Mit dem Rucksack durch Dubai, Thailand und Australien

Reisezeit: September 2016 - Mai 2017  |  von Clara + Moritz Woelle

Südküste (Great Ocean Road): Cape Nelson & Cape Bridgewater

16.03.17

Heute vor genau 6 Monaten sind wir von Deutschland zu unserer Reise aufgebrochen. Naja nicht ganz genau, aber mit der Zeitverschiebung passt das dann wieder .
Zur Feier des Tages gab es zum Frühstück wieder Pancakes. Das war es dann aber auch schon an Feierlichkeiten und wir fuhren relativ bald nach Portland. Genauer gesagt zum Cape Nelson und dem dazugehörigen Leuchtturm.
Während der Fahrt sahen wir vor der Küste schon viele Frachtschiffe, denn Portland ist einer der wenigen Tiefwasserhäfen an der Südküste.
Vom Cape Nelson und dem Cape Bridgewater kann man mit etwas Glück ganzjährig Wale sehen. Nachdem wir eine Weile am Leuchtturm standen und uns einen abgefroren hatten, ohne einen Wal zu sehen, fuhren wir doch nach Portland rein, um an der Touristeninformation zu fragen, wie denn unsere Chancen stehen noch einen zu sehen. Wie wir dort erfuhren kann man zwar ganzjährig Wale sehen und mit Glück sogar Blauwale, aber wir sind zu spät für die Wale die im Sommer da sind und zu früh, um die zu sehen, die hier überwintern. Etwas enttäuscht fuhren wir daraufhin zu Cape Bridgewater, welches etwa eine halbe Stunde Fahrt von Portland entfernt ist.
Bis vor an das Kap kann man zwar nicht fahren, aber ein etwa 2,5km langer Weg führt vom Strand bis direkt an die Spitze. Dort gibt es drei verschiedene Aussichtsplattformen, von denen man eine Robbenkolonie beobachten kann.
Wir sahen ungefähr 100 Robben, die unten vor der 70m hohen Klippe spielten und sich sonnten. Je nachdem wie der Wind steht, kann man die Robben schon riechen bevor man sie sehen kann, weil sie so stark riechen (der Geruch ähnelt dem von Ostseekrabben ).
Auf dem Rückweg sahen wir auf der größten der Klippen (die höchste Klippe von ganz Victoria) noch mind. 12 Kängurus beieinander stehen und uns beobachten. Bei der ersten Plattform hatten wir auch schon ein schwarzes Rock Wallaby gesehen, das direkt an der steilen Klippe wohnt.
Das Cape Bridgewater hat außer all dem auch noch mehr zu bieten. Nach weiteren 10min Fahrt erreicht man den Petrified Forest und ein Blowhole.
Der Petrified Forest ist ein "Wald" aus steinernen Röhren, die durch den Regen in den weichen Stein gewaschen wurden. Leider stehen direkt hinter dem Parkplatz mehrere Windräder, die dem ganzen etwas den Charme nehmen. Den Weg war es aber trotzdem wert und wenn man erneuerbare Energien will, muss man halt manchmal ein paar Abstriche machen .
Das waren unsere letzten Ziele an der Südküste und nun geht es auf den langen Weg durchs Outback nach Coober Pedy, zum Uluru und nach Alice Springs.

Der Cape Nelson Leuchtturm

Der Cape Nelson Leuchtturm

Cape Bridgewater

Cape Bridgewater

Auf dem Weg zur Robbenkolonie

Auf dem Weg zur Robbenkolonie

An dieser Steilküste leben unten die Robben

An dieser Steilküste leben unten die Robben

Es war sehr windig und die Ohren wurden kalt, in der Sonne war es aber immernoch schön warm

Es war sehr windig und die Ohren wurden kalt, in der Sonne war es aber immernoch schön warm

Die Robbenkolonie

Die Robbenkolonie

Ein Rock Wallaby

Ein Rock Wallaby

Suchbild!
Wie viele Kängurus könnt ihr entdecken?

Suchbild!
Wie viele Kängurus könnt ihr entdecken?

Die Gegend um den Petrified Forest ist sehr flach und karg

Die Gegend um den Petrified Forest ist sehr flach und karg

Der Petrified Forest und dahinter direkt die Windräder

Der Petrified Forest und dahinter direkt die Windräder

© Clara + Moritz Woelle, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach dem Abitur machen wir beide (Clara und Moritz) eine Backpack-Reise mit Stopps in den Vereinigten Arabischen Emiraten (3 Wochen), Thailand (ca. 2,5 Monate) und Australien (ca. 4 Monate).
Details:
Aufbruch: 15.09.2016
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 11.05.2017
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Australien
Der Autor
 
Clara + Moritz Woelle berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.