Einmal um den Globus

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Tilo Gölz

Neuseeland: Kaikoura

Schon kurz nach der Ankunft auf der Südinsel bewegten wir unser Gefährt durch eine tolle Natur. Zuerst fuhren wir durch Weingärten, die allerdings schon geerntet wurden. Kurz darauf ging es kurvenreich durch die Hügellandschaft. In der Ferne konnte man immer wieder schneebedeckte Bergspitzen sehen. Und plötzlich tauchte zur Linken der Pazifik auf. Die Straße hier verläuft nur wenige Meter neben dem Meer, was einem gigantische Aussichten beschert. Wir mussten immer wieder anhalten, da wir nicht glauben konnten wie dicht wir an den riesigen Wellen vorbei fuhren, die beinahe die Straße zu überschwemmen schienen. Bei einem dieser Stopps bemerkten wir dann plötzlich, dass sich direkt neben uns eine Robbenkolonie befand, die sich nicht durch uns stören ließ. Wieder nur wenige Schritte von der Straße entfernt... verrückt Kurz darauf wurde dann die Straße gesperrt, da genau das geschah was wir vermuteten: die Wellen (geschätzte 5m hoch) schwemmten Felsen und Baumstämme auf die Straße und brachen sogar Teile der Straße ab. Während wir warteten bis die Straße wieder geöffnet wird, meinte ein Einheimischer, dass dies die höchsten Wellen seit drei Jahren seien und dass er bei diesem Seegang nicht auf der Fähre in der Cook Strait sein möchte...nur gut, dass wir von da gerade her kamen Kaikoura ist hauptsächlich bekannt für Whale Watching, da sich im Meer vor der Stadt gerne Wale aufhalten. Das geht mit dem Boot oder von der Luft aus. Wir haben uns erstmal im Infozentrum erkundigt wie die Bedingungen für den nächsten Tag sind, denn bei dem Wellengang fährt sicherlich kein Boot raus. Doch leider war diese Auskunft nicht möglich und wir mussten den nächsten Tag abwarten. Etwas außerhalb der Stadt gibt es einen Lookout, an dem sich eine Robbenkolonie aufhält, den wir im Anschluss ansteuerten. Wieder konnte man ganz dicht ran, ohne die Tiere von ihrer aktuellen Aktivität abzulenken. Bei den älteren war das Sonnenbaden auf den Felsen, während die jüngeren überall spielten. Und mit überall meine ich überall Als ich nur kurz anhielt, als wir weiter wollten, befanden sich ruckzuck zwei junge Robben unter unserem Auto, die uns von unserem Vorhaben anhielten
Am nächsten Morgen gingen wir zu dem Unternehmen, welches das Whale Watching vom Boot aus veranstaltet, doch wie erwartet war der Wellengang immer noch zu hoch. Aber ein Pärchen aus Bayern, dass wir abends zuvor kennengelernt hatten, machte morgens die Fluggeschichte und hatte dabei auch einen Wal gesehen, so dass wir uns kurzer Hand dazu entschlossen ebenfalls von der Luft Ausschau zu halten. Und wir hatte Erfolg Wir bekamen vier Pottwale, eine Delfingruppe mit über 50 Tieren und Albatrosse zu sehen. Zwar waren wir 150m über der Wasseroberfläche, so dass einem die 18m Wale nicht so groß vorkamen, aber es hat sich trotzdem gelohnt. Der Pilot meinte, dass er so viele auf einmal schon lange nicht mehr gesehen hatte und maximal waren es mal 6 Tiere. Zusätzlich hat man natürlich auch noch einen tollen Blick auf die Küste. So konnten wir nun beruhigt Kaikoura verlassen und über den Arthur's Pass auf die Westküste wechseln

Wellengang direkt neben der Straße

Wellengang direkt neben der Straße

Wellengang direkt neben der Straße

Wellengang direkt neben der Straße

Robben direkt neben der Straße

Robben direkt neben der Straße

Wellengang auf der Straße  bzw. das Resultat

Wellengang auf der Straße bzw. das Resultat

Blick von Kaikoura

Blick von Kaikoura

unter unserem Camper scheint es angenehm warm zu sein

unter unserem Camper scheint es angenehm warm zu sein

vom Flugzeug

vom Flugzeug

vom Flugzeug

vom Flugzeug

vorm Flugzeug

vorm Flugzeug

© Tilo Gölz, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Meine Reise um die Welt.
Details:
Aufbruch: 04.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 18.08.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Kambodscha
Vietnam
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Tilo Gölz berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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