Auf und davon...

Reisezeit: Juli 2007 - September 2008  |  von Marco und Danielle A.

Lombok

Moin,

Nach den erholsamen zwei Tagen in Tulamben, ging es mit dem Taxi nach Padangbai weiter, wo wir auf die Faehre nach Lombok warten mussten.

Zum Glueck fanden wir ein gemuetliches Plaetzchen im Schatten

Zum Glueck fanden wir ein gemuetliches Plaetzchen im Schatten

Die Ueberfahrt dauerte etwa fuenf Stunden und wir waren froh, als wir endlich in Lombok ankamen. Von Lembar aus hiess es dann nochmals 2 Stunden Taxifahren bis wir in Senggigi ankamen. Danes Eltern luden wir im Senggigi Beach Hotel ab und wir suchten uns eine etwas preiswertere Unterkunft . Danach trafen wir uns nur noch schnell um etwas zu essen, bevor wir eigentlich ins Bett wollten. Aber auf dem Weg ins Hotel trafen wir noch zwei Einheimische und so setzten wir uns zu ihnen und plauderten noch bis spaet in die Nacht.

Lombok von weitem...

Lombok von weitem...

Nach dem langen Reisetag von gestern goennten wir uns heute einen faulenztag am Strand. Das muss zwischendurch auch mal sein!

Der Hausstrand

Der Hausstrand

Unser Schattenplaetzchen (praktisch wenn die Eltern im Luxushotel wohnen, da hat man sogar Liegestuehle)

Unser Schattenplaetzchen (praktisch wenn die Eltern im Luxushotel wohnen, da hat man sogar Liegestuehle)

Was will man mehr!

Was will man mehr!

Am folgenden Tag mieteten Dane und Marco ein Motorbike fuer 3 Tage, um die Insel zu erkunden. Danes Eltern blieben in Senggigi und genossen die Tage am Strand.
Mit dem Motorbike fuhren wir erst durch die Hauptstadt, wo es extrem viel Verkehr hatte und es war ein Riesenchaos auf den Strassen. Doch Marco meisterte das ohne grosse Probleme und passte sich schnell der chaotischen Fahrweise an.
In Suranadi besuchten wir die Moschee mit den heiligen Aalen. Innerhalb der Anlage hat es zwei grosse Becken mit Wasser und wenn man einen Aal sehen kann, soll der einem Glueck bringen. Wir hatten Glueck, denn ploetzlich erschien einer am Rande des Beckens.

In der Moschee in Suranadi, Dane macht sich auf Aalsuche!

In der Moschee in Suranadi, Dane macht sich auf Aalsuche!

Nach der Moschee gings weiter nach Tetebatu. Unterwegs mussten wir mal kurz anhalten, um nach dem Weg zu fragen und mit Hilfe der freundlichen Einheimischen kamen wir dann in Tetebatu an.

Kurzer Stopp, um nach dem Weg zu fragen.

Kurzer Stopp, um nach dem Weg zu fragen.

In Tetebatu fanden wir ein gemuetliches Homestay und Marco war umso mehr begeistert, als er mit dem Besitzer auch noch Schach spielen konnte.
Nach einer Partie Schach, machten wir uns auf zum Monkey-Forest und dem Wasserfall. Der Weg bis zum Monkey-Forest ist gar nicht so einfach zu finden, aber die Einheimischen helfen gerne und einer begleitete uns sogar mit dem Motorbike bis zum Eingang des Waldes. Auf dem Weg zum Wald kamen wir noch in einen Platzregen und so starteten wir voellig durchnaesst den schoenen Trek durch den Wald.
Ein Trek fuehrt durch den Wald bis zum Wasserfall und im Wald sahen wir unsere ersten richtig wilden Affen. Leider waren sie zu schnell und wir kriegten sie nicht aufs Foto .

Was fuer eine Landschaft...

Was fuer eine Landschaft...

Der Wald hier in Tetebatu ist wunderschoen und auch der Wasserfall ist mega beeindruckend. Uns hat der Trek auf alle Faelle super gefallen.

...und erst dieser Wasserfall!!!

...und erst dieser Wasserfall!!!

Es ging durch wunderschoene Reisterrassen zurueck zu unserem Homestay. Zum Glueck regnete es jetzt nicht mehr und wir kamen wieder einigermassen trocken an.

Die Gegend um Tetebatu ist mega schoen!

Die Gegend um Tetebatu ist mega schoen!

Unser Homestay lag inmitten von Reisterrassen.

Unser Homestay lag inmitten von Reisterrassen.

Nach dem Fruehstueck verabschiedeten wir uns von unserer Gastfamilie und fuhren weiter richtung Kuta. Unterwegs hielten wir bei einem traditionellen Sasak-Dorf an und ein Guide fuehrte uns durch das Dorf und erzaehlte uns ueber das Leben im Dorf.

Beim Guide seiner Familie gab es feinen Kaffee im Schatten des traditionel gebauten Hauses

Beim Guide seiner Familie gab es feinen Kaffee im Schatten des traditionel gebauten Hauses

Das Sasak-Dorf, zumindest ein Teil davon.

Das Sasak-Dorf, zumindest ein Teil davon.

Dane wird erklaert, wie sie die Daecher machen.

Dane wird erklaert, wie sie die Daecher machen.

Maenner beim verzieren der Steinsaeulen fuer eine Grabstaette.

Maenner beim verzieren der Steinsaeulen fuer eine Grabstaette.

Der Besuch beim Sasak-Dorf hat sich auf alle Faelle gelohnt, auch wenn unser Guide am Schluss der Tour natuerlich noch Geld wollte. Das Geld kommt aber der Dorfgemeinschaft zu gute und so gaben wir gerne etwas.

Vom Sasak-Dorf war es nur noch ein Katzensprung nach Kuta. Nachdem wir uns in einem Bungalow einquartiert hatten, machten wir uns auf an einen der vielen, wunderschoenen Straende rund um Kuta.

Wie im Paradies....

Wie im Paradies....

... und ausser uns keine Menschenseele zu sehen.

... und ausser uns keine Menschenseele zu sehen.

Das Wasser hier ist glasklar und einfach wunderschoen. Da macht es riesigen Spass ins Wasser zu huepfen!

Nach einer Weile setzten sich Kinder zu uns und fingen an im Sand zu spielen.

Nach einer Weile setzten sich Kinder zu uns und fingen an im Sand zu spielen.

Als es langsam eindaemmerte machten wir uns auf den Rueckweg. Beim Bungalow angekommen, plauderten wir noch ein wenig mit den Einheimischen bevor es ins Bett ging. Was uns mega gut gefaellt hier in Indonesien ist, dass man sehr schnell mit den Einheimischen ins Gespraech kommt und sich einfach zusammen hinsetzt und ueber Gott und die Welt plaudern kann.

Am dritten Tag unterwegs mit dem Motorbike fuhren wir zurueck nach Senggigi. Marco fuhr uns heil zurueck nach Senggigi. Er musste sich hoelisch auf den Verkehr konzentrieren, den es passiert schon mal, dass zwei Lastwagen nebeneinander auf deiner Spur entgegenkommen. Da heisst es nur noch neben die Strasse ausweichen. Marcos Kommentar dazu: Es ist Playstation spielen, nur das man nur ein Leben hat und kein Continue, na toll!
Zureuck in Senggigi goennten wir uns ein bisschen ruhe am Strand, bevor wir uns auf ins Dorf machten, um bei Alin eine dreitages Tour hoch auf den Vulkan, Rinjani, zu buchen.
Danach trafen wir uns mit Danes Mami, um noch ein wenig zu shoppen.

Marco und Danes Mami am Armbaendeli dealen.

Marco und Danes Mami am Armbaendeli dealen.

Nach der anstrengenden Toeflitour fuehren uns Danes Eltern zu feinem Essen beim Italiener aus. Manchmal tut es eben trotzdem gut mal wieder europaeisches Essen geniessen zu koennen!

Satt und gluecklich!

Satt und gluecklich!

Nach dem Essen gab es noch traditionelle Musik.....

Nach dem Essen gab es noch traditionelle Musik.....

.....und Tanz!

.....und Tanz!

Wir verabschiedeten uns von Danes Eltern und es ging frueh ins Bett, denn morgen werden wir schon um sechs Uhr abgeholt.

Alin wartete puenktlich vor unserem Hotel und los gings. Unterwegs stoppten wir bei einem Markt, da Alin noch einige Lebensmittel einkaufen musste. Fuer uns gab es ein Fruehstuck und natuerlich einen Kaffee.

Frueh morgens ist auf den Maerkten immer am meisten los.

Frueh morgens ist auf den Maerkten immer am meisten los.

Irgendwo dahinten geht es hoch zum Rinjani....

Irgendwo dahinten geht es hoch zum Rinjani....

....aber erstmal gibt es einen Kaffee bzw Tee fuer Marco.

....aber erstmal gibt es einen Kaffee bzw Tee fuer Marco.

Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir Sembalun, wo wir die Nationalparkgebuehr zahlten und unsere zwei Traeger abholten. Sie werden uns das ganze Equipment hochschleppen.
Nun hatten wir alles und es konnte losgehen!

Startpunkt des Treks, jetzt gilt es ernst!

Startpunkt des Treks, jetzt gilt es ernst!

Die ersten zwei Stunden laufen waren recht gemuetlich, denn es war noch nicht steil und danach gab es auch scho eine Lunchpause. Unsere drei Begleiter kochten uns eine super Vorspeise mit frischer Guacamole und ein leckeres Mittagessen.

Hoffentlich geht Dane in dem hohen Gras nicht verloren

Hoffentlich geht Dane in dem hohen Gras nicht verloren

Marco geniesst die Vorspeise....

Marco geniesst die Vorspeise....

...waehrend die Guides das Mittagessen kochen!

...waehrend die Guides das Mittagessen kochen!

Nach dem Mittagessen war fertig lustig. Nun ging es fuer weitere fuenf Stunden steil bergauf, bis wir ziemlich erschoepft auf dem Kraterrand ankamen. Heute sind wir von 1100 M.u.M auf 2600 M.u.M hochgestiegen und morgen geht es noch hoeher hinauf.

Die Landschaft entschaedigt fuer den harten Aufstieg.

Die Landschaft entschaedigt fuer den harten Aufstieg.

Da geht es morgen hinauf.

Da geht es morgen hinauf.

Gipfel, Vollmond und wir zwei...

Gipfel, Vollmond und wir zwei...

Auf dem Kraterrand stehlten die Traeger uns das Zelt auf und es gab bald schon Abendessen. Hier auf dem Kraterrand war es schweinekalt und wir mussten alle Schichten tragen. In der Nacht waermte auch der Schlafsack nicht richtig und wir hatten eine sehr kalte, kurze und ungemuetliche Nacht!

Um halb drei Morgens wurden wir mit Kaffee und einem schnell Zmorgen geweckt (Ja Lehma da staunst du, auch Dane stand auf. Danach nahmen wir die letzten sehr steilen drei Stunden Aufstieg auf uns. Das letzte Stueck war das schlimmste und wir waren froh, als wir endlich auf dem Gipfel standen. Von 2600Metern waren wir nun auf 3740M.u.M geklettert. Uebrigens der zweithoechste, bekletterbare Berg in Indonesien.

Aufstieg im Dunkeln

Aufstieg im Dunkeln

Sonnenaufgang von fast ganz oben.

Sonnenaufgang von fast ganz oben.

Das letzte und schlimmste Stueck. Auf dem Kies rutschte man immer wieder zurueck.

Das letzte und schlimmste Stueck. Auf dem Kies rutschte man immer wieder zurueck.

Da muessen wir wieder runter, das wird ja lustig!

Da muessen wir wieder runter, das wird ja lustig!

Endlich auf dem Gipfel....

Endlich auf dem Gipfel....

....und zur Belohnung gab uns Alin einen Top-Schokoladenriegel

....und zur Belohnung gab uns Alin einen Top-Schokoladenriegel

Runter war dann einiges einfacher. Man konnte, da es so steil war einfach runterhuepfen. Zumindestens das erste Stueck.

Runter geht viel einfacher, juhui!

Runter geht viel einfacher, juhui!

Da oben waren wir!

Da oben waren wir!

Der innere Krater, einfach genial!

Der innere Krater, einfach genial!

Nach zwei Stunden erreichten wir wieder das Camp und es gab ein zweites Fruehstuck.

Die zwei Traeger warteten schon mit dem Fruehstueck auf uns.

Die zwei Traeger warteten schon mit dem Fruehstueck auf uns.

Und die Affen warteten auf die Resten

Und die Affen warteten auf die Resten

Danach durften wir uns eine Stunde aufs Ohr legen, was wir auch dringend noetig hatten, bevor es runter zum Kratersee ging, Nochmals zwei Stunden und 500 Hoehenmeter! Dane hatte die zwei letzten Stunden ziemlich mit ihren Knien zu kaempfen und die zwei Blasen an den Fersen machten den Abstieg nicht leichter. Aber als wir dann unten am See angekommen waren und in den heissen Quellen sassen, waren alle Strapazen vergessen, zumindest fuer heute.

Die letzten Schritte durch den See....

Die letzten Schritte durch den See....

...bevor es einen heissen Tee gab...

...bevor es einen heissen Tee gab...

...und dann zu den heissen Quellen ging.

...und dann zu den heissen Quellen ging.

Am See unten war es zum Glueck nicht mehr so kalt und nach dem Znachtessen ging es hundemuede ins Bett und wir konnten super schlafen.

Um halb sechs war dann wieder Aufstehen angesagt und nach Kaffee Zmorge machten wir uns auf, um den naechsten Kraterrand zu erklimmen. Nach drei Stunden Klettern waren wir wieder auf 2600 M.u.M

Morgenstimmung am See

Morgenstimmung am See

Und wieder auf dem Kraterrand

Und wieder auf dem Kraterrand

Vom Kraterrand aus hiess es nun nur noch vier Stunden Abstieg bis nach Senaru. Wir hielten uns tapfer und es ging recht gut. Nur jedes mal wenn wir eine Pause machten, konnten wir kaum mehr aufstehen, da unsere Muskeln schmerzten. Nach 10 Minuten laufen waren die Muskeln aber wieder warm und es konnte weiter gehen.

Bei denen sieht das so locker aus und sie laufen alles in Flipflops und tragen noch das schwere Gepaeck!

Bei denen sieht das so locker aus und sie laufen alles in Flipflops und tragen noch das schwere Gepaeck!

Bald sind wir unten!

Bald sind wir unten!

Endlich erreichten wir gluecklich und mega erschoepft Senaru, 800m. Dort wartete schon unser Bemo und wir waren froh, als wir uns hinten reinsetzten konnten und endlich unsere Schuhe abziehen konnten.
Zurueck in Senggigi durften wir erstmal bei Danes Eltern duschen, was auch noetig war.

Im gegensatz zu uns, sahen Danes Eltern richtig erholt aus!

Im gegensatz zu uns, sahen Danes Eltern richtig erholt aus!

Danach ging es ins Internet, um euch die neusten Ereignisse in den Bericht zu schreiben, bevor wir den letzten Abend in Senggigi bei einem guten Essen genossen.
Morgen geht es nach Gili Meno, wo wir uns von den Strapazen des Treks erholen wollen.
Also dann, bis bald!

Lg DaMa

© Marco und Danielle A., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Anfangs Juli ist es los gegangen. Keine Wohnung, kein Job, keine Pflichten. Nur die Lust wird das Tun bestimmen... ...und wir haben grosse Lust!
Details:
Aufbruch: 06.07.2007
Dauer: 14 Monate
Heimkehr: 04.09.2008
Reiseziele: Finnland
Russland / Russische Föderation
Mongolei
China
Vietnam
Kambodscha
Ko Chang
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Indonesien
Brunei Darussalam
Der Autor
 
Marco und Danielle A. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.