Auf und davon...

Reisezeit: Juli 2007 - September 2008  |  von Marco und Danielle A.

Siem Reap

Morgens um sieben fuhr unser Bus von Sihanoukville ueber Phnom Penh nach Siem Reap. Eigentlich hatten wir den Wecker auf sechs Uhr gestellt, nur ging dieser nie los! Erst 10 Minuten bevor der Bus fuhr, erwachten wir, super! Im Eiltempo packten wir alles zusammen und schafften es doch noch auf unseren Bus (Zum Glueck fahren in Kambodscha die Busse nie puenktlich ab). Nach 10 Stunden Fahrt erreichten wir dann endlich Siem Reap und wurden mit dem Tuk-Tuk ins Hotel gebracht.
Marco hat sich in Sihanoukville eine Erkaeltung eingefangen und so machten wir die ersten zwei Tage in Siem Reap nicht all zu viel. Erst am dritten Tag gings ab nach Angkor, um die vielen Tempel und Palaeste zu bestaunen. Dazu mieteten wir uns zwei super coole Bikes (mindestens fuhren sie...) und radelten los.
Der groesste und bekannteste Tempel ist Angkor Wat. Dieser ist wirklich riesig und mega eindruecklich! Ueberall fuehren steile Steintreppen hinauf zu den Tuermen und in den Gaengen rund um die Tuerme, sind wunderschoene und interessante Bilder in die Waende gehauen! Einfach grandios!
Wir waren um die Mittagszeit im Angkor Wat und waren erstaunt wie wenig Touristen wir antrafen (gut fuer uns). Am Abend bei Sonnenuntergang wirkt der Tempel am schoensten und zu dieser Zeit stroemen auch massig Touristen in den Tempel und wieder hinaus!

Die Tuerme von Angkor Wat

Die Tuerme von Angkor Wat

Angkor Wat bei Sonnenuntergang!

Angkor Wat bei Sonnenuntergang!

Wir haben fuer die Tempel von Angkor einen Drei-Tages-Pass geloest und so radelten wir am naechsten Tag wieder los. Eigentlich wollten wir ja auch noch mal den Sonnenaufgang bei den Tempeln geniessen, aber irgendwie schafften wir es nicht so fruh aufzustehen !
Noch fast mehr als Angkor Wat beeindruckte uns das Angkor Thom Areal mit dem Bayon Tempel. Schon an den Eingangstoren wird man von riesigen Steingesichtern angeschaut und im Bayon kann man 216 verschiedene Steingesichter entdecken. So was haben wir noch nie gesehen und es war einfach gigantisch!

Der Bayon- Tempel

Der Bayon- Tempel

Eines der vielen Steingesichtern!

Eines der vielen Steingesichtern!

Es sind nicht nur die Tempel die Angkor so wunderschoen machen, sondern auch die Natur rundherum. So liegen viele Tempel versteckt im Dschungel und man faehrt und laueft vorbei an vielen verschiedenen, tropischen Baeumen!

Unterwegs trafen wir noch Andrulla, den Kokosnuss-Verkaeufer !

Unterwegs trafen wir noch Andrulla, den Kokosnuss-Verkaeufer !

Irgendwo in der Mitte koennt ihr Dane beim Treppen-klettern sehen 
Bei allen Tempeln sind die Treppen extrem steil. Hoch kommt man immer irgendwie, aber runter....!

Irgendwo in der Mitte koennt ihr Dane beim Treppen-klettern sehen
Bei allen Tempeln sind die Treppen extrem steil. Hoch kommt man immer irgendwie, aber runter....!

Am zweiten Tag kauften wir im Supermarkt alles ein fuer ein Koenigsfruehstueck draussen bei den Tempeln. Bei einem kleineren Tempel fanden wir ein Plaezchen im Schatten, wo wir dank Marcos super-Kocher vietnamesischen Kaffee, Ruehrei mit Brot und Kaese und endlich mal wieder Salami fuer Marco machen konnten! Das war auf alle Faelle eines der besten Zmorge in Kambodscha!

Mmmhhh lecker Fruehstueck bei den Tempeln!

Mmmhhh lecker Fruehstueck bei den Tempeln!

Ueberall rund um die Tempel sind tonnenweise Verkaufsstaende und kleine Kinder die einem umzingeln und mit einer weinerlichen Stimme Fragen: Sir, buy for me? Manchmal wird das ganz schoen anstrengend, trotzdem versuchten wir immer nett und freundlich nein zu sagen, denn trotz allem sind es immer noch Kinder die fuer ihre Eltern arbeiten muessen.

Als Marco anfing mit den Kindern zu rechnen, vergassen sie sogar uns was zu verkaufen und waren fuer einen kurzen Moment wieder ganz normale Kinder!

Als Marco anfing mit den Kindern zu rechnen, vergassen sie sogar uns was zu verkaufen und waren fuer einen kurzen Moment wieder ganz normale Kinder!

Am dritten Tag schafften wir es dann endlich noch zum Ta Prohm- Tempel. Dieser ist am meisten ueberwachsen mit riesigen Baeumen. Wahnsinnig zu sehen wie die Natur die Tempel in den vielen Jahren zum Teil einfach flachgewalzt hat. Fuer uns zusammen mit dem Bayon Tempel einer der schoensten und eindruecklichsten Tempel!

Schon alleine die Wurzeln sind gigantisch!

Schon alleine die Wurzeln sind gigantisch!

Dieser Baum kennt man aus Tomb Raider (kein wunder kann man ausserhalb des Tempels auch die Tomb Raider DVD kaufen , very cheapi cheapi !

Dieser Baum kennt man aus Tomb Raider (kein wunder kann man ausserhalb des Tempels auch die Tomb Raider DVD kaufen , very cheapi cheapi !

Marco versucht sich auch mal im Treppen-Klettern!Uiuiui!

Marco versucht sich auch mal im Treppen-Klettern!Uiuiui!

Nachdem wir den ganzen Tag kreuz und quer durch Angkor geradelt waren, setzten wir uns fuers Abendessen vor den Angkor Wat. Nach feiner Nudelsuppe gabs natuerlich noch einen vietnamesischen Kaffee zum Sonnenuntergang!
Danach mussten wir leider noch zurueck nach Siem Reap radeln (nach drei Tagen auf dem Bike, spuehrten wir unsere Muskeln und unseren Ar... schon ein bisschen !

Sunset- Dinner vor dem Angkor Wat

Sunset- Dinner vor dem Angkor Wat

Wir waren froh, dass wir uns einen Drei-Tages Pass fuer Angkor gekauft hatten, den es gibt soooooo Vieles zu sehen und auch in den drei Tagen haben wir lange nicht alles gesehen!
Auf alle Faelle hat es uns hier super gefallen und es war eine gute Idee das ganze mit dem Bike zu machen. So kann man immer selber entscheiden was man machen will und wie lange!
Morgen ist Kambodscha leider schon wieder vorbei, denn es geht weiter nach Thailand!
Nach der Mongolei ist Kambodscha das zweite Land, wo wir wirklich gerne laenger geblieben waeren. Das Land ist superschoen und die Leute sind einfach ueberwaeltigend freundlich!
Trotz allem ist es immer noch ein sehr armes Land das sehr viel Hilfe benoetigt. Wir hatten lange Zeit Muehe damit, wie wir uns hier verhalten sollen und wissen es jetzt noch nicht immer. Wir blieben stets freundlich mit den Leuten und konnten so einige, sehr schoene Momente auch mit den Einheimischen zusammen erleben, was fuer uns sehr wertvoll war und ist.

Liebe Gruesse und bis bald

jetzt geht erst mal ab auf die Insel...

DaMa

© Marco und Danielle A., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Anfangs Juli ist es los gegangen. Keine Wohnung, kein Job, keine Pflichten. Nur die Lust wird das Tun bestimmen... ...und wir haben grosse Lust!
Details:
Aufbruch: 06.07.2007
Dauer: 14 Monate
Heimkehr: 04.09.2008
Reiseziele: Finnland
Russland / Russische Föderation
Mongolei
China
Vietnam
Kambodscha
Ko Chang
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Indonesien
Brunei Darussalam
Der Autor
 
Marco und Danielle A. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.