El sendero del sueño

Reisezeit: Januar 2009 - Januar 2010  |  von Alessandra Hunziker

Baja California

bienvenidos a mexico ;o). nach 6 wochen usa bin ich nun in tijuana ueber die grenze gegangen und mit dem bus 12 stunden bis nach guerrero negro gefahren. der grenzuebergang tijuana ist eine sache fuer sich. schon nur rein das optische... man kommt von einem gruenen sauberen san diego direkt in die wueste hat man das gefuehl. nach dem ich das imigrationsbuero aufgesucht habe musste ich ein paar formulare ausfuellen, sagen wie lange ich hierbleibe und der grund meines mexico besuches. danach musste ich auf eine bank gehen und die einreisegebuehr von 20$ bezaheln. nachdem man das gemacht hat, darf man den ganzen weg wieder zurueck gehen um den stempel in den pass zu bekommen...

als ich das dann endlich hinter mir hatte und den busbahnhof dank taxi gefunden hatte ging die fahrt weiter nach guerrero negro. der bus war wie ein flugzeug nur halt auf raeder und ohne mahlzeiten. auf dem ganzen weg laeuft ein film nach dem anderen und die klimaanlage ist so stark eingestellt das man den ganzen weg ueber friert trotz pullover und jacke. die busfahrer halten immer wieder an um sich selber mit essen zu versorgen oder ein bier zu trinken. somit hatten wir ziemlich verspaetung. willkommen in mexico ;o).

guerrero negro ist ein kleines dorf mit ein paar motels, unzaehligen kleinen laeden, einer bank und einer tankstelle. die umgebung ist sehr karg und bietet nicht wirklich viel. der anziehungspunkt fuer touristen sind hier die wale. von dezember bis maerz ist wal saison wo sich die wale paaren und die jungen kriegen. desshalb bin ich natuerlich auch hier und hatte heute meine whale watch tour. die tour war unglaublich beeindruckend. wir haben unzaehlige wale gesehen. eine gute halbe stunde lang wurde unser kleines motorboot von 3 walen in beschlag genommen und sie kamen so nah das man sie haette anfassen koennen. es war jedoch schon einbisschen ein mulmiges gefuehl wenn so ein 26 meter riese knapp unter dem boot durchschwimmt. man fuehlt sich ziemlich klein und hofft, dass die jetzt ja nicht auftauchen ;o). ein wal hat mit seiner schwanzflosse dem boot einen ganz schoenen schlag versetzt und mir blieb mal fuer eine sekunde das herz stehen...phu! es war ein unglaublich tolles und unvergessliches erlebniss und es lohnt sich das erlebt zu haben.

nach guerrero negro ging es weiter nach mulege ein suesser kleiner ort am meer. mulege verbreitet den gewissen urspruenglichen mexikanischen charme was mir sehr gut gefallen hat. leider hatte es sehr wenig junge leute und ich fand, dass man nicht wirklich viel unternehmen konnte. fuer ans meer laeuft man 4km und die kleine stadt hat man in einer stunde auch gesehen. als ich jedoch im restaurant den lonely planet gelesen habe wurde ich von einem tourgide angesprochen ob ich nicht eine tour machen moechte. da ich eh nicht so genau wusste was ich hier anstellen konnte ging es am naechsten morgen los richtung kaktus wueste. wir haben 2 rancheros besichtigt und sind zu den uralten felsenmalereinen der indios gefahren. war wirklich ein toller tag!
eigendlich besteht ja so ziemlich ganz baja california aus kaktus wueste ;o). die kakteen sind aber so unglaublich gross und es herrscht so eine riesige vielfalt, dass es sehr faszinierend ist. die groessten kakteen sind ueber 500 jahre alt da ein kaktus pro jahr nur 2cm waechst.
abgestiegen bin ich uebrigens in einem sehr einfachen aber sauberen hotel namens casa de huespedes manuelita fuer 12$.

Eingang ins dorf Mulege

Eingang ins dorf Mulege

unglaublich!!!

unglaublich!!!

Kaktus Wueste

Kaktus Wueste

Auf dem Weg in den Canyon der Felsmalereinen

Auf dem Weg in den Canyon der Felsmalereinen

Ein ehemalige wohnstaette der Indios

Ein ehemalige wohnstaette der Indios

nach mulege bin ich nach la paz gefahren wo ich am naechsten tag meine faehre nach los mochis reserviert habe. ich dachte ich mache mir einen ruhigen tag aber so wars dann doch nicht denn ich bin mitten im carneval von la paz gelandet. die ganze stadt war auf den beinen. ueberall war jahrmarkt mit karussell, pony reiten, zuckerwatte und allem drum und dran. hunderte von kleinen marktstaenden und auf verschiedenen buehnen wurde musik und theater gespielt und getanzt. man haette den ganzen tag essen koennen denn es wurde einem wirklich alles angeboten.
hat spass gemacht dabei zu sein! als ich dann doch schlafen wollte hat mich jedoch die musik ziemlich lang wachgehalten obwohl der carneval am meer entlang war und mein hotel 2 blocks davon entfernt.
in la paz bin ich in der pension california abgestiegen. diese pension hat so ein richtiges backpacker flair aber das ganze muesste mal renoviert werden. es war jedoch guenstig und es hat eine gemeinschafts kueche (oder so was aenliches ;o)) und gratis internet. warm wasser zum duschen gab es jedoch nicht. ein tip nebenbei... direkt vor dem hotel gibt es die besten fischtacos die ich bis jetzt gegessen habe und das fuer nur 1$ ;o).

Malecon von La Paz

Malecon von La Paz

Am Abend hat man die Strasse nicht mehr gesehen vor lauter Menschen

Am Abend hat man die Strasse nicht mehr gesehen vor lauter Menschen

nun bin ich in los mochis und morgen frueh geht es mit dem zug durch den copper canyon nach chihuahua...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Jede Reise beginnt mit einem Traum... 12 Monate von Kalifornien bis nach Argentinien. Die schönsten Momente im Leben sind die, in denen Gedanken Wirklichkeit werden...
Details:
Aufbruch: 05.01.2009
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Januar 2010
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Mexiko
Belize
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Isla de Ometepe
Costa Rica
Panama
Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Der Autor
 
Alessandra Hunziker berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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