El sendero del sueño

Reisezeit: Januar 2009 - Januar 2010  |  von Alessandra Hunziker

La Serena

nachdem wir uns von san pedro verabschiedet haben, ging unsere reise wieder nach sueden. wir wollten bevor wir nach la serena fahren, einen zwischenstopp in chanaral einlegen und den nationalpark pan de azucar besuchen. als wir ins dorf reinfuhren gefiel es uns auf anhieb ueberhaupt nicht und kurzentschlossen fuhren wir eine stunde weiter nach caldera.

caldera ist bekannt fuer jede menge sonne und weissen straenden. in der hauptsaison ueberquillt der ort fast von einheimischen badehungrigen. doch waerend der nebensaison ist es ein ruhiges, gemuetliches dorf. wir uebernachteten im hotel terasol welches sich am plaza de armas befindet. ein doppelzimmer kostet hier 8000 chilis pro person inkl. fruehstueck. ansonsten bietet das hotel nicht sehr viel.

wir beschlossen hier einen lockeren, unanstrengenden strandtag einzulegen und fuhren am naechsten morgen zur beruehmten bahia inglesa. dies ist ein feiner, weisser muschelstrand etwa 5 km suedlich von caldera. am morgen war es noch sehr bewoelkt und wir machten einen langen strandspaziergang. danach genossen wir einen teller cebiche und einen salat mit scampis. mhh das war sehr lecker! nach dem essen war der himmer stalblau und wir legten uns trotz kuehlem wind an den strand. den ganzen tag lagen wir faul auf unserer haut und besserten unsere braeune auf.
am abend fuhren wir dann wieder zurueck nach caldera und nach dem abendessen schauten wir noch einbisschen fern und schliefen frueh ein.

Plaza de Armas

Plaza de Armas

Der Hafen von Caldera

Der Hafen von Caldera

mhhh lecker

mhhh lecker

Der Strand von Bahia inglesa

Der Strand von Bahia inglesa

am naechsten morgen ging die fahrt weiter nach la serena.

nach 5 stunden erreichten wir die stadt und suchten unser hostal. da wir voellig die orientierung verlohren hatten trotz karte, hielten wir mal an und fragten eine nette aeltere dame. unterdessen habe ich natuerlich den motor abgestellt jedoch wie sich herausstellte war das ein riesen fehler. panne nummer 2... als ich den motor wieder anstellen wollte, machte unser auto keinen aber auch gar keinen wank mehr. nicht mal ein geraeusch einfach gar nichts. wir schauten uns nur an und dachten... nicht schon wieder! langsam aber sicher beginnen wir dieses auto nicht mehr ganz so zu moegen wie am anfang. total entnervt stiegen wir aus und marschierten zum naechsten internetcafe. vor dem internet stand ein sympathisch aussehender mann und wir dachten wir erklaeren ihm doch einfach mal unser problem. er erklaerte sich ohne zu ueberlegen damit einverstanden, das orange ding mal anzuschauen. als er sich ins auto gesetzt hat und den motor starten wollte schuettelte er nur den kopf. er meinte da tut sich ja ueberhaupt nichts. das wussten wir auch schon und somit rief ich wieder mal nach santiago an und schimpfte einbisschen mit unserem autovermieter. dieses mal hatten wir jedoch glueck denn in diesem moment spazierte ein automech ins internetcafe um zigaretten zu kaufen. auch er war sofort hilfsbereit und folgte uns zum auto. motorhaube auf einbisschen herum drehen und druecken und schon machte das auto ein geraeusch. aber von anlassen keine spur. die zwei maenner entschlossen sich das auto bergab zu stossen und siehe da der motor lief wieder. total gluecklich bedankten wir uns herzlich und zahlten ihnen gleich noch ein bier. da wir ja immer noch nicht wussten wo es zu unserem hostal ging begleitete uns unser lebensretter bis dort hin. das auto hat dieses mal nochmals glueck gehabt denn wir entschieden uns bereits mit dem bus zurueck nach santiago zu fahren .

la serena ist eine stadt mit neokolonialer architektur und liegt direkt an einem wunderschoenen, langen sandstrand. die stadt wurde 1544 gegruendet und ist somit die zweitaelteste in chile. die einwohnerzahl betraegt ca. 160000. im sommer verwandelt sich la serena in ein angesagtes beach resort jedoch ausserhalb der saison geht es hier eher gemuetlich zu und her.

das hostal das wir auf umwegen dann doch noch gefunden haben, heisst hostal hibisco und wird von einer unglaublich netten familie gefuehrt. als empfang wurden uns fruechte serviert die wir nach dieser fahrt mit freuden gegessen haben. das hostal bietet wifi und das doppelzimmer ohne bad kostet 6000 chilis (12$). wir hatten glueck und man kann sogar das auto in den innenhof stellen. das inklusive fruehstueck besteht aus brot, obst, kaese, aufschnitt und einer leckeren selbstgemachten aprikosenmarmelade.

da es sehr bewoelkt war und ein kuehler wind ging, unternahmen wir nicht gerade viel sondern schlenderten durch die stadt, tranken kaffee und spazierten bis zum leuchtturm am meer. der strand waere bei sonnenschein wirklich ein wahrer genuss. am abend haben wir in der gut ausgestatteten kueche gekocht und mit einem aelteren herrn aus australien 2 flaschen wein getrunken .

Plaza de Armas

Plaza de Armas

Der Leuchtturm direkt am Strand

Der Leuchtturm direkt am Strand

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Jede Reise beginnt mit einem Traum... 12 Monate von Kalifornien bis nach Argentinien. Die schönsten Momente im Leben sind die, in denen Gedanken Wirklichkeit werden...
Details:
Aufbruch: 05.01.2009
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Januar 2010
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Mexiko
Belize
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Isla de Ometepe
Costa Rica
Panama
Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Der Autor
 
Alessandra Hunziker berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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