El sendero del sueño

Reisezeit: Januar 2009 - Januar 2010  |  von Alessandra Hunziker

Rund um Cusco

am zweiten tag unseres cusco aufenthaltes, haben wir mit einem taxi eine tour gebucht. die privattour kostete uns 120 soles (40$) und dauerte den ganzen tag.

um 08:30 uhr ging es los und unser privatchauffeur fuhr uns richtung pisaq, der ersten beruehmten inkastaette die wir besichtigen werden. bevor wir jedoch dort angekommen sind, haben wir noch ein paar zwischenstopps eingelegt. wir haben an einem wunderschoenen aussichtspunkt halt gemacht und zwei suesse kinder mit alpakas fotographiert. der naechste halt war in einer keramik-schule und dort hatte es auch einen riesigen markt. natuerlich konnten wir nicht widerstehen und haben uns je einen pullover gekauft . weiter gings zu einer alpaka und lama farm wo wir viel ueber die gewinnung, herstellung und einfaerbung der wolle gelernt haben. auch da haben wir etwas gekauft, dieses mal schmuck. zu unserem grossen entsetzten machten wir kurz vor pisaq nochmals bei einem markt halt. nein schon wieder einkaufen ;o)...

Wunderschoene Aussicht ins Tal

Wunderschoene Aussicht ins Tal

Was ist das denn ;o)?

Was ist das denn ;o)?

Das Dorf Pisaq

Das Dorf Pisaq

das koloniale dorf pisaq ist 33 km von cusco entfernt, liegt auf 2715m und ist mit seiner einwohnerzahl von 2000 menschen eher klein. das interessante an pisaq jedoch ist die inkafestung die hochoben auf dem berg tront.
die besichtigung von pisaq dauerte ca. 1,5 stunden und die aussicht auf die taeler und die vielen inkaterrassen war einfach wunderschoen! man spaziert auf schmalen pfaden, an steilen felswaenden und imposanten inkaruinen vorbei. dank den vielen treppenstufen ist es ganz schoen anstrengend und man hat auch noch das vergnuegen durch eine enge hoehle zu kraxeln. ueber den terrassen lag das zeremonielle zentrum, baeder und militaerareal. in der felswand hinter der anlage sind loecher mit hunderten von inkagraebern. trotz unglaublich vielen touristen war es wunderschoen und dadurch, dass ein einheimischer von weit her auf einer floete andische musik gespielt hat, hatte das ganze etwas spirituelles an sich.

nach pisaq kriegten wir hunger und haben bei einem kleinen restaurant angehalten wo nie touristen hingehen. gegessen haben wir trucha frito. ein sehr leckerer frittierter fisch mit reis und kartoffeln. das ganze kostete uns 6 soles (2$) pro person .

weiter ging unsere tour zu einer kirche die 1650 errichtet wurde. die kirche war unglaublich kitschig mit viel gold und gemaelden. jedoch wenn man weiss, dass alles im originalzustand ist, ist man doch sehr fasziniert. die kirche selber liegt auf einem wunderschoenen plaza mit sehr alten baeumen. leider durfte man in der kirche keine fotos machen...

nach der kirche fuehrte unser weg nach piquillacta, eine schoene ruine die aus 3 gebaeuden besteht. diese gebaeude waren fuer den wassertransport zustaendig. darueber gibt es eine kleine geschichte zu erzaehlen...

2 maenner, einer aus puno und einer aus cusco haben sich in ein maedchen aus dem dorf verliebt. da im dorf eine grosse wasserkanppheit herrschte und sich das maedchen nicht entscheiden konnte, sagte ihr vater zu den 2 maennern, dass derjenige der wasser in sein dorf schaffen kann, seine tochter zur frau nehmen darf. der mann aus puno gewann denn er errichtete danach diese festung mit einem wasserlauf obendrauf und fuehrte somit das wasser ins dorf.

unser letzter halt war in tipon. die ruinen von tipon liegen wie die von pisaq hoch oben auf einem berg. diese staette die hauptsaechlich aus inkaterrassen besteht, war ein riesiges wassersystem, dass das quellwasser mit hilfe von rinnen zum dorf brachte. noch heute funktionniert dieses system und es war faszinierend zu sehen wie gut erhalten alles ist und wie intelligent die inkas waren.

nach einem gemuetlichen abend in cuscu fuhren wir am naechsten tag richtung highlight unserer peru reise. machu picchu... bevor wir jedoch in ollantaytambo den zug richtung aguas calientes bestiegen, mussten wir ja zuerst dorthin gelangen. also wieso die 2 stuendige strecke nicht wieder mit einer tour verbinden .

der selbe taxifahrer holte uns um 07:00 uhr morgens ab und unsere tour fuehrte uns heute zuerst nach chinchero. chinchero ist ein typisches andendorf und liegt 28 km von cusco entfernt. dieses dorf ist als geburtsort des regenbogens bekannt. besichtigen kann man hier sowohl inkaruinen als auch eine sehr alte kolonialkirche und ein klitzekleines museum.

als wir dort angekommen sind, wussten wir zuerst gar nicht was wir eigendlich besichtigen werden . wir fanden dann auch den platz mit der alten kirche und das museum. es war reine gluecksache, dass wir um die kirche gelaufen sind und die vielen inkaruinen etdeckt haben ;o). als wir im museum vorbeischauten, wollten wir eigendlich gar nicht rein gehen da es nicht wirklich lohnenswert aussah. doch ein alter herr wollte uns einfach nicht gehen lassen und sagte zu uns, dass der eintritt nur 7 soles pro person waere. nach kurzem zoegern unsererseits meinte er, wir koennten auch reingehen wenn wir 7 soles fuer beide bezahlten. wir wollte wirklich nicht gehen und so kam er uns wieder entgegen und wir sollten nur noch 4 soles fuer beide bezahlen. nun konnten wir wirklich nicht mehr nein sagen und haben uns die paar stuecke angesehen die dort ausgestellt waren .

nach chinchero ging es weiter nach moray. moray besteht nur aus inkaterrassen die wie ein amphitheater angeordnet sind. es gibt drei von diesen kreisrunden terrassen und es wird vermutet, dass die inka die als landwirtschaftliches laboratorium genutzt haben. jede einzelne terrasse hat ein anderes klima und daher konnten die inkas verschiedene lebensmittel an einem ort anplanzen. wirklich erstaundlich wie sie das herausgefunden haben.

weiter ging es zu unserer letzten haltestelle, die salinas. die salinas bestehen aus tausenden von salzpfannen und diese sind bereits seit inkazeiten in betrieb. das salz das dort gewonnen wird, wird in die ganze welt verschifft. bis heute weiss man nicht woher der extrem salzige bach kommt. die quelle hat man bis jetzt noch nicht gefunden und ein meer gibt es weit und breit nicht. man vermutet auch, dass der ganze berg dort aus salz besteht. es war unglaublich beeindruckend diese vielen kleinen salzterrassen mitten im nichts zu bewundern und auf einem kleinen weg durch sie hindurch zu schlendern. natuerlich haben wir auch salz gekauft . ein saeckli kostete 1 soles, desshalb konnten wir uns das natuerlich nicht entgehen lassen ;o).

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Jede Reise beginnt mit einem Traum... 12 Monate von Kalifornien bis nach Argentinien. Die schönsten Momente im Leben sind die, in denen Gedanken Wirklichkeit werden...
Details:
Aufbruch: 05.01.2009
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Januar 2010
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Mexiko
Belize
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Isla de Ometepe
Costa Rica
Panama
Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Der Autor
 
Alessandra Hunziker berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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