Einmal um den Globus

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Tilo Gölz

Australien: Golden Coast

Nach all der Fahrerei in den Tagen zuvor, war mal wieder etwas Entspannung angesagt. Hierfür haben wir uns die Gold Coast herausgesucht. Die ersten zwei Nächte verbrachten wir in Surfers Paradise. Wie der Name schon sagt, gibt es hier, wie an der gesamten Gold Coast, perfekte Surfbedingungen. Was liegt also näher als Surfstunden zu nehmen und selbst einmal aufs Brett zu steigen? Nachdem am Strand ein paar Trockenübungen gemacht wurden, haben wir uns in die Wellen gestürzt. Erstaunlicherweise sah man relativ schnell einen Fortschritt und am Ende der 2 Stunden, die übrigens wie im Flug vorübergingen, sind wir beide auf dem Brett gestanden. Zwar noch nicht wirklich sicher, aber gestanden Am nächsten Tag wollten wir das gelernte gleich umsetzen, leider fanden wir aber in der Nähe unseres Campings keinen Laden der Bretter verleiht. Aber mit Sonne und Strand bekamen wir den Tag auch so rum...dann konnte ich mich wenigstens um ein paar organisatorische Dinge kümmern Am Abend gab es dann an der Strandpromenade eine Art Fest mit Livebands und einem Markt, auf dem alles mögliche verkauft wurde...von Kunstwerken über Fotos mit Reptilien bis hin zu T-Shirts mit blinkender Leuchtreklame auf der Brust. Die Stadt an sich erinnert an Miami. Auf der einen Straßenseite liegt das Meer und der Strand, auf der anderen sind große Wolkenkratzer.
Von Surfers Paradise sind wir über Coolangatta nach Byron Bay. Das Städtchen ist voll mit Kneipen und Läden. An jeder Ecke steht ein Straßenmusiker, teilweise sogar ziemlich gut. Hier haben sich viele Hippies angesiedelt...oder sind auf der Durchreise...man weiß es nicht genau Macht auf jeden Fall Spaß die Leute zu beobachten Gleich nach unserer Ankunft haben wir uns in Richtung Leuchtturm auf den Weg gemacht. Der steht auf einem Hügel, den man vom Strand aus erreichen kann. Auf dem Weg nach oben hat man immer wieder eine tolle Aussicht. Ebenfalls passiert man den östlichsten Punkt Australiens. Als hätten wir es geplant, kamen wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben an. Zurück nach Byron Bay gelangten wir über einen Weg entlang eines Kliffs und durch einen Regenwald. Auch hier gab es immer wieder was zu sehen, aber leider nicht die Kängurus, die dort leben sollen Den letzten Tag verbrachten wir am Strand, dieses mal auch mit Surfbrett. Da die Wellen etwas stärker waren wie in Surfers Paradise, hatten wir ordentlich zu kämpfen und es hat uns ziemlich verzwiebelt...blaue Flecken und Kratzer waren das Resultat und das Salzwasser lief noch abends aus meiner Nase Doch nach einer Weile konnte ich auch hier ein paar Wellen stehen.
Nach 4 Tagen haben wir uns genug erholt, also sattelten wir die Hühner und ritten in die Blue Mountains.

Surfers Paradise

Surfers Paradise

Surfers Paradise von der Ferne

Surfers Paradise von der Ferne

Surfer beobachten in Coolangetta...sieht eigentlich ganz leicht aus

Surfer beobachten in Coolangetta...sieht eigentlich ganz leicht aus

Cliff-Selfie

Cliff-Selfie

Sonnenuntergang vom Leuchtturm

Sonnenuntergang vom Leuchtturm

Leuchtturm

Leuchtturm

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

meine Wenigkeit auf dem Brett...hat aber eine Weile gedauert bis so ein Bild entstand

meine Wenigkeit auf dem Brett...hat aber eine Weile gedauert bis so ein Bild entstand

© Tilo Gölz, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Meine Reise um die Welt.
Details:
Aufbruch: 04.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 18.08.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Kambodscha
Vietnam
Laos
Malaysia
Singapur
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Tilo Gölz berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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