Transsilvanien (Siebenbürgen) und Bukowina - Rumänien 2018

Reisezeit: Mai - Juli 2018  |  von Uschi Agboka

Kurz-Info - Teil II - Carta - 7 .- 27. Mai 2018 : Montag, 21. Mai 2018 - 17. Tag

Montag 21. Mai 2018 17. Tag

E68/1 Arpasu de Jos / Ucea / Vistea / Oltet / Sambata de Jos / Voila / Fagaras / Persani / Vladeni / Codlea / 112a / 106b - Vulcan / 112a / 112e - Bran - Dracula Schloß /
Gleiche Strecke zurück

Fahrzeit 7 1/4 Std. 142 Meilen = 229 km

Das Wetter heute Morgen ist durchwachsen. Wir wissen nicht, was wir davon halten sollen. Doch wir beschließen, nach Bran zum Dracula Schloss zu fahren.

Auf der eigentlichen Straße müssen wir umkehren. Sie ist so schlecht, für uns nicht befahrbar. Also machen wir einen Umweg über Codlea. Unterwegs kommen wir mal wieder über einen Bahnübergang, der es in sich hat. Wir halten, damit wir das richtig fotografieren können. Alle Autos und LKWs fahren langsam, wenn sie sich so einem chaotischen Bahnübergang nähern. So weiß man immer gleich Bescheid und reduziert die Geschwindigkeit.

In Vulcan stoppen wir auch kurz, Rolf will an einer Bank Geld ziehen. Es gibt hier einige schöne alte Häuser und einen kleinen Fluss, Jiul de Vest, der mitten durch den Ort fließt.

Vulcan - siehe sep. Kapitel

Und es geht weiter. Wir können das Dracula Schloss in Bran schon von weitem sehen. Leider wird der Himmel immer dunkler. Das lässt nichts Gutes erwarten.

In den Außenbezirken von Bran entdecken wir einige prächtige Villen, umgeben von schönen Gärten.

In Bran selber ist die Hölle los. Das gefällt uns schon mal gar nicht. Die meisten der Touristen hier sind Amerikaner und Italiener.

Viel Polizei ist präsent. Auf einem bewachten Parkplatz können wir unser Motorrad sicher abstellen. Überall Verkaufsbuden, viele mit Ramsch und wirklich scheusslichem Zeug. Mir unbegreifbar, dass das jemand kaufen kann.

Eigentlich wollten wir das "Dracula-Schloss" besichtigen, aber nachdem wir festgestellt haben, dass da Hunderte vor uns an der Kasse standen, haben wir verzichtet.

Der ganze Ort ist ein Touristenrummel, die Touristen werden nach allen Regeln der Kunst abgezockt. Ich habe einigen Amerikanern beim Einkauf geholfen. Man verlangte von ihnen den vierfachen Preis in Dollar! Das war unglaublich.

Da es anfing zu regnen, haben wir uns in eine Bar verzogen, Rolf hat seine Suppe gegessen und dann haben wir dem Treiben zugeschaut. So etwas ist nicht unser Geschmack und wir waren froh, bald diesen Ort verlassen zu können.

Nachdem wir uns gestärkt haben, verlassen wir den überlaufenen Ort und fahren Richtung Heimat. Unterwegs regnet es wieder sehr stark, so dass wir in Vulcan nochmals an einer Dorfkneipe halten. Leider betrügt uns die ältere Dame beim Bezahlen der Getränke. Sie denkt wohl, Touristenaufschlag sei ok. Ich finde das nicht gut und sage ihr meine Meinung, ehe wir weiterfahren.

Dann weiter. Kurzer Aufenthalt in Fagarasch zum Einkauf. Kurz bevor wir den Campingplatz erreichen, erneut starker Regen. Gut, dass es in unserem Vorzelt schön warm ist. So können unsere nassen Klamotten gut trocknen.

Unterwegs sind uns einige Störche begegnet. Sie staksten in den feuchten Wiesen umher, auf der Suche nach Futter. Es war ein schöner Tag, trotz Regen.

Zum Abendessen gibt es Spätzle, Schweinefilet, Pilze, Erdbeeren und Bananen.

Weitere Bilder findet Ihr unter

Uschi & Rolf – Rumänien - Tschechien – Polen – Slowakei @Uschi.Rolf.Tschechien.Polen.Slowakei
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© Uschi Agboka, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Besichtigung der Kirchenburgen in Siebenbürgen (Transsilvanien) und der Moldauklöster in der Bukowina mit vielen Hintergrundinformationen.
Details:
Aufbruch: 05.05.2018
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 01.07.2018
Reiseziele: Rumänien
Der Autor
 
Uschi Agboka berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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