Einmal um den Globus

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Tilo Gölz

Fiji: Mantaray Resort - Nanuya Balavu Island

Das Mantaray Beach Resort ist wohl das bekannteste Resort auf der Yasawa Inselkette. Das liegt vor allem daran, dass bei Ebbe in einem Kanal nahe des Resorts öfters Mantarochen zur Nahrungsaufnahme kommen. Zwar war während meines Aufenthaltes in Fiji die richtige Jahreszeit, aber ehrlich gesagt hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben einen zu sichten. Zum einen lernte ich einen Niederländer kennen, der viermal auf gut Glück los ging um Mantas zu sehen...ohne Erfolg bei einer angeblichen 50% Chance...zum anderen traf ich im Mantaray Beach Resort vier Freunde aus der Schweiz und Österreich wieder, die seit drei Tagen hier waren und nicht einmal die Trommeln gehört haben. Das ist hier im übrigen das Zeichen, um sich am Strand einzufinden, wenn Mantarochen gesichtet wurden. Nun gut, aber wenigstens tauchen wollte ich hier, wenn man schonmal in Fiji ist, einem der besten Tauchspots der Welt und tatsächlich war das ziemlich cool. Zwar hatten wir eine Unzahl an bunten Fischen, Schildkröten und auch einen White Tip Shark in einer Cleaning Station gesehen (so wird der Ort genannt, an dem sich größere Fische von kleineren Fischen die Parasiten wegfressen lassen), aber weitaus beeindruckender fand ich das gigantische Riff, das sich plötzlich vor einem befand. Auf einmal hatte man eine Wand vor sich, die 40m in die Tiefe geht und allerlei marines Leben beherbergt. Zwischen den beiden Tauchgängen sahen wir vom Boot aus eine riesige Gruppe an Thunfischen, was selbst für die einheimischen Tauchguides etwas neues war. Von weitem sah der Schwarm wie eine Welle aus, die gegen die richtigen Wellen ankämpft Nach dem Mittagessen passierte dann tatsächlich das unerwartete: die Trommeln ertönten, ein Mantarochen wurde gesehen. Also schnell Schnorchelausrüstung geholt und ab zum Strand, wo es eine kurze Einweisung gab, bevor alle auf die Boote verteilt wurden. 5 Minuten später sprangen wir dann ins Wasser und da war er auch schon...ein ca. 3m großer Mantarochen schwamm nur wenige Meter unter uns. Die Schnorchelgruppe war ziemlich groß und man musste aufpassen, dass man nicht von den Flossen der Anderen erschlagen wurde. Doch ich kämpfte mich in die erste Reihe vor. Dann tauchte der Rochen aber ab, so dass sich das Menschenfeld wieder lichtete. Und plötzlich tauchte der Manta direkt vor mir auf und drehte nur wenige Zentimeter unter mir seine Kreise. Ich musste flach auf der Oberfläche liegen, um ihn nicht zu berühren. Ein majestätisches Geschöpf! Kurz darauf tauchte sogar noch ein zweiter, etwas größerer Mantarochen auf, doch leider hatte ich den Akku meiner Digicam schon bei dem ersten Tier entleert. Scheinbar können die Tiere bis zu 10m groß werden, doch ich fand schon den zweiten ca. 4m großen Rochen unheimlich beeindruckend. Nicht auszumalen wie ein doppelt so großes Tier wirkt
Auch den letzten Tag im Mantaray Resort verbrachte ich im Wasser. Mit Schnorchel und Taucherbrille erkundete ich das Hausriff, bevor es weiter ging.

Blick vom Strand aufs Meer

Blick vom Strand aufs Meer

Mantarochen

Mantarochen

Mantarochen

Mantarochen

Hausriff

Hausriff

Hausriff

Hausriff

Blick vom Meer auf den Strand

Blick vom Meer auf den Strand

© Tilo Gölz, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Meine Reise um die Welt.
Details:
Aufbruch: 04.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 18.08.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Kambodscha
Vietnam
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Tilo Gölz berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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