Einmal um die ganze Welt...

Reisezeit: Juni 2007 - Dezember 2008  |  von Viviane und Manfred L.

INDIEN I: 15.-17.09.08 Stok Kangri 6137m

Tag 9 Mankarmo - Stok Base Camp

In Mankarmo 'verlaesst' mich Vivi und geht zurueck nach Stok und Leh. Ich zieh weiter ins Stok Base Camp. Bereits am Morgen ist der Himmel voller Wolken und als wir uns ins Stok B.C. bewegen, faengt es heftig an zu schneien.

Stok Base Camp

Stok Base Camp

Der Schneefall hoert zum Glueck wieder auf und ich geh vom Camp noch ein paar hundert Meter rauf, um mich noch ein wenig zu akklimatisieren.

Links unten sind die Zelte im B.C. zu sehen. Zwei grosse Gruppen (sieben Zelte) haben diesen Morgen versucht, den Stok zu besteigen, mussten jedoch auf Grund starken Schneefalls und starken Windes umdrehen.....keine allzu guten Aussichten!!

Links unten sind die Zelte im B.C. zu sehen. Zwei grosse Gruppen (sieben Zelte) haben diesen Morgen versucht, den Stok zu besteigen, mussten jedoch auf Grund starken Schneefalls und starken Windes umdrehen.....keine allzu guten Aussichten!!

Am spaeten Abend klaert der Himmel auf und alle sind guter Dinge


Tag 10 Stok B.C. - Summit - Stok B.C.

Um 0:30 ist der Himmel sternenklar und der Mond ist fast voll!! Bedingungen wie in Peru beim Pisco. Traumhaft!

Tee und Chapati im Base Camp und los gehst!

Tee und Chapati im Base Camp und los gehst!

Erster freier Blick auf den Stok. Von links fuehrt der Weg auf den Gipfel.

Erster freier Blick auf den Stok. Von links fuehrt der Weg auf den Gipfel.

Nach Querung dieses Eis-/Schneefeldes beginnt der muehselige Aufstieg ueber Stein, Geroell und Fels...

Nach Querung dieses Eis-/Schneefeldes beginnt der muehselige Aufstieg ueber Stein, Geroell und Fels...

...der Neuschnee und vereiste Steinbrocken machen den Aufstieg nicht gerade einfacher...

...der Neuschnee und vereiste Steinbrocken machen den Aufstieg nicht gerade einfacher...

...meine Zehen frieren mir diesmal wieder ein und das Wasser in meinem Rucksack wird auch zu Eis.

Die letzte Stunde fuehrt entlang dem Gipfelgrat bis zu den Gebetsfahnen am Gipfel

Die letzte Stunde fuehrt entlang dem Gipfelgrat bis zu den Gebetsfahnen am Gipfel

Die letzten Meter vor dem Ziel. Viereinhalb Stunden dauert fuer mich und Dawa der Aufstieg. Wir hinterlassen als erste unsere Fusspuren im Neuschnee von gestern. Wir muessen erst den Sonnenaufgang abwarten, bis uns endlich die Sonnenstrahlen ein wenig waermen.

Die letzten Meter vor dem Ziel. Viereinhalb Stunden dauert fuer mich und Dawa der Aufstieg. Wir hinterlassen als erste unsere Fusspuren im Neuschnee von gestern. Wir muessen erst den Sonnenaufgang abwarten, bis uns endlich die Sonnenstrahlen ein wenig waermen.

Gefrorene Gebetsfahnen auf dem Stok Kangri, 6137m. Mein Holzstock, den ich mir in Shang Sumdo zugeschnitzt - und mir in den Finger geschnitzt - habe, hat mich bis hierher begleitet!!

Gefrorene Gebetsfahnen auf dem Stok Kangri, 6137m. Mein Holzstock, den ich mir in Shang Sumdo zugeschnitzt - und mir in den Finger geschnitzt - habe, hat mich bis hierher begleitet!!

Blick in Richtung Zanskar Range

Blick in Richtung Zanskar Range

Rechts ist der pyramidenfoermige Schatten des Stok auszumachen!

Rechts ist der pyramidenfoermige Schatten des Stok auszumachen!

Nach 1h20min machen wir uns wieder an den Abstieg.

Der Weg ueber das steile Geroell ist bergab meiner Meinung nach noch anstrengender als bergauf. Man muss auf jeden Tritt achten!

Der Weg ueber das steile Geroell ist bergab meiner Meinung nach noch anstrengender als bergauf. Man muss auf jeden Tritt achten!

Dawa beim Abstieg

Dawa beim Abstieg

Rechts ist der Weg entlang der Bergflanke zu sehen

Rechts ist der Weg entlang der Bergflanke zu sehen

Nach 2,5h sind wir wieder im Basecamp und ruhen uns aus.

Zurueck im Lager

Zurueck im Lager

Hier ist der Weg von Mankarmo ins Base Camp und auf den Stok Kangri zu sehen

Hier ist der Weg von Mankarmo ins Base Camp und auf den Stok Kangri zu sehen

Fazit: Der Stok Kangri mag zwar technisch anspruchslos sein, dennoch sollte seine Hoehe keinesfalls unterschaetzt werden! Hab allein an dem Tag, an dem ich die Tour gemacht hab, zwei Tschechen wegen Kopfschmerzen und Uebelkeit umdrehen sehen und ein Bulgare war voellig erschoepft. Nachdem er den Abstieg bis zum Schneefeld hinter sich gebracht hatte, schlief er drei Stunden in den Bergen, bevor er seinen Weg ins B.C. fortsetzten konnte.

Die Aussicht vom Gipfel ist wunderschoen und bei gutem Wetter hat man Sicht bis zum NunKun-Massiv in der Zanskar-Range und angeblich sieht man manchmal sogar den K2!!

Wir danken unserem Organisator Salamat fuer diese klasse Tour und koennen ihn nur weiterempfehlen. Kleiner Tipp: Salamat macht das Unmoegliche moeglich, einfach vorbeischauen und nach ihm fragen!!! Ein Bett und Schlafsack sind Salamat bei seiner Europatour naechstes Jahr in Wien sicher!! Juleh!

Wir danken unserem Organisator Salamat fuer diese klasse Tour und koennen ihn nur weiterempfehlen. Kleiner Tipp: Salamat macht das Unmoegliche moeglich, einfach vorbeischauen und nach ihm fragen!!! Ein Bett und Schlafsack sind Salamat bei seiner Europatour naechstes Jahr in Wien sicher!! Juleh!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Reiseroute im Überblick: China-Philippinen-Australien-Neuseeland-Argentinien-Chile-Paraguay-Bolivien-Peru-Ecuador-Deutschland-Indien-Nepal
Details:
Aufbruch: 18.06.2007
Dauer: 18 Monate
Heimkehr: 17.12.2008
Reiseziele: China
Lijiang
Kunming
Hongkong
Philippinen
Australien
Neuseeland
Argentinien
Chile
Brasilien
Paraguay
Paraguay
Bolivien
Peru
Ecuador
Indien
Nepal
Der Autor
 
Viviane und Manfred L. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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