7 Monate in Chile

Reisezeit: Juli 2009 - März 2010  |  von Kathi Fersen

26.Okt. bis 1.Nov.

Am Dienstag war ich nach der Arbeit mit Nadine und einer anderen Deutschen im Haus San Sebastiana, das Haus von Pablo Neruda in Valparaíso. Das ist das kleinste Haus von seinen drei und das einzige, durch das man ohne eine Führung gehen kann. Da es in der Woche war, war auch nicht so viel los. Das Haus ist auch ganz interssant und der Audio Guide war besser als die Führung in Isla Negra. Fotografieren war wie allen Häusern drinnen verboten, aber ich hab es trotzdem gemacht, wenn die Aufsicht nicht geguckt hat. Leider hatte ich die Überwachungskameras übersehen und wurde angemeckert^^ naja, jedenfalls hab ich jetzt ein paar:

Das Esszimmer

Das Esszimmer

Seine Bar

Seine Bar

Der Ausblick aus seinem Haus

Der Ausblick aus seinem Haus

Danach waren wir noch Kaffeetrinken. Diesmal war ich hart und hab kein Kuchen gegessen... Kochen können die Chilenen nicht, aber dafür super gutes Eis und Kuchen...

Anschließend war ich noch im Supermarkt, ich hatte auf einmal Heißhunger auf Toast mit Leberwurst, zum Glück gibt es das hier Danach war ich noch beim Sport...

Am Mittwoch hab ich erst mal viel telefoniert mit Matze, Mama und Clara Es war super heiß, bestimmt 29 Grad. Ich bin ja mal gespannt wie das dann im Sommer hier ist...

Am Donnerstag war ich abends erst bei Nadine und da war dann noch eine Freundin von Nadine und eine weitere Studienkollegin, die aber eigentlich momentan in Buenos Aires studiert und nur für ein paar Tage hier ist. Da haben wir dann ein bisschen vor getrunken und sind anschließend in eine Bar gegangen. Die Preise in Valparaiso sind schon günstiger. Ich hab für mein Piscola 600 bezahlt, also etwa 80 Cent!

Ich, Marie, Nadine, Franze, Rose (eine  Amerikanerin aus nadines Hostel)

Ich, Marie, Nadine, Franze, Rose (eine Amerikanerin aus nadines Hostel)

Danach sind wir zu einem Reaggee Konzert gegangen. War ganz cool, aber leider fing die Band noch nicht an, obwohl es schon 1 Uhr war... Franze war müde, also wollten Marie und Nadine sie nach Hause bringen. Also bin ich auch schon mit, weil ich am nächsten Morgen um 7 Uhr wieder raus musste. Ich bin dann mit nen Collectivo nach Hause gefahren. Es war voll lustig der Fahrer war ein weißhaariger Opa und der hatte voll laut "We don't need no education" von Pink Floyd an und dann saßen wir da beide und haben voll mitgesungen.

Am Freitag waren wir mit der Schule im Botanischen Garten Der ist wirklich voll schön, auch echt groß. Aber seht selbst:

Karina

Karina

Evelyn ( die Assistentin), Rosana (die Klassenlehrerin), Karina und Sofia in einer Höhle

Evelyn ( die Assistentin), Rosana (die Klassenlehrerin), Karina und Sofia in einer Höhle

Sehr romantisch

Sehr romantisch

Meine Klasse, also nur 5 Kinder, da der Rest nur hätte in elterlicher begleitung mitgedurft...

Meine Klasse, also nur 5 Kinder, da der Rest nur hätte in elterlicher begleitung mitgedurft...

Danach musste ich mich erstmal hinlegen und eine Stunde schlafen. Fünf Stunden ist doch nicht ausreichend, vor allem wenn man was getrunken hat^^ Abends hab ich mich mit Angelika getroffen und wir sind ein bisschen durch die Stadt gegangen, danach war ich noch ein kleines Stückchen Pizza essen Als ich nach Hause kam, hat mir meine gastmutter erzählt, dass sie Krebs hat, weil offiziell wusste ich es ja noch nicht. Dann fing sie an zu weinen und meinte, dass sie ja noch so jung sei und ihre Enkelkinder, doch noch aufwachsen sehen will und noch so viel machen will...Dann fing sie an zu weinen.. Ich hab dann nur gesagt, dass sie immer positiv denken muss und nicht aufgeben darf. Sie meinte, dass wenn die Chemo nicht anschlägt, ist sie vielleicht Silvester nicht mehr!! Schon krass... ich hoffe nicht.... Ich hab dann schon früh geschlafen. Am Samstag hab ich viel gegammelt und nachmittags bin ich mit Angelika Kaffeetrinken gegangen. Wr saßen in einem schönen Café direkt am Meer an einem Kamin auf Sofas Voll schön!
Abends hab ich mit Maja getroffen und wir sind nach Valpo gefahren. Dort haben wir zufällig Nadine, Maja und Franze getroffen. Voll lustig in so einer großen Stadt!

Danach sind wir in eine Kneipe gegangen. Da Happy Hour war, war alles noch günstiger. Da hab ich mich dann ein Camapri-O und 2 Caipirinhia getrunken Voll lecker! Vor allem, wenn ein Cocktail nur 1,30 € kostet und dann noch super lecker ist

Maja und ich

Maja und ich

Jedenfalls waren danach ganz schön angetrunken und brauchten erstmal was zu essen. Also sind wir durch Valpo getorkelt und haben Empanadas gesucht und dabei die ganze Zeit "Eisgekühlter Bormelunder" gesungen^^ sind auch fündig geworden Danach haben wir uns mit Nadine und den anderen in der Disko Goose getroffen. Es war super voll und es lief mal wieder nur Reaggeton, war deswegen auch nur eine gute Stunde da...

Nadine und Maja in der Disko

Nadine und Maja in der Disko

Sonntag war ich ganz faul und lag den ganzen Tag nur im Bett Als ich frühstücken wollte, waren mehrere Leute in der Küche. Als ich dann mein Brötchen aufbacken wollte, sagt meine Gastmutter barsch zu mir: "Mach das später, wenn nicht so viele Leute hier sind" die Tochter aus Santiago hat dann eingelenkt und wollte, dass ich mein Brötchen trozdem aufbacke, aber ich bin dann ins Bad gegangen. Als ich wieder rauskam, wollte ich hoch gehen, aber dann rief die Tochter, dass ich doch jetzt das machen könne. Also gut... Auf einmal, fängt meine Gastmutter voll an rumzuschreien. Da ihre Tochter wohl irgendeine falsche Sorte gekauft hat. "Keiner hört mir zu! Was soll ich jetzt damit?! Das ist rausgeschmissenes Geld!" Dann ist sie nach oben gestürmt.... Und hat eine geraucht, obwohl sie wohl eigentlich seit 1 Monat nicht mehr raucht... naja alles nicht so einfach für sie...

© Kathi Fersen, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hier werde ich beschreiben, was ich 2 Wochen lang bei meinem Sprachkurs in Santiago erlebe, bei meinem 6 monatigem Praktikum in einer Schule für Kinder mit geistiger Behinderung und auf der 4 wöchigen Rundreise durch Chile!
Details:
Aufbruch: 31.07.2009
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 01.03.2010
Reiseziele: Chile
Argentinien
Der Autor
 
Kathi Fersen berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.