaum Autos und alles ging ein bisschen langsamer. Was bei diesen Temperaturen auch absolut nicht verwunderlich ist. Es war mal wieder abartig heiss und selbst vom Nichtstun ist einem der Schweiss runter gelaufen. Nach einer kurzen Erfrischung haben wir uns ein Fahrrad gemietet, in der Hoffnung, dass wir durch den Fahrtwind ein bisschen Abkuehlung bekommen. Da man bei der Hitze aber nur langsam fahren konnte, wars mit der Abkuehlung und dem Fahrtwind nicht weit her. Aber wenigstens konnten wir sitzen. Also sind wir ein bisschen in der Gegend rumgeduest und haben uns die Stadt ein bisschen angeschaut. Am naechsten Tag wollten wir auf "Tempeltour" gehen, also haben wir wieder ein Fahrrad gemietet und haben uns auf den Weg gemacht und haben unter grossem, wenn nicht sogar groesstem Schweissverlust diverse Tempel und den Koenigspalast angeschaut.

Wat Xieng Thong

Wat Xieng Thong

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Grosser Buddha...

Grosser Buddha...

...liegender Buddha...

...liegender Buddha...

...und noch mehr Buddhas

...und noch mehr Buddhas

Interessante Drachen...

Interessante Drachen...

Verschnaufpause beim Koenigspalast

Verschnaufpause beim Koenigspalast

Da Luang Prabang die Stadt der Tempel und Moenche ist, wollten wie uns den fruehmorgendlichen "Bettelgang" der Moenche nicht entgehen lassen und sind am naechsten Morgen um 5 Uhr frueh aufgestanden um uns das anzuschauen. Hier gibt es ueber 300 Moenche, die fruehmorgens unterwegs sind und durch Essensgaben zu Ihren Mahlzeiten fuer den ganzen Tag kommen.

Moenche beim Bettelgang

Moenche beim Bettelgang

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Da wir schon mal so fureh unterwegs waren, sind wir direkt im Anschluss auf den Markt. Je frueher, desto interessanter. Und wir mussten feststellen, dass auch die Laoten sehr interessante Dinge verspeisen, bei denen wir nicht mal auf den Gedanken kaemen, das zu probieren.

Lebende Echsen...

Lebende Echsen...

...geschlachtet!!!

...geschlachtet!!!

Leckere Spiesschen, bereits fertig fuer den Grill!!

Leckere Spiesschen, bereits fertig fuer den Grill!!

Proteine

Proteine

Sind das gegrillte Ratten?

Sind das gegrillte Ratten?

Nach einer ausgiebigen Verschnaufpause gings mittags mit dem Tuk Tuk zu dem schoenen Wasserfall "Tat Kuang Si", in dem man richtig schoen baden konnte. Allerdings hat es so derart geschuettet, dass es egal war, ob man ins Wasser gegangen ist, oder nicht. Nass war man so oder so.

Kurz vor dem Regen am wunderschoenen Wasserfall

Kurz vor dem Regen am wunderschoenen Wasserfall

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Baden in tuerkisem Wasser

Baden in tuerkisem Wasser

Leider waren wir nicht allein, auch wenn es so aussieht!

Leider waren wir nicht allein, auch wenn es so aussieht!

Nach soviel Programm mussten wir uns erst mal erholen und haben einen "Faulenzertag" eingelegt. Da war erst mal ausschlafen und relaxen angesagt. Und wo kann man das besser als in einem der unzaehligen Spas die es hier gibt. Und so waren wir am Tag drauf topfit und ausgeruht um mal wieder frueh aufzustehen. Dieses mal gings per Boot 2 Stunden zu einer "Buddha- Hoehle".

Bootsfahrt auf dem Mekong

Bootsfahrt auf dem Mekong

Schoene Bergige Landschaft in Nord- Laos

Schoene Bergige Landschaft in Nord- Laos

Die erste Hoehle war relativ leicht, aber denoch schweisstreibend, ueber ein paar Treppen zu erreichen. Allers voller Buddha- Statuen. Allerdings gab es noch eine Hoehle, da war der Weg aber schon anstrengender. Es war heiss, extrem heiss. Es ging bergauf, steil und viele, viele Treppen. Und es gab viele bettelnde Kinder. Was jetzt das anstrengendste am Weg nach oben war, sei mal dahingestellt. Nach der Hoehlenbesichtigung gings per Boot wieder 1 Std. zurueck und wir konnten den Nachmittag mal wieder mit "Nichtstun" geniessen.

Buddhas in der Pak Ou Cave

Buddhas in der Pak Ou Cave

Und noch mehr Buddhas

Und noch mehr Buddhas

Bissle Frischluft in der Hoehle

Bissle Frischluft in der Hoehle

Da das Essen hier wirklich superlecker ist, haben wir uns zu einem Kochkurs angemeldet. Los gings morgens um 10 Uhr mit einem Besuch auf dem Markt. Dann wurde ein 2- gaengiges Mittagessen gekocht. Nachdem das verspeist war, gings direkt an die Arbeit, das Abendessen zu kochen. 3 Gaenge und das in einer Kueche mit 10 anderen kochenden Touris, ohne Klimaanlage, bei einer gefuehlten Temperatur von ueber 50 Grad. Abartig, kaum auszuhalten. Gegen 17:30 Uhr war dann alles gekocht und verspeist und wir mussten mit unsren vollen Baeuchen erst mal ins klimatisierte Hotelzimmer um uns ein wenig abzukuehlen. Das war definitiv eine nette Erfahrung, allerdings sollte man sich gut ueberlegen, ob man sich das bei der Hitze wirklich antun will.

Matze am Wok

Matze am Wok

Das Ergebnis, unser Abendessen

Das Ergebnis, unser Abendessen

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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." Aurelius Augustinus (354 - 430) Unser Buch beginnt am 5. Oktober 2008, und führt uns durch folgende Kapitel: Cook Islands, Neuseeland, Tonga, Samoa, Australien und Südost- Asien.
Details:
Aufbruch: 05.10.2008
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 08.09.2009
Reiseziele: Cookinseln
Neuseeland
Tonga
Samoa
Australien
Vietnam
Laos
Kambodscha
Thailand
Hongkong
China
Singapur
Der Autor
 
Matze und Claudia berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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