Auszeit für eine lange Reise - Teil2: Amerika

Reisezeit: Mai / Juni 2022  |  von Christine & Thomas R&H

07.05.2022: Tulum - Coba

Der ehemals verschlafene Fischerort Tulum hat sich zu einem hippen Touristenort verwandelt- ich habe grade noch diese Bilder von gestern Abend gefunden- an diesen Ständen laben sich aber vorwiegend die mexikanischen Besucher

Der ehemals verschlafene Fischerort Tulum hat sich zu einem hippen Touristenort verwandelt- ich habe grade noch diese Bilder von gestern Abend gefunden- an diesen Ständen laben sich aber vorwiegend die mexikanischen Besucher

So hat doch der „Old beetle“ noch einen stilvollen Lebensabend gefunden…

So hat doch der „Old beetle“ noch einen stilvollen Lebensabend gefunden…

Da der große „Ado“-Bus nicht nach Coba fährt, haben wir gestern beschlossen, die Tour dorthin mit einem „Collectivo“ zu wagen. Der soll gegenüber unseres Hotels ein paar Blöcke die Straße hoch abfahren.
Bis nach Coba sind es 43 km, also durchaus machbar, auch wenn es eine ungemütliche Fahrt wird.

Erstmal frühstücken wir im kleinen Restaurant nebenan. Ich bin wieder überrascht über die Preise. Wir bezahlen für ein einfaches Frühstück umgerechnet 20 Euro für uns beide.
Überhaupt ist hier alles nicht gerade günstig—ein simples mexikanisches Abendessen wie Taccos oder Quesadillas kostet auch etwa 12-15 Euro.
Evtl ist das nur in der Region hier so—wir werden sehen.
Aber es gibt auch Straßenstände, wie diese oben auf dem Foto oder auch einfache Wagen, mit Plastiktischen und Stühlen, wie in Asien—die möchte ich hier auch noch mal testen.

Wir stehen keine 2 Minuten, dann kommt schon ein gut gefüllter „Collectivo“ —kein Platz mehr frei für uns—aber der Fahrer meint in 3 Minuten steigen die ersten aus -
Tatsächlich—wenige Meter aus der Stadt, ist eine Cenote und eine Mädelsgruppe macht Platz. Nun haben wir eine knappe Stunde eine entspannte Fahrt.
Wir werden fast am Eingang der Ruinen rausgelassen

Wir stehen keine 2 Minuten, dann kommt schon ein gut gefüllter „Collectivo“ —kein Platz mehr frei für uns—aber der Fahrer meint in 3 Minuten steigen die ersten aus -
Tatsächlich—wenige Meter aus der Stadt, ist eine Cenote und eine Mädelsgruppe macht Platz. Nun haben wir eine knappe Stunde eine entspannte Fahrt.
Wir werden fast am Eingang der Ruinen rausgelassen

Gleich hinter dem Eingang befindet sich das erste Gebäude: die Iglesia—sie ragt mit 20 Metern Höhe über den Baumkronen.

Es sind kaum Besucher da, Thomas berichtet von seinen früheren Besuchen, wo es proppenvoll war

Es sind kaum Besucher da, Thomas berichtet von seinen früheren Besuchen, wo es proppenvoll war

Coba, die Mayastätte, die im Dschungel liegt….Eintrittspreis ist 100 Pesos p.P.
Ich finde die Eintrittspreise überraschend günstig

Coba, die Mayastätte, die im Dschungel liegt….Eintrittspreis ist 100 Pesos p.P.
Ich finde die Eintrittspreise überraschend günstig

Man achte auf den Menschenkopf aus Stein…

Man achte auf den Menschenkopf aus Stein…

Ein Tunnel…

Ein Tunnel…

…in dem viele Fledermäuse leben…

…in dem viele Fledermäuse leben…

Coba war eine der größten Mayastädte in Yucatan und nahm eine Fläche von über 70qkm ein, die aus einem dicht-bebauten Zentrum und weit verstreuter dünner Besiedelung bestand.

Coba war eine der größten Mayastädte in Yucatan und nahm eine Fläche von über 70qkm ein, die aus einem dicht-bebauten Zentrum und weit verstreuter dünner Besiedelung bestand.

Es werden Fahrräder angeboten und auch Rikschas, in die man sich zu Zweit setzen kann, aber wir beschließen zu laufen

Es werden Fahrräder angeboten und auch Rikschas, in die man sich zu Zweit setzen kann, aber wir beschließen zu laufen

Ein weiterer Ballspielplatz—den ersten sahen wir gleich hinter dem Eingang, bei der „Iglesia“
Das Ballspiel wurde mit einem großen, schweren Ball gespielt—ähnlich einem Medizinball—er passte fast millimetergenau durch den kreisförmigen Steinring

Ein weiterer Ballspielplatz—den ersten sahen wir gleich hinter dem Eingang, bei der „Iglesia“
Das Ballspiel wurde mit einem großen, schweren Ball gespielt—ähnlich einem Medizinball—er passte fast millimetergenau durch den kreisförmigen Steinring

Trotz seines Gewichtes, durfte der Ball nie den Boden berühren und nur mit Ellenbogen, Schultern, Hüfte in der Luft gehalten werden.
Am Ende jeden Spieles wurde ein Menschenopfer aus einer Mannschaft gebracht

Trotz seines Gewichtes, durfte der Ball nie den Boden berühren und nur mit Ellenbogen, Schultern, Hüfte in der Luft gehalten werden.
Am Ende jeden Spieles wurde ein Menschenopfer aus einer Mannschaft gebracht

Die Attraktion der Anlage, ist das „El Castello“—die 42m hohe Pyramide mit 120 Treppenstufen. Auf der Spitze der Pyramide befindet sich ein kleiner Ritualraum mit Altar, der von den Mayapriestern vermutlich für Blutopfer für die Götter genutzt wurde

Die Attraktion der Anlage, ist das „El Castello“—die 42m hohe Pyramide mit 120 Treppenstufen. Auf der Spitze der Pyramide befindet sich ein kleiner Ritualraum mit Altar, der von den Mayapriestern vermutlich für Blutopfer für die Götter genutzt wurde

Bis vor 2 Jahren konnte man noch auf die Pyramide klettern und die Aussicht genießen. Mit Eintritt der Pandemie wurde das Besteigen der Pyramide untersagt. Zwischenzeitlich wurde darüberhinaus beschlossen, die Pyramide vor Schäden zu schützen und wird sie dauerhaft sperren.

Bis vor 2 Jahren konnte man noch auf die Pyramide klettern und die Aussicht genießen. Mit Eintritt der Pandemie wurde das Besteigen der Pyramide untersagt. Zwischenzeitlich wurde darüberhinaus beschlossen, die Pyramide vor Schäden zu schützen und wird sie dauerhaft sperren.

Die Ruinen von Coba liegen im Dschungel und die Vegetation ist sehr beeindruckend.

Die Ruinen von Coba liegen im Dschungel und die Vegetation ist sehr beeindruckend.

Die gesamte Anlage besteht aus mehreren Bereichen und wir kommen hier zum letzten. Der Bereich liegt etwas abseits und außer uns ist kaum jemand hier.

Die gesamte Anlage besteht aus mehreren Bereichen und wir kommen hier zum letzten. Der Bereich liegt etwas abseits und außer uns ist kaum jemand hier.

Hier sieht man die Anlage verschiedener Gräber mit Opferschalen.

Hier sieht man die Anlage verschiedener Gräber mit Opferschalen.

Ich bin total begeistert von diesen Ruinen, die mitten im Dschungel liegen. Ich stehe und staune was Menschen vor Ewigkeiten geschaffen haben. Dabei höre ich die Geräusche des Dschungels, das Kreischen der Affen und viele Vögel

Ich bin total begeistert von diesen Ruinen, die mitten im Dschungel liegen. Ich stehe und staune was Menschen vor Ewigkeiten geschaffen haben. Dabei höre ich die Geräusche des Dschungels, das Kreischen der Affen und viele Vögel

Am Ausgang essen wir noch etwas in einem kleinen Restaurant mit schlechtem Service…
Ich liebe hier die Guacamole—ansonsten konnte ich der mexikanischen Küche noch nie viel abgewinnen.
Dann gehen wir zur Bushaltestelle, wo schon 2 Mexikanerinnen warten und uns bestätigen, dass hier der Bus nach Tulum abfährt.
Leider müssen wir fast eine Stunde warten, aber dann ist er da und wir bekommen gute Plätze und düsen fast durch bis Tulum. Hier hält er auch direkt vor unserer Haustür—besser gehts garnicht….
Und das für 70 Pesos / 3,50 Euro p.P.

Der niedliche kleine Innenhof unseres Hotel „Pacha Tulum“ mit dem Pool, den ich heute auch mal nutze

Der niedliche kleine Innenhof unseres Hotel „Pacha Tulum“ mit dem Pool, den ich heute auch mal nutze

Unten sind die Standard-Zimmer und oben befinden sich die größeren Familienzimmer

Unten sind die Standard-Zimmer und oben befinden sich die größeren Familienzimmer

Wir sind heute viele Kilometer gelaufen- morgen gehts dann mit dem „Ado“ weiter nach Valladolit

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Heimat setzen wir unsere große Reise fort. Wir haben den Hinflug nach Cancun und den Rückflug von San Francisco gebucht. Den Zwischenraum füllen wir mit ein paar spannenden Ländern!
Details:
Aufbruch: 04.05.2022
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 28.06.2022
Reiseziele: Mexiko
Ecuador
Live-Reisebericht:
Christine & Thomas schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Christine & Thomas R&H berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/13):
Hanna Karin 1656219439000
Ich freue mich sehr, dass ihr (ei­ni­ger­ma­ßen) woh­lbe­hal­ten zurück in Deuts­chland seid. Außer dem Chaos an den Flug­häfen und viel­leicht auch in manchen Zügen wegen des 9-EUR­-Tickets ist Deuts­chland doch ein sehr fried­liches Land. Wenn ihr richtig satte Natur und wun­der­schöne Lan­dschaft erleben wollt, dann solltet ihr mal nach O­ber­ba­yern kommen. Ich bin immer wieder beglückt, wenn ich hier einen Ausflug in die Berge mache.­

Dan­ke für die vielen Bilder und Er­leb­nis­se, die ihr mit uns geteilt habt. Ich war immer sehr ges­pannt dabei.
Ich wünsche Thomas noch gute Er­ho­lung nach der OP und nat­ürlich auch dir liebe Chris­ti­ne eine schöne Zeit zu­hau­se.
anonym 1655322287000
Oh my god. Ich konnte Eure Berich­te in letzter Zeit nicht ver­fol­gen. Rüdiger und ich hoffen sehr, dass es Thomas wieder besser geht. Gott sei Dank hat er of­fen­sich­tlich die Sympto­me nicht unterschätzt. Schnel­le gute Bes­serung. Bleib auch stark. Fühlt Euch aus der Ferne ganz fest umarmt.
Hanna Karin 1655058660000
Was für eine auf­re­gen­de Wendung eurer Reise! Wie gut, dass Thomas frühzei­tig erkannt hat, was der Schmerz in seiner Brust be­deu­tet und ihr so schnell Hilfe be­kom­men habt. So ist ja nochmal alles gut ge­gan­gen­.
Chris­ti­ne, du bist ja schon eine sehr mutige Person. Diese Reise nach Quito und zurück. Ich bin be­ein­druckt! Ich staune auch über den de­tail­lier­ten Bericht trotz all der Her­aus­for­de­run­gen der letzten Ta­ge.­
Ich nehme doch an, dass Thomas eine gute Aus­lan­dsrei­se­ver­siche­rung hat, die die Kran­ken­haus­kos­ten be­zahlt. Ich wünsche euch noch schöne Tage in Gua­ya­quil und eine gute Rückrei­se.