Einmal um den Globus

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Tilo Gölz

Kambodscha: Siem Reap / Angkor Tempel

Siem Reap

An sich hat Siem Reap nicht viel zu bieten, außer dass es Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den Tempeln Angkors und Tonle Sap, Kombodschas größtem Süßwassersee, ist. Insofern war der erste Spaziergang durch die Stadt nicht gerade spektakulär Nach einem Fußbad mit Knapperfische für 2 USD inkl. Bier (bei Gelegenheit unbedingt mal machen...die ersten Minuten sind sowas von unangenehm kitzlig ) ging es zum Old Market. Hier besorgen sich die Einheimischen ihre Lebensmittel und Hauswaren und gehen zum Friseur. Den habe ich übrigens an meinem letzten Tag in Siem Reap ebenfalls aufgesucht...zum ersten mal beim Friseur seit 15 Jahren und das gleich in Kambodscha. Da das Fleisch und die Fische teils ungekühlt und offen herum liegen, riecht es für westliche Verhältnisse am Anfang etwas streng, aber nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt. Weiter ging es zu Wat Damnak, auf dessen Gelände die Life & Hope Association eine Nähereischule für Frauen aus der Region betreibt. Am Fluss entlang ging es zu den Königlichen Gärten, die sehr enttäuschend waren. Außer den ausgetrockneten Wiesen gibt es hier noch einen Schrein mit Messing- und Bronzefiguren.
Abends verwandelt sich die tagsüber für asiatische Verhältnisse ruhige, in eine lebendige Stadt. Überall gibt es Kneipen, Restaurants, am laufenden Band wird man gefragt "You need TukTuk?" und Straßenhändler versuchen ihre Waren an den Mann bringen. Besonders in der Pub Street pulsiert das Leben.
Sehr interessant ist übrigens die Zahlungsweise in Kambodscha, da 2 Währungen im Umlauf sind. Bezahlt und herausgegeben wird sowohl in der Landeswährung Riel, als auch in USD (4000 Riel ~ 1USD). Und zwar auch gemischt, was zumindest am Anfang sehr verwirrend ist Hinzu kommt, dass die Geldautomaten, sollten sie funktionieren, nur USD ausspucken und das immer mit großen Scheinen. Hebt man also 100 USD ab, bekommt man eine 100 USD-Note, auf die nur die wenigsten Geschäfte herausgeben können. Also am besten in der Bank am Schalter Geld holen, dann hat man noch etwas Mitspracherecht. Angerissene Scheine werden von Niemanden entgegengenommen, es sei denn man findet einen betrunkenen, westlichen Barkeeper

Fußbad inkl. Bier

Fußbad inkl. Bier

Old Market

Old Market

Old Market

Old Market

Old Market

Old Market

Wat Damnak

Wat Damnak

Wat Damnak

Wat Damnak

Königliche Gärten

Königliche Gärten

Schrein bei den Königlichen Gärten

Schrein bei den Königlichen Gärten

Angkor Tempel

Für die Tempel von Angkor haben wir uns für einen Tag einen TukTuk Fahrer "gekauft". Für 20 USD (pro TukTuk für bis zu 4 Personen) wurden wir von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang von Tempel zu Tempel gefahren. Das Tagesticket schlug nochmals mit 20 USD zu Buche (dieses mal pro Person). Nachdem wir um 5:30 (uiuiui ) von unserem Fahrer Lean am Hostel abgeholt wurden, verlief die Tour folgendermaßen:

  • Angkor Wat: Im stockdunkeln ging es an einen See. Mit dem Sonnenaufgang konnte man nicht weit entfernt dann die fünf Türme der wohl bekanntesten Tempelanlage erkennen. Bei voller Helligkeit machte sich dann die Erhabenheit dieses Bauwerks bemerkbar. Beim Betreten des Tempels entdeckt man überall detailgetreue Skulpturen.

  • Pre Rup: Der aus Laterit und Ziegelstein bestehende Tempel ist eine Art Pyramide auf die man von allen Seiten über Treppen kommt, die von Löwen bewacht werden.

  • East Mebon: Für mich war dieser Tempel ähnlich zu Pre Rup, allerdings mit großen Elefantenstatuen an den Ecken, die das Gelände bewachen zu scheinen.

  • Ta Som: Der Tempel im Dschungel war meiner Meinung nach einer der schönsten, obwohl er innen ziemlich zerfallen ist. Besonders der von Wurzeln umklammerte Durchgang am Ende des Geländes hat mir sehr gefallen.

  • Neak Pean: Ein Holzsteg führt über einen Sumpf zu der Anlage, die aus einem großen Becken besteht, in dessen Mitte sich ein Turm befindet.

  • Prea Khan: Auch dieser Tempel befindet sich im Dschungel, ist aber um einiges größer als Tom Som. Teilweise scheinen die Wurzeln der Bäume die Tempelanlage zusammen zu halten.

  • Angkor Thom: Angkor Thom erstreckt sich über eine Fläche von 3x3km in deren Mitte sich Bayon befindet, eine sehr beeindruckende Anlage mit vielen Türmen deren Seiten riesige Gesichter schmücken.

  • Phnom Bakheng: Der letzte Tempel befand sich auf einem Hügel der zu Fuß erklimmt werden musste. Oben angekommen hatte man eine gigantische Aussicht. In der Ferne konnte man Angkor Wat erkennen, wo wir unseren Tag begannen. Mit einer Vielzahl von anderen Touristen haben wir dann den Sonnenuntergang angeschaut, bevor es wieder zurück nach Siem Reap ging.

Sehr interessant soll noch der Dschungeltempel Ta Prohm sein, der dem ein oder anderen vielleicht aus dem Film Tomb Raider bekannt ist. Den haben wir aber nicht mehr geschafft. Des Weiteren würde ich empfehlen einen TukTuk Fahrer zu nehmen, der einigermaßen englisch kann. Unser Fahrer war der Sprache leider nicht soooo mächtig, so dass die Kommunikation manchmal etwas schwer war.

Sonnenaufgang Angkor Wat

Sonnenaufgang Angkor Wat

Huch...wir waren ja gar nicht alleine

Huch...wir waren ja gar nicht alleine

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Pre Rup

Pre Rup

Pre Rup

Pre Rup

Pre Rup

Pre Rup

East Mebon

East Mebon

Ta Som

Ta Som

Ta Som

Ta Som

Ta Som

Ta Som

Auf dem Weg zum Neak Pean

Auf dem Weg zum Neak Pean

Neak Pean

Neak Pean

Aufwachen Lean...wir wollen weiter

Aufwachen Lean...wir wollen weiter

Prea Khan

Prea Khan

Prea Khan

Prea Khan

Prea Khan

Prea Khan

Angkor Thom - Bayon

Angkor Thom - Bayon

Angkor Thom - Bayon

Angkor Thom - Bayon

Angkor Thom - Bayon

Angkor Thom - Bayon

Blick auf Angkorr Wat vom Phnom Bakheng

Blick auf Angkorr Wat vom Phnom Bakheng

Sonnenuntergang am Phnom Bakheng

Sonnenuntergang am Phnom Bakheng

© Tilo Gölz, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Meine Reise um die Welt.
Details:
Aufbruch: 04.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 18.08.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Kambodscha
Vietnam
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Tilo Gölz berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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