Einmal um die Welt

Reisezeit: März - September 2005  |  von Niels Becker

USA (15.03. - 23.03. ): Houston

Houston - und es gibt doch Wind auf dem Mond

Abends sind wir in New Orleans losgefahren und am naechsten Morgen kamen wir einigermassen fit in Houston an. Also hoffentlich nicht ein "Houston, we have a problem" wenn wir zum Space Center wollen. Eine heimische Recherche in Deutschland liess da ja nichts Gutes ahnen.
Also erstmal raus aus dem "Central de Autobuses". Huch, eine netter Houstonaner spricht uns an, als wir auf die Karte sehen. Er erklaert uns, dass das es ein Infocenter gibt, ungefaehr einen Haeuserblock entfernt. Ok, alles klar, wir also dahin. Die Zeit bis es aufmacht, haben wir mit einem kleinen Stadtbummel und einem Fruehstueck ueberbrueckt. Habt ihr schon mal versucht, in einer Grossstadt im Arbeitszentrum ein guenstiges Fruehstueck zu bekommen? Vergesst es! Schliesslich haben wir uns irgendwas geleistet, aber diese eklige Kaesepampe, Ei und salzigen Gries. Bah, dies ist kein Start in den Tag fuer mich.

Aber zurueck zum Info Center der Metro. Nach kurzem Fragen wussten wir, dass einen direkten Bus zum Space Center gibt. Kosten: unglaubliche 1 USD pro Person. Wow!, wir also in den Bus und auf zum Space Center. Fahrt.. Mir liegt das Fruehstueck noch schwer im Magen.
Ankunft im Space Center Houston (dem "Freizeitpark"), welcher neben dem Johnson Space Center (dem "richtigen" Space Center) liegt. Sehr interessant. Es gibt dort vieles zu entdecken, aber einer der Highlights fuer uns, war die Tour zum historischen Kommandostand. Von hier aus wurden unter anderem die legendaeren Missionen Apollo 11 (Mondlandung) und Apollo 13 kontrolliert. 1996 wurde es erst in den wohlverdienten Ruhestand geschickt, wenn man bedenkt, wie die Rechner da aussehen. (Fuer alle die es interessiert, ein heutiger Pentium-Rechner hat mehr Rechenleistung als das gesamte Kommandozentrum bei den Apollo-Missionen).

Historische Kommandozentrale

Historische Kommandozentrale

Wie einige wissen, gibt es die Verschwoerungstheorie, dass die NASA sich die Sache mit der Mondlandung nur ausgedacht und insziniert hat. Ein Beweis soll die "wehende" Amerika-Flagge sein, die auf den Bildern zu sehen ist. Und, wie wir alle wissen oder auch nicht, gibt es auf dem Mond keine Atmosphaere, also auch keinen Wind der die Flagge wehen lassen koennte. Nun, dieses Problem hatten auch die Astronauten, die Flagge hing einfach unfotogen herunter, also nahmen sie oben eine Querstange und fixierten die Flagge somit. Schliesslich probierten sie noch etwas rum und fanden heraus, dass, wenn sie die Flagge nicht ganz stramm festziehen sondern etwas lockerer halten, Dellen entstehen, die aussehen, als wuerde die Flagge im Wind wehen. In Wirklichkeit bewegt sich aber gar nichts; und ... die Videos zeigen das. Ausser den Astronauten bewegt sich da gar nichts.
Schade, war eigentlich so eine schoene Verschwoerungstheorie und dann gibt es doch Wind auf dem Mond. Naja, oder so aehnlich.

Niels - der Weltraumexperte

Niels - der Weltraumexperte

© Niels Becker, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Am 15. März geht´s los: Wir starten vom Düsseldorfer Flughafen zu unserer 5,5 monatigen Tour rund um die Welt. Auf den nächsten Seiten findet ihr zunächst einmal unsere geplante Reiseroute. Später könnt ihr hier unsere Berichte und Fotos aus den einzelnen Ländern sehen. Wir freuen uns natürlich ganz besonders über Einträge in unserem Gästebuch. Liebe Grüße Nicole und Niels
Details:
Aufbruch: 15.03.2005
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 07.09.2005
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Mexiko
Veracruz
Mazunte
Peru
Bolivien
Chile
Neuseeland
Australien
China
Chengdu
Indien
Der Autor
 
Niels Becker berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.