Asien2009 "The Final Frontier"

Reisezeit: Januar - Juni 2009  |  von Nicolas Pacher

Vietnam [13.04 - 08.05]: Sapa - luftige Höhen und bunte Gwandln

Oft merkt man kaum, dass mit der Zeit die Zeit vergeht. Meine letzte Etappe hier in Vietnam steht nun vor der Tür und sie führt mich in den hohen Norden an die chinesische Grenze ins Hochland nach Sapa.
Mit dem Zug geht es von Hanoi aus ca. 9 Stunden nach Lao Cai, von wo es dann mittels Minibus in einer Stunde über abtenteuerliche Straßen hinauf ins 1600 Meter gelegene Sapa geht.
Sapa ist eine recht wichtige Marktstadt, die vor allem Bedeutung für die ansässigen Bergstämme der H´mong, Dao und Tay hat.

Um das richtige Feeling für die Bahnfahrt zu bekommen, geht es in echter Holzklasse die 9 Stunden mitten in der Nacht nach Lao Cai

Um das richtige Feeling für die Bahnfahrt zu bekommen, geht es in echter Holzklasse die 9 Stunden mitten in der Nacht nach Lao Cai

und genau hier in der Holzklasse,wo sich kaum ein Tourist hin verirrt, findet man leicht aufgeschlossene Vietnamesen, mit denen die Nachtfahrt eine riesige Gaudi wird

und genau hier in der Holzklasse,wo sich kaum ein Tourist hin verirrt, findet man leicht aufgeschlossene Vietnamesen, mit denen die Nachtfahrt eine riesige Gaudi wird

alles natürlich unter dem gestrengen Blick der Großmutter ...

alles natürlich unter dem gestrengen Blick der Großmutter ...

Die einzelnen Volksstämme sind vor allem durch ihre unterschiedlichen "Gwandl" auseinanderzuhalten.
H´mong sind meistens mit schwarzen Kopfbedeckungen unterwegs, Dao mit roter.

Geschichtlich ist noch zu sagen, dass SaPa wahrscheinlich zuerst von Menschen der Bergstämme der Hmong und Dao bewohnt wurde, die noch heute im Gebiet anwesend sind. Um 1880 gründeten die französischen Kolonialherren an diesem Ort eine Bergstation, auch Chapa genannt. Denen war es einfach im Süden Vietnams zu warm ...

geschäftstüchtig sind die Damen allemal!

geschäftstüchtig sind die Damen allemal!

Meine erste Wanderung führt mich ins CatCat Dorf der H´mong.

Meine erste Wanderung führt mich ins CatCat Dorf der H´mong.

und ich muss sagen, dass ich schwerstens beeindruckt bin von der Landschaft, die sich mir hier zeigt.

und ich muss sagen, dass ich schwerstens beeindruckt bin von der Landschaft, die sich mir hier zeigt.

Meine H´mong Führerin, die mich mit der Intension mir etwas zu verkaufen auf meinem Weg begleitet.

Meine H´mong Führerin, die mich mit der Intension mir etwas zu verkaufen auf meinem Weg begleitet.

nach der Wanderung hält der Nebel Einzug in den Ort - eine mystische Stimmung

nach der Wanderung hält der Nebel Einzug in den Ort - eine mystische Stimmung

rotes Kapperl und rotes Gsicht ... passt

rotes Kapperl und rotes Gsicht ... passt

wie man sieht, hatten so einige Top Verkaufsfrauen ein würdiges Opfer gefunden

wie man sieht, hatten so einige Top Verkaufsfrauen ein würdiges Opfer gefunden

der Blick von meinem Balkon. Ein bischen fühl ich mich hier wie in den Alpen...

der Blick von meinem Balkon. Ein bischen fühl ich mich hier wie in den Alpen...

der nächste Tag bringt wieder neue "alte" Verkaufstalente an den Tag...

der nächste Tag bringt wieder neue "alte" Verkaufstalente an den Tag...

Auf meiner heutigen Wanderung hab ich die Freude und Ehre, gleich von 3 Damen begleitet zu werden

Auf meiner heutigen Wanderung hab ich die Freude und Ehre, gleich von 3 Damen begleitet zu werden

es geht über Stock und Stein, über Abhänge, Felder, Hügel und durch Wälder

es geht über Stock und Stein, über Abhänge, Felder, Hügel und durch Wälder

quer durch den Nebel, vorbei an den Bullen (mächtiger als jener aus Tölz,immer voran

quer durch den Nebel, vorbei an den Bullen (mächtiger als jener aus Tölz,immer voran

vorbei an Bewachern ihrer Reisfelder

vorbei an Bewachern ihrer Reisfelder

vorbei an eindrucksvollen Landschaften

vorbei an eindrucksvollen Landschaften

vorbei an spielenden Kindern

vorbei an spielenden Kindern

vorbei an Menschen, die große Last zu tragen haben

vorbei an Menschen, die große Last zu tragen haben

Sapa war sicherlich einer der Höhepunkte auf meinem Vietnamtrip. Ein Ort, der einem zum Staunen bringt!

Da ich bei meiner Rückfahrt ein bischen mehr "Schlafgefühl" genießen möchte, mach ich mir mit ein wenig Bestechungsgeld bei der danach sehr freundlichen Schaffnerin den Weg frei zu den weicheren Plätzen.

allerdings findet man auch hier sehr schnell Freunde

allerdings findet man auch hier sehr schnell Freunde

Und nun sitze ich in meinem Guesthouse in Hanoi und bereite mich auf meinen morgigen Flug nach Kuala Lumpur vor.

Noch 1 1/2 Monate, dann geht meine Reise in südost Asien ihrem Ende zu. Das heißt, noch 1 1/2 Monate, auf denen ich das Abenteuer suchen werde!

Euer Niki

© Nicolas Pacher, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an." (asiatisches Sprichwort) Auf den ersten Schritt werden noch viele weitere folgen. Hier eine Übersicht jener Länder, die ich während meiner ca. 6 monatigen Reise besuchen werden: * Myanmar * Laos * Thailand * Cambodia * Vietnam * Malaysia * Indonesien Mein Reisemotto: "Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen" (Konfuzius)
Details:
Aufbruch: 07.01.2009
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 20.06.2009
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Indonesien
Der Autor
 
Nicolas Pacher berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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