Hermann und Trude around the world :0)

Reisezeit: Oktober 2011 - April 2012  |  von Carmen / Marc-Oliver L.

Fidschi Island ( Fiji ): Bounty Island

79. Tag 20.12.2011

Sonne

Wir sind heute morgen recht früh wach geworden. Die Sonne geht hier recht spät unter und morgens anscheinend früher wieder auf. Die Vögel draußen haben ordentlich Krach gemacht, was aber nicht als störend zu verstehen ist.

Erst einmal eine Dusche, die hier leider nur kalt möglich ist! Hmpf... Die Toiletten sind in diesem Hostel nicht wirklich die saubersten. Ich frage mich immer, warum es denen nicht möglich ist, wenigstens zu spülen, klappte in jedem anderen Hostel besser als hier.
Nun denn, war ja nur für eine Nacht.
Da ich mich ja nun durch die kalte Morgendusche gequält hatte, war der Föhn meine Rettung. Für ca. 30 Sekunden. In den USA ist die Spannung ca. 120V, hier wohl wieder normal bei 230V. Da der Föhn noch auf USA eingestellt war und ich das mir der Spannung hier leider wusste, hat er sich verabschiedet. Schöner Mist! Auf den kleinen Inseln bekommt man ja nichts neues. Zum Glück sind wir in den Tropen, da sollen die Haare wohl die Tage so trocknen!

Wir haben dann pünktlich ausgecheckt, um 9.30h sollte uns ja der Shuttle abholen, kurz nach 10h war es dann soweit. War nur halb so wild, so konnten wir noch frühstücken (Toast und Obst, lecker!). Der Shuttle bestand aus einem Mann, der uns abgeholt hat und mit uns zu Fuß zum Boot gelaufen ist. Super, das hätten wir gerade noch so alleine geschafft, einmal über die Straße zu laufen! Ich konnte mich nicht beklagen, der gute Mann hat mein Gepäck getragen!
Am Wasser angekommen, mussten wir dann samt Gepäck durchs Wasser, aufs Boot. Auch an dieser Stelle war ich sehr dankbar, das ich meinen großen Rucksack nicht selber tragen musste! Sehr nette Männer gibt es hier! Vor allem, wenn man bedenkt, dass die anderen Mädels selber schleppen mussten!
Im Boot sind wir dann mit klitschnassen Hosen angekommen, da ich ja nicht sooo groß bin, habe ich mir überlegt einfach auf Bikini weiter zu fahren. Und so ging es mit dem Schnellboot zum Bounty Inland Resort.

Fahrt zum Bounty Island Resort

Natürlich, wie sollte es anders sein, gab es ein Problem mit dem einen Motor, aber das hatten sie schnell wieder im Griff, obwohl der eine den Motor die ganze Zeit weiterhin beobachtet hat!

Ein kleines Motorproblem.

Ein kleines Motorproblem.

Nach einer guten halben Stunde kamen wir auf "Bounty Island" (wird hier umgangssprachlich immer gesagt, ist aber eigentlich Kadavulailai Island, gehört zu den Mamanucas)! Wir mussten von unserem Knatterboot umsteigen in ein anderes Boot, was uns zum Strand brachte. In dem Boot ist ein Glasboden eingearbeitet! Absolut geil! Die Fische sind so bunt und die Korallen sehen unheimlich schön aus.
EIN TRAUM!!!
Ganz genauso stellen wir uns das Paradies vor!! Glasklares Wasser, weißer Sandstrand, Palmen, kleine Hütten...! Wir wurden sehr freundlich begrüßt, mit den Worten: Welcome home! Jupp, so kann ich mir das wohl auch gut zu Hause vorstellen!

"Bounty Island"

"Bounty Island"

Matthew hat uns dann die Hütte gezeigt. Sie ist direkt am Strand, vor unserem Häuschen haben wir eine Dusche am Strand und überall hängen Hängematten zwischen den Palmen!
Wir haben Glück, wir haben sogar unser eigenes Bad, inkl. warm Wasser!!! Freu!

Unsere Hütte am Strand

Unsere Hütte am Strand

Unsere Hängematten...

Unsere Hängematten...

der Blick von der Hängematte aus...

der Blick von der Hängematte aus...

Eine abgefackelte Holzfigur, irre wie sie das machen.

Eine abgefackelte Holzfigur, irre wie sie das machen.

Inselrundgang

Die Insel ist nicht besonders groß, so das wir uns gleich zu einem Inselrundgang entschlossen haben. Es war unbeschreiblich schön!! Man hat die Insel in gut 30-40 Minuten umrundet, je nachdem wie viele Stops man einlegt. Wir hatten einen guten Blick auf die Nachbarinseln, das Wetter war ein Traum, Sonne zum abwinken und sehr heiß!

wie im Paradies...

wie im Paradies...

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-ohne Worte-

-ohne Worte-

hier läßt es sich gut aushalten

hier läßt es sich gut aushalten

Jeder Schritt war eigentlich zu viel! Wahrscheinlich auch, weil es so eine krasse Klimaumstellung zu Hawaii ist, an die Tropen muss man sich erst wieder gewöhnen! Ich hab mich beim Rundgang zwischendurch immer mal in die Fluten gestürzt, aber wirklich eine Abkühlung ist das nicht, eher wie eine große Badewanne!
Aber ruhig, man hört eigentlich nichts, außer der Wellen und vielleicht mal ein Boot oder den Stromgenerator, aber eigentlich nur wenn man genau hin hört! Es ist wirklich wie im Paradies!!!

einmal rum...

einmal rum...

Die Insel hat nur eine Unterkunft, das haben wir beim Rundgang festgestellt! Als wir davon zurück waren, gab es erst einmal Mittagessen. Das ist bei den Inselbuchungen überall mit drin, zumindest bei den Unterkünften die wir genommen haben. 3 Mahlzeiten am Tag zu festen Zeiten. Sonst kann man hier auch nichts bekommen, außer Getränke und Eis.

Hier konnte man sich setzen oder die "Hütten" als Sonnenschutz nehmen.

Hier konnte man sich setzen oder die "Hütten" als Sonnenschutz nehmen.

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Turtlefeeding ( Schildkrötenfütterung )

Nach dem Essen haben wir bei der Turtlefütterung zu gesehen. Sie haben hier eine kleine Turtleaufzucht, die Tiere werden ab einer gewissen Größe ins Freie gelassen. Die waren vielleicht niedlich, voll die Kampfturtles. Sie haben sich voll um das Essen gekloppt, richtig zu gehauen mit den Paddeln und gebissen. Niedlich! Handelt sich wohl um sogenannte Schnappschildkröten?! Ich glaub das mal!

Turtle

Turtle

fühlen sich ganz witzig an, wenn sie anfangen sich zu bewegen...

fühlen sich ganz witzig an, wenn sie anfangen sich zu bewegen...

Der Kampf um Essen...

Der Kampf um Essen...

Dann stand für mich "abhängen" in der Hängematte auf dem Plan und Marc wollte schnorcheln. Und dann rief er: "Komm her, hier ist ein Hai!!" Da schwamm doch tatsächlich kurz vor dem Ufer ein Schwarzspitzenriffhai herum. Ahhh, mein erster Hai, in der freien Natur!!! Er war wenig beeindruckt von meiner Freude, er schwamm gemütlich hin und her und hin und her... Leider sind die Bilder nichts geworden. Aber es war schon toll, so einen Meter von einem kleinen Hai im Wasser zu stehen! Vielleicht sehen wir morgen beim schnorcheln noch welche!?

man kann ihn leider nur erahnen!

man kann ihn leider nur erahnen!

Dann schlug das Wetter gegen 16h um und es war Beachtime - also Regen! War aber nur ein kurzer, aber danach kühlte es merklich ab, auf 25 Grad vielleicht, aber ohne Sonne wurde es schon frischer.

Was ein wenig schade hier ist, es liegt doch schon reichlich Müll am Strand herum, was lt. Angestellten vom Festland angespült wird. Ich weiß nicht wie oft sie den Strand reinigen, aber daran sollten sie arbeiten. Es nimmt dem ganzen zwar nicht die Schönheit, aber muss ja vielleicht auch nicht unbedingt sein.

Das Abendessen war auch sehr nett, es gab 2 Gerichte zur Auswahl. Marc befürchtet schon das es die beste Unterkunft sein wird, wir werden sehen. Nach dem Abendessen hat die Belegschaft Musik gemacht und gesungen, das war toll. Hier ist fast ein bisschen mehr Hawaii Flair, als auf Hawaii selber.
Matthew hat sich dann noch an unseren Tisch gesetzt und für uns 3 Lieder gespielt, richtig schön! Neben uns das Meer und er spielt mit seiner Gitarre und singt uns was vor. Richtig klasse, wie im Film!

Fazit des Tages:

es gibt so Tage...

© Carmen / Marc-Oliver L., 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Das Abenteuer beginnt! :) Geplant sind 6 Monate von den USA - über Hawaii auf die Fidschis, von da weiter nach Australien und Neuseeland. Meist kommt es ja anders als man denkt, von daher bin ich sehr gespannt wohin die Reise alles gehen wird.
Details:
Aufbruch: 01.10.2011
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: April 2012
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Fidschi
Australien
Neuseeland
Indonesien
Deutschland
Der Autor
 
Carmen / Marc-Oliver L. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.