Suedafrika, Australien & Neuseeland, Vietnam und Nepal - here I come!

Reisezeit: September 2007 - März 2009  |  von Katja Konow

Neuseeland - Suedinsel 16.11.08 - 03.01.09: Christchurch-MilfordSound(Westen)12.-21.12.08

Endlich ist es soweit. Erst kamen meine Eltern und dann auch Sandra am Flughafen in Christchurch an....allerdings mit Verspaetung. Kaum hatten wir den Flughafen verlassen mussten meine Eltern erst einmal eine rauchen. In Singapur hatten sie nur schwer ein Oertchen gefunden wo man rauchen konnte.
Fuer die erste Nacht hatten wir uns alle in die Jugendherberge Chester Street Backpackers eingenistet und dort uebernachtete auch Melina, die ich im Juli ueber Sabine kennenlernte und Ulrike, eine gute Bekannte von Sandra, die auch mal in Irland lebte und ich sie dadurch auch kannte.
Die beiden warteten auf uns mit Pies, Kaffee und Kuchen.
Was fuer eine Wilkommens-Feier. Vorab machten wir jedoch noch Halt bei der Post um mein Auto auf Sandra zu ueberschreiben. Waehrendessen ich keine Probleme hatte eine Versicherung abzuschliessen, war es fuer Sandra etwas schwieriger, da die Versicherungen keine Adressen in den Jugendherbergen akzeptieren. Ich hatte den Tag davor unseren Mietauto abgeholt. Einen der nicht zu teuer war und wo man auch drin schlafen kann. Spaceship war auf jeden Fall das Beste Angebot.
Sandra ging uns an dem Abend noch verlohren. Nach Dunkelheit fingen wir uns an Gedanken zu machen und mein Vater und ich machten uns dann auf die Suche nach ihr.
Irgendwan kreuzte sie dann auf. Sie hatte sich verlaufen und fande den Rueckweg nicht mehr.

Meine Eltern kommen nach einem langen Flug in Christchurch an

Meine Eltern kommen nach einem langen Flug in Christchurch an

Am naechsten Tag ging es dann raus aus Christchurch durch den Arthurs Pass. Vorab besorten wir Papa jedoch noch eine Angelerlaubnis, die man braucht um Fischen zu gehen. Eine wunderschoene Strecke die von der Ostkueste an die Westkueste der Suedinsel fuehrt.
Sehr beliebt ist es auch dort mit dem Zug entlang zu fahren.
Auf dem Weg hielten wir an und bewunderten nicht nur die schoenen Steine dort, sondern auch ein paar Leute die ein paar Kletteruebungen machten.

Geschlafen haben wir im Arthurs Pass Village, ein DOC Zeltplatz fuer gerade mal 6NZ Dollars die Nacht. Leider ist der Zeltplatz direkt neben der Zugstrecke, die den Boden am Zeltplatz zum beben bringt wenn ein Zug vorbeikommt.
Am Zeltplatz begegnete uns auch ein Kea Vogel. Sehr huebsch, allerdings frisst er auch alles was einem in den Weg kommt wie z.B. Gummireifen von den Autos.

Papa versucht gerade herauszufinden wie zahm so ein Kea Vogel ist wenn es was zu futtern gibt

Papa versucht gerade herauszufinden wie zahm so ein Kea Vogel ist wenn es was zu futtern gibt

Mama begutachtet gerade ihre neue Unterkunft. Von dort oben hatte man die besten Ausblicke gehabt!

Mama begutachtet gerade ihre neue Unterkunft. Von dort oben hatte man die besten Ausblicke gehabt!

Am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang zu den Bridal Vail Wasserfall. Der erste Wasserfall fuer meine Eltern und Sandra in NZ!

Bridal Vail Wasserfall

Bridal Vail Wasserfall

Am darauffolgenden Tag machten wir dann eine richtige Wanderung zu den Temple Crone, welches auch eine Skihuette im Winter ist.
Der Weg dorthin war sehr steinig und steil. Der Ausblick von oben jedoch sehr schoen. Besonderst mit den umgebenen schneebedeckten Bergspitzen.

Nach der Tour sind wir dann weiter Richtung Westkueste gefahren und haben in einem Ort namens Hokitika halt gemacht. Dort haben wir uns erst einmal eine super leckere Pizza geholt und sie am Strand gegessen.
Neben unserem naechsten Zeltplatz war ein kleiner Wanderweg, den wir am Abend gehen wollten. Fuer mich fiel er leider flach, da ich beim Fluss ins Wasser fiel und pitschnass war
Am naechsten Morgen regnete es und wir gingen in das Eco Zentrum in Hokitika um ein paar Fische sowie einen Kiwi Vogel zu besichtigen. Wir hofften das sich der regen verziehen wuerde, war aber leider nicht so.
Wir fuhren dann weiter zu dem Holiday Park bei dem Franz Josef Glacier, denn fuer dort war am darauffolgenden Tag eine Halbtagswanderung gebucht.

meine Eltern vor der Wanderung noch trocken, am lachen und frisch eingekleidet

meine Eltern vor der Wanderung noch trocken, am lachen und frisch eingekleidet

An der Rezeption von dem Franz Josef Glacier bekommt man eine Regenjacke, Handschuhe, Muetze, Schuhe und Steigeisen.
Leider regnete es immer noch und es sah auch nicht danach aus als ob es aufhoeren wollte.
Wir wanderten also entlang des Flusses (im Gebuesch, da der Fluss sich nicht entscheiden konnte wo er langfliessen wollte und dies somit zwar die unbequemere aber doch die sichere Route war) bis wir zu dem Ende des Gletchers kamen.
Dort zogen wir unsere Steigeisen an und auf ging es auf den Gletscher. Mittlerweile waren wir bereits so durchnaesst das es etwas ungemuetlich wurde. Eine Frau fing sogar an zu weinen, davon habe ich allerdings nichts mitbekommen.
Die Wanderung auf dem Eis war nicht so lange und es ging wieder zurueck. Es ist erstaunlich wie schnell der Gletscher durch die Erderwaermung schmilzt. Wenn man die Bilder sieht wie gross der Gletscher vor hundert Jahren war und wieviel davon nur noch uebrig ist, ist traurig. Am Zeltplatz angekommen haben wir uns erst einmal heiss geduscht - Mensch das tat gut!

Am naechsten Tag fuhren wir mit sehr dunklen Wolken los und machten uns nach Wanaka.

Wanaka ist ein wirklich schoenes Oertchen und der Zeltplatz der etwas ausserhalb von Wanaka liegt, liegt dort ziemlich gut, da man auch eine schoenen Spaziergang am Fluss machen kann und auch einen etwas laengeren Spaziergang nach Wanaka.

Am Abend machten wir also ein Spaziergang am Fluss, wo Papa angelte. Sandra und ich hatten dafuer nicht viel Geduld gehabt.
Am naechsten Tag ging es dann auf dem Spazierweg nach Wanaka Stadt, wo wir uns ein leckeres Eis goennten.

Der darauffolgende Tag war ein langer Tag im Auto. Von Wanaka ging es nach Queenstown wo wir un Tagsueber aufhielten und ich mich mit Sonja traf. Eine Bekannte von Angela, deren Hilfe ich gerne angenommen hatte, da ich eine Adresse brauchte wo mein Visum fuer Vietnam hingesendet werden konnte.
Wir stoeberten also etwas in Queenstown herum und fuhren dann gegen Spaetnachmittag weiter nach Te Anau. Wenn wir noch etwas mehr Zeit gehabt haetten, ware es toll gewesen hier noch etwas laenger zu verbringen.....die Stadt sah wirklich sehr einladend aus.

In Te Anau blieben wir nur eine Nacht und machten uns dann weiter nach Milford Sound (2.5 Stunden Autofahrt).
Es wurde wieder kalt und ungemuetlich. Geschlafen haben wir in der Milford Sound Lodge. Am Abend war Papa nochmal kurz zum Angeln losgezogen und kurze Zeit spaeter kam er wieder mit einem 8 Pfunder Lachsfisch. Das ging schnell.

Als wir an der Rezeption fragten ob man in dem Fluss angeln darf, sagte der gute Kerl an der Rezeption nur "Ja, versucht euer Glueck nur - das einzige was ich je daraus fische sind Steine". Da wir zu viel Fisch hatten, hatte er auch noch was davon abbekommen und konnte sein Glueck bestimmt kaum glauben.
Fuer Sandra und mich ging am naechsten Tag die 4 Tage Wanderug los. Meine Eltern hatten in den 4 Tagen eine Bootsfahrt auf dem Milford Sound gemacht und einige Tageswanderungen unternommen.

© Katja Konow, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In Suedafrika geht es von Kapstadt entlang der Kueste nach Durban mit einem Abstecker in die Drakensberge. Dann nach St.Lucia/Sodwana bay und ueber Swaziland nach Johannesburg. In Australien geht es an die Westkueste, von Perth nach Exmouth und wieder zureuck nach Perth ueber den Karijini National Park. Anschliessend and die Ostkueste,Cairns Fuer das ganze Jahr 2008 geht es nach Neuseeland um nicht nur zu reisen sondern auch zu arbeiten! Auf dem Heimweg geht es nach Vietnam und Nepal
Details:
Aufbruch: 16.09.2007
Dauer: 18 Monate
Heimkehr: 10.03.2009
Reiseziele: Südafrika
Australien
Neuseeland
Tonga
Thailand
Vietnam
Nepal
Der Autor
 
Katja Konow berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.