Ein Jahr weg

Reisezeit: September 2007 - Juni 2008  |  von Andreas G

Von Adelaide nach Darwin (2.2.08 - 23.2.08): Ayers Rock und Umgebung

Samstag (9/2/08)
Nach ein paar Tagen rumgammeln gings dann am 9. Februar endlich los. Nach dem Einkaufen und tanken sind wir am Nachmittag in Richtung Ayers Rock aufgebrochen. Mit drei Fahrern war alles ziemlich cool und ich lag erstmal 4 Stunden im Van und hab gelesen. Nach dem Abendessen in Port Augusta sind wir noch knapp 100 Kilometer weiter nach Norden gefahren und haben die Nacht dann am Strassenrand verbracht.

Sonntag (10/2/08)
Am naechsten Tag haben wir dann mit Cooba Pedi unser erstes Highlight erreicht. Die Stadt liegt mitten im Outback und ist teilweise unterirdisch. Zum Einen wegen Hitze zum Anderen weil eine alte Minenstadt (Edelsteine) ist und in die alten Schaechte einfach in Hotels oder Wohnungen umgewandelt wurden. Wir haben dann auch ne kleine Tour durch eine Mine gemacht, allerdings waren wir am Ende ein wenig enttaeuscht und sind nachdem wir noch in einer unterirdischen Kirche waren wieder weiter gefahren. Die Nacht haben wir dann in Curtin Springs (ein Rastplatz 180 Kilometer westlich von Ayers Rock) mit Lagerfeuer und Musikhoeren verbracht.

Montag (11/2/08)
Am naechsten Tag gings dann gleich nach dem Aufstehen los in Richtung Ayers Rock oder Uluru wie er von den Einheimischen genannt wird. War wirklich cool als der Fels aus knapp 50 Kilometer Entfernung erstmal ins Sicht war. Irgendwie hab ich nicht damit gerechnet, dass der Felsen so gross ist, aber die Wanderung um den Berg herum hat dann doch fast 2 Stunden gedauert. Danach haben wir uns ein wenig das Museum angeschaut und dort auf ner Bank mit Klimaanlage gelesen. Zum Glueck wars deswegen ein wenig kuehler, weil mans im Auto wirklich nicht ausgehalten hat bei 36 Grad im Schatten. Am Abend haben wir uns dann den Sonnenuntergang angeschaut. Ist richtig lustig, weil es einen eigenen Parkplatz gibt und 1000 Leute sich mit Stuehlen an einem Zaun aufreihen um den Sonnenuntergang zu sehen. Wir haben uns einfach aufs Dach unseres Vans gesetzt und hatten von dort auf ne super Aussicht. Umso weniger von der Sonne zu sehen war umso roeter wurde Ayers Rock dann auch, bis der Berg dann nach dem Sonnenuntergang nur noch im Schatten war. War wirklich eindrucksvoll und die Farbe wechselt wirklich jede Minute. Danach haben wir den Abend auf dem Parkplatz ausklingen lassen, bis die Ranger gekommen sind und gesagt haben, dass der Park ueber Nacht geschlossen ist. Deswegen sind wir zum 20 Kilometer entfernten Resort gefahren und haben auf dem Parkplatz von einem Hotel uebernachtet, weil der Campingplatz mit 15 Dollar pro Person zu teuer war.

Dienstag (12/2/08)
Um 5 Uhr morgens gings dann erneut zum Berg, den Sonnenaufgang anschauen. War ganz in Ordnung aber der Sonnenuntergang hat mir besser gefallen, vor allem weils in der Frueh auf dem Autodach ganz schoen frisch war. Danach wollten wir eigentlich noch die Wanderung zum Gipfel machen, die man wegen der Hitze nur bis 8 Uhr machen darf.Leider wars aber zu windig und wir durften nicht nach oben. Deswegen sind wir dann weiter in Richtung Kata Tjuta (The Olgas) gefahren, der zweiten Sehenswuerdigkeit im Nationalpark. Aehnlich wir Uluru sind die Olgas einer Steinformation in der Wueste, allerdings sin des mehrere kleinere Felsen und nicht ein grosser. Im Grossen und Ganzen war es nicht ganz so eindrucksvoll wir Uluru, aber die Wanderungen die man machen konnte waren um Einiges besser, als einmal um nen Berg zu Wandern. Die erste Wanderung ging ueber die Valley of the Winds und man hatte nach einem kleinen Anstieg eine super Aussicht auf die gesamte Umgebung. Auch der Weg zum Walpa Gorge war richtig cool, wenn auch schon ein wenig heiss. Nach dem Mittagessen gings dann wieder zurueck in Richtung Curtin Springs wo wir dann ein nettes Barbecue hatten und ein wenig getrunken haben.

© Andreas G, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Aussie Aussie Aussie
Details:
Aufbruch: 03.09.2007
Dauer: 9 Monate
Heimkehr: 15.06.2008
Reiseziele: Australien
Neuseeland
Thailand
Laos
Der Autor
 
Andreas G berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.